Herzlichen Glückwunsch nach Schleswig-Holstein

Seit heute Nachmittag ist Deutschland um eine weitere Welterbestätte reicher. Dabei handelt es sich um die Wikingerstätten Danewerk und Haithabu. Diese Stätten nahm die UNESCO am heutigen Tag in die Liste des Weltkulturerbes auf. Als Begründung nannte die UNESCO, dass diese Stätten einzigartige Zeugnisse aus der Wikingerzeit sowie den damit verbundenen kulturellen Traditionen seien. Gleichzeitig erhöht sich die Zahl der Welterbestätten in den Listen des Welterbes der UNESCO auf 43. Der genaue Titel, unter dem die Welterbestätte geführt wird, lautet

Archäolgischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk.

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung!

Zum jetzigen Zeitpunkt hat sich die Zahl der Welterbestätten bereits auf 1082 erhöht! 

 

Neue Welterbestätten

Auch heute tagt das Welterbe-Komitee in Bahrain. Im Verlauf dieses Tages  hat das Komitee aufgrund der entsprechenden Anträge die folgenden Gebiete in die Liste des Welterbes aufgenommen:

Die archäologische Stätte Thimlich Ohinga in Kenia

Die antike Stadt Kalhat in Oman

Die Oase Al-Ahsa in Saudi-Arabien

Mit einer Entscheidung über die beiden deutschen Anträge wird laut Medienberichten für Samstag oder Sonntag gerechnet.

Opatja

Einst befand sich in dieser Region ein Fischerdörfchen. Während der K. u. K. verwandelte sich diese Dörfchen in ein mondänes Seebad und trug den Namen Abbazia. Bestimmt wurde das Bild vom Park Angiolina, Kuranlagen sowie von Luxushotels. Es ist eine Region, in der Libanon-Zedern, beeindruckende Mammutbäume, Oleander, Magnolien und mächtige Palmen wachsen.

Inzwischen zeichnet sich in Opatja erneut ein attraktives Bild ab. Zu den dort befindlcihen Traditionshotels gehören das Astoria, das Imperial sowie das Mozart. Diese Häuser präsentieren sich nun mit Speisesälen, die von den Kristalllüstern gekennzeichnet sind. Bewundernde Blick erhalten die aus Marmor gestalteten Eingangshallen der Hotels. Ist der kleinere Rahmen gefragt, so bietet sich der Blick auf die Villen von Lovran an. Bei weiteren Aktivitäten in Opatja entsteht schnell der Eindruck, als sei die K. u. K.-Zeit wieder lebendig.

Zu Spaziergängen lädt die Uferpromenade Lungomare mit einer Länge von 12 Kilometer ein. Zugleich ist die Rede von der Obalno setaliste Franz Josef I, die von Voloska nach Lovran führt. Entlang dieser Route passieren Besucher Parkanlagen, Villen und erleben die mediterrane Vegetation. 

Schlagzeilen

Das sind die aktuellsten Schlagzeilen zur Sitzung der Welterbe-Kommission und weitere Neuigkeiten:

Unesco: Zweitgrößtes Korallenriff der Welt nicht mehr von Zerstörung bedroht

Bleibt Israel vielleicht doch Mitglied der UNESCO?

Unesco-Welterbe-Titel: die deutschen Kandidaten

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Wien – Kein Entzug vom Welterbestatus

Das historische Zentrum von Wien steht bereits seit dem Jahr 2001 auf der Liste des Welterbes. Entgegen der Befürchtung, dass der Welterbestatus entzogen werden könnte, kam es jedoch nicht dazu. Schließlich stand Wien auf der Tagesordnung bei der Tagung. Zu einer endgültigen Klärung der Frage kam es nicht, sodass sich Wien weiterhin auf der roten Liste befindet.

Gleichzeitig kam es zu einer Würdigung vom Engagement, dass Österreich zeigt. Nun steht die Erfüllung weiterer Aufgaben an. Dazu gehört der Bericht, welche Maßnahmen getroffen wurden oder geplant sind.

Es ist damit zu rechnen, dass über die neuen Welterbestätten die erste Entscheidung am 29.06.2018 fällt.  

Groznjan

Die Stadt präsentiert sich mit dem Flair des Mittelalters. Dabei ist Groznjan über dem Mirnatal in einer Höhe von 300 Meter zu erreichen. Dort erhalten Gäste eine traumhafte Aussicht, die bis zum Ucka-Gebirge reicht. Lange war die Stadt vom Verfall gekennzeichnet. Inzwischen kam es durch Künstler und Wissenschaftler zur Revitalisierung. Nunmehr präsentiert sich Groznjan mit dem Flair von einem Bohemiantreff. Zwischen dem Stadttor und der Loggia zeigt sich Grosnjan mit gepflasterten Gassen. In dieser Region laden Cafes, Werkstätten, Ateliers und Galerien zum Verweilen ein. Ihre Aufmerksamkeit dürfen Besucher auf das mittelalterliche Kastell richten. Dieses bietet den Besuch von Konzerten, Workshops und Instrumentenkursen an. 

Die Euphrasius-Basilika

Bekannt ist dieses Gebäude als die bedeutendste Attraktion in der Stadt. Im Jahr 1997 kam es zur Aufnahme in die Liste des Welterbes der Kultur. Die Errichtung veranlasste Bischof Euprahsius im 6. Jahrhundert. Der Innenraum weist aufgrund von 18 Marmorsäulen eine Gliederung in drei Schiffen vor. Gekennzeichnet sind diese Säulen an den romanischen und byzantinischen Kapitellen von Tieren. Den Höhepunkt  stellen Mosaike dar, die eine Gestaltung aus Millionen von Halbedelsteinen und Edelsteinen besitzen.

Verziert sind die Gedächtnis- und die achteckige Taufkapelle mit prachtvollen Mosaikböden. Ein Besuch auf dem Glockenturm wird mit einem schönen Ausblick auf die Altstadt von Porec belohnt. 

Porec

Von Porec ist gern die Rede als von der Perle von Istrien. Erreichbar ist die Altstadt auf einer schmalen Halbinsel. Gleichzeitig befindet sich dort die Hauptstraße Deumans, die ein Alter von 2000 Jahren besitzt. Ihren Anfang nimmt die Straße am Torturm Peterokutna kula, dessen Geschichte in der venezianischen Zeit begann. Das Ziel der Straße ist der aus dem 17. Jahrhundert stammende Palazzo Sincic. (Möglicherweise findet dort noch immer eine Restaurierung statt.) Innerhalb des Hauses befinden sich Räume des Stadtmuseums bei dem es sich wiederum um das älteste Museum in Istrien handelt. Schließlich beginnt die Geschichte des Museums im Jahr 1884. Bekannt ist die Aufbewahrung von volkskundlichen und archäolgischen Stücken. Ebenfalls erfolgt die Aufbewahrung von Gemälden.

Zu einem Besuch lädt außerdem TRG Marafor ein. Es handelt sich um das frühere römische Forum. Dort befinden sich Reste von einem römsischen Tempel. Ebenfalls ist dort ein romanisches Haus zu finden, das sich durch einen umlaufenden Holzbalkon auszeichnet. Nordöstlich ist die Franziskaner Kirche zu erreichen. Das istrische Parlament tagte dort während des Zeitraums von 1850 – 1900.

 

Schlagzeilen zur Sitzung vom Welterbe-Komitee

Da die UNESCO-Welterbe-Kommission tagt, gibt es heute Schlagzeilen, die sich konkret mit der Tagung beschäftigen:

UNESCO-Welterbetitel für die Wikinger?

Werden Wikinger Welterbe?

UNESCO-Welterbe: Mit Rückenwind zurück aus Porto

UNESCO-Chefin Maria Böhmer glaubt an den Naumburger Dom

Wikinger-Stätte und Dom wollen auf Welterbe-Liste

Haithabu und Danewerk auf dem Sprung zum Welterbe

Naumburger Dom darf auf Aufnahme in Welterbe-Listen hoffen

Gute Chancen für deutsche UNESCO-Welterbe-Bewerbungen

UNESCO berät über Aufnahme von Naumburger Dom ins Weltkulturerbe

Hinweis für Kleinstädte und kleinere Gemeinden

Deutschland präsentiert sich mit vielen kleinen und großen Städten, Dörfern, Gemeinden und vielen weiteren Schätzen. Zeitlich ist es mir nicht möglich, alle sofort mit einem gleich langen Text auf die Domain aufzunehen. Daher habe ich vor einigen Wochen eine neue Kategorie eingeführt. Sie heißt „Kleinstädte und kleinere Gemeinden“. Die Texte präsentieren die Gemeinden“. Die Texte präsentieren die Gemeinden mit einem Wortumfang von etwa 100 Wörtern und stellen die Gemeinde mit wichtigen Fakten vor. Sofern ich weitere Informationen zur jeweiligen Stadt oder zur Gemeinde erhalte, die sich bereits auf der Domain befinden, nehme ich diese mit in den Text auf.