Das Krankenhaus Moabit

Das Krankenhaus Moabit hat eine wichtige Bedeutung für unsere Familie.

Das sind meine Eltern: Ingrid (geborene Tesch, später verehelichte Planeck) und Günter Teuscher!

Mein Vater Günter hat wie sein Bruder Peter bei der BVG gearbeitet. Meine Mutter hat zunächst einige Jahre als Verkäuferin an einem Getränkestand in der Arminius Halle gearbeitet. Wann sie genau dort mit der Arbeit begonnen hat, weiß ich nicht. Jedenfalls war sie über viele Jahre im Aktenarchiv vom Krankenhaus Moabit tätig.

Im übrigen ist hier noch der Hinweis auf die Familie meines Onkels Peter. Er war mit Rita verheiratet und hat aus dieser Ehe vier Töchter!

Mitte der 80-er Jahre hat man sich über die Fantasien, die andere Menschen entwickeln können noch keine Gedanken gemacht.  Ich befand mich auf einem guten Weg, um eine ansprechende Laufbahn in der Berliner Verwaltung zu erreichen.

Es mag Leute geben, die sagen, sie war nur eine mittelmäßige Schülerin. Ja, meine Noten waren nicht besonders. Als ich allerdings nach der Ausbildung beim Wirtschaftssenator anfing, sah ich am sogenannten schwarzen Brett die Stellenausschreibungen. Irgendwie war da mein Ehrgeiz geweckt und ich belegte beispielsweise diesen Fernlehrgang:

Meiner Meinung nach war das Leben damals viel unbeschwerter – vielleicht denken ja viele so. Über viele Jahre hatten wir – also meine Familie und ich – so schien es – eine kleine heile Welt. Mich hatte es zur Senatsverwaltung für Wirtschaft gezogen, während mein späterer Ehemann (Hans-Jürgen H. – Scheidung im Jahr 2002 – Neffe von Günter Döding) in der Zigarettenindustrie tätig war. Doch im Jahr 1986 traten erste kleine Risse in unserer Welt auf. Bei einer Personaluntersuchung wurde im Krankenhaus Moabit bei meiner Mutter die Diagnose Brustkrebs gestellt. Sie wurde operiert und anschließend noch eine Weile stationär behandelt. Leider kam im Jahr 1988 die nächste Diagnose – Nierenkrebs. Erneut wurde sie im Moabiter Krankenhaus operiert und stationär behandelt. Nur zwei Jahre später kam die Diagnose Knochenkrebs mit Wirbelbruch – und wieder hieß es, ich darf ins Krankenhaus, um sie zu besuchen. Eine sehr große Stütze war damals unser Familienarzt Jürgen Scheer, der seine Praxis in der Oldenburger Straße 37 hatte. (Was wohl einige Menschen möglicherweise fehlinterpretiert haben: In dem Haus befindet oder befand sich auch die Praxis von einem Neurologen.) Von den genauen Diagnosen und was die Ärzte genau zu meiner Mutter gesagt haben, haben mir meine Mutter und mein Stiefvater nie etwas erzählt. Umso mehr traf es mich, als ich meine Mutter im Jahr 1992 ohne Vorwarnung für immer verloren hatte.

Leider ging der Kelch der Krebserkrankungen an mir auch nicht vorüber. Daher habe ich dann nach ärztlicher Anordnung die Strahlentherapie im Krankenhaus Moabit im Jahr 2002 sowie im Dezember 2016/Januar 2017 aufgesucht. Dies sind die Pässe: