Zur Tagung vom Welterbekomitee

In etwa 36 Stunden beginnt die Welterbe-Tagung der UNESCO in Krakau. Wie bereits avisiert sind 35 Stätten weltweit für die Vergabe vom Welterbe-Status nominiert. Auf der Tagung kommt es aus deutscher Sicht zur Entscheidung, ob der Naumburger Dom, die Höhlen mit der ältesten Eiszeitkunst sowie die hochmittelalterliche Landschaft an Unstrut und Saale den begehrten Titel des Welterbes erhalten. Laut dem Deutschen Komitee der UNESCO ist mit einer Entscheidung etwa im Zeitraum vom 7.7. bis 9.7.2017 zu rechnen.

Der Welterbe-Informationstag

Seit dem Jahr 2011 gehört die Roseninsel zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie hat Anteil an der Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Jetzt können sich Besucher am 1. Juli in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr näher mit dem Welterbe befassen. Zu sehen ist die Live-Übertragung eines Tauchgangs, so dass die Arbeit von Forschungstauchern verdeutlicht wird. Dabei wird Forschungsmaterial mit einem Alter von bis zu 6000 Jahren präsentiert. Des Weiteren kann die Teilnahme an zwei geführten Bootstouren erfolgen. Möglich ist auf diese Weise eine Betrachtung der bedeutendsten archäologischen Fundpunkte. Es empfiehlt sich vorab eine Anmeldung im Museum, um den Platz im Boot zu sichern. Neben der hervorragenden Eignung für Kinder verwies der Veranstalter darauf, das es keine Restaurants auf der Insel gibt. Daher sind Brotzeiten und Getränke beim Besuch der nur per Fähre erreichbaren Insel erwünscht.

35 Nominierungen für die Tagung

Wie das zuständige Komitee der UNESCO jetzt mitteilte, liegen für die kommende Tagung 35 Nominierungen vor. Darunter befinden sich drei Stätten in Deutschland, über deren Aufnahme in die Welterbe-Listen im Juni entschieden wird.

In der schwäbischen Alb befinden sich mehrere Höhlen mit der ältesten Kunst, die aus der Eiszeit zu finden sind.

Des Weiteren steht der Naumburger Dom auf der Tagesordnung.

Der Blick wird ebenso auf die an Saale und Unstrut befindliche hochmittelalterliche Kulturlandschaft gerichtet.

(Angaben ohne Gewähr)

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Die Tagung des Welterbekomitees

Am 2. Juli beginnt die 41. Tagung vom Welterbekomitee im polnischen Krakau. Dann richten sich die Augen vieler Länder auf den Tagungsort. Schließlich kommt es zur Entscheidung, ob den Nominierungen der unterschiedlichsten Stätten für die Listen des Kultur- und Naturerbes der UNESCO stattgegeben wird. Für Deutschland liegen in diesem Jahr vier Nominierungen beziehungsweise Anträge vor. Es handelt sich um

die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in der Schwäbischen Alb,

den Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut,

das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Bernau und Dessau sowie

die Lutherstätten in Mitteldeutschland.

Auch für die kommenden Jahre liegen die Antragsunterlagen bereits bei der UNESCO vor.

Die Angaben erfolgen ohne Gewähr!

UN Gedenktage

Es gibt die Internationalen Tage der Vereinten Nationen. Ein Beschluss über diese erfolgt zum einen über die Generalkonferenzen der Sonderorganisationen wie der UNESCO. Doch auch eine Generalversammlung fällt einen Beschluss auf der Grundlage der Vorschläge von Mitgliedsstaaten. Damit wird an die Leistungen von Völkergemeinschaften erinnert, die diese in der Vergangenheit brachten. Gleichzeitig wird somit die Gelegenheit zur Reflexion geschaffen, die für weltweite Probleme erforderlich ist. Außerdem lenken diese Tage die Aufmerksamkeit auf wichtige Zukunftsthemen. Zudem besteht die Gelegenheit, die Motivation der Menschen zu erhöhen. Ferner richtet die UNESCO mit weiteren Gedenktagen den Blick auf berühmte Persönlichkeiten sowie auf wichtige Ereignisse der Historie, die nicht vergessen werden dürfen. Nun kam es für die Jahre 2014 bis 2015 zur Benennung von 108 Gedenktagen. In der umfangreichen Liste sind vier deutsche Gedenktage zu finden.

Die Gothaer Schätze

In Gotha befindet sich eine Forschungsbibliothek, die bekannte Schätze präsentiert. Es handelt sich um die arabische Handschrift vom „Buch der Wege und Reiche“ sowie von der Luther-Schrift. Jetzt kam es zur Anerkennung als UNESCO-Dokumente.

Einblick in die Forschungsbibliothek

Fast schier unerschöpflich scheint die Welt der Forschungsbibliothek in Gotha zu sein. Inmitten dieser faszinierenden Umgebung befinden sich zwei Edelsteine, zu denen zum einen Luthers Schrift mit dem Titel „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ gehört. Verfasst wurde diese Schrift im Jahr 1520. Außerdem ist dort das Werk „Kitab al-masalik wa-‚l-mamalik zu finden, dessen Verfassung im Jahr 1172/1173 erfolgte. Bekannt ist diese Schrift als ein frühes Werk, welches aus der islamischen Welt stammt. Präsentiert wird darin die damalige Sicht der Welt. Dies geschieht in Karten- sowie auch in Textform.

Die heutige Situation

Jetzt erkannte die UNESCO die Schriften als Weltdokumentenerbe an. Bei der Luther-Schrift handelt es sich um einen Teil von Schriften des Reformators, die sich an weiteren Orten befinden. Bei der arabischen Handschrift handelt es sich um das älteste bekannte Werk arabischer Herkunft. Die Urkunde über die Anerkennung überreichte Herr Professor Konrad Elmshäuser im Rahmen eines Festaktes.

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Das neue deutsche Biosphärenreservat

Das neue UNESCO-Biosphärenreservat

Jetzt gibt es ein neues Biosphärenreservat in Deutschland. Es handelt sich um einen Teil des Schwarzwaldes. Seitens der Kultur- und Wissenschaftsorganisation, die zu den Vereinten Nationen gehört, fiel jetzt die Entscheidung. Ein Teil des im südlichen Mittelgebirges befindlichen Schwarzwaldes erhielt jetzt die Anerkennung als besonders schützens- und bemerkenswert. Diese Mitteilung wurde seitens einer Sprecherin in Paris veröffentlicht.

Gekennzeichnet ist das neue Reservat von einer Größe von 630 Quadratkilometern. Damit übertrifft dieses Reservat sogar den Bodensee. Westlich und südlich vom Reservat ist dieses Gebiet zu erreichen. Besuchern bietet eine Mischung aus Mischwäldern, Bergweiden und Ortschaften, die sich mit einem jahrhundertelangem Wachstum präsentieren.

Mittlerweile sind 15 Biosphärenreservate auf der Liste der UNESCO zu finden. Dazu gehören das Berchtesgadener Land, der Spreewald und das niedersächsische Wattenmer.