Das Welterbekomitee

Das Welterbekomitee tagt einmal jährlich. Die Mitglieder dieses Komitees beraten über die Anträge oder Bewerbungen, die seitens der unterschiedlichsten Nationen an die Länder gestellt werden. Dabei gibt es zwei besondere Schwerpunkte während der in der Regel zehntätigen Tagung. Zum einen sind dies die Neueinschreibungen auf der Liste. Schließlich hat jedes Land eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die einem vielleicht auf den ersten Blick völlig normal erscheinen. Und doch haben viele Sehenswürdigkeiten individuelle Werte, deren Wurzeln eine Grundlage vor vielen Jahren haben. In diesem Fall wird ein Antrag ausgearbeitet, mit dem sich das jeweilige Land um die Anerkennung für ein Areal oder ein Gebäude als Welterbe bewirbt. Wird der Bewerbung stattgegeben, erhält das Land für den Antrag den Status des Welterbes.

Vereinzelt kann es zu Streichungen von Welterbestätten kommen, so dass der Status aberkannt wird.

Der weitere Schwerpunkt liegt auf der Roten Liste vom gefährdeten Welterbe. Mitunter kommt es dazu, dass Welterbestätten von der Liste als gefährdetes Welterbe auf die Rote Liste gelangen. Nach einer ausführlichen Beratung entscheidet das Welterbekomitee darüber, ob Welterbestätten von der Roten Liste auf die normale Liste zurückübertragen werden.

Die derzeitigen Mitgliedsländer des Welterbekomitees

Angola – Aserbaidschan – Burkina Faso – Finnland

Indonesien – Jamaika – Kasachstan – Kroatien

Kuba – Kuwait – Libanon – Peru

Philippinen – Polen – Portugal – Simbabwe

Südkorea – Tansania – Tunesien – Türkei – Vietnam

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