Amt zur Regelung offener vermögensfragen

Liebe ehemalige Kollegen aus der Senatsverwaltung für Finanzen, mit Sitz in der Klosterstraße 59. Ich habe bisher immer geglaubt, dass einige Menschen gut recherchieren können. Dies scheint offenbar nicht der Fall zu sein. Wie Sie sicherlich wissen, gibt es das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen und das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen auch heute noch.

In den 90-er Jahren gab es zudem die sechs Ortsämter zur Regelung offener Vermögensfragen. Ich habe seinerzeit im Februar 1998 aufgehört, weil es Unruhen gab, diese aber für mich und meinen damaligen Mann – er hat bei der Firma R. J. Reynolds Tabacco gearbeitet – nicht greifbar waren. Meine Tätigkeit beim Amt zur Regelung offener Vermögensfragen begann am 08.03.1993. Sonst hätte man schon früher den Weg zu Ihnen zu suchen können. Die Anträge der Ortsämter sind längst alle entschieden worden.  Kollegen der Ämter sind längst alle in anderen Verwaltungsbereichen tätig. 

Nun waren die 90-Jahre eine Zeit, in der das Internet noch nicht soweit ausgereift war. Daher gab es doch keine so großen Recherche-Möglichkeiten wie heute. Über die Ortsämter findet man Notizen nur, wenn man in der Materie drin steckt. Trotzdem sollte man meinen, dass es einigen möglich sein sollte, die Personalakte in der Senatsverwaltung für Finanzen zu finden. Immerhin habe ich vorher nach Abschluss meiner Ausbildung beim Innensenator bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft gearbeitet.

Können Sie bitte die entsprechenden Stellen aufklären, dass es einst diese Ortsämter gab und das sich meine Personalakte (Marina Hüttner geb. Teuscher) bei Ihnen befindet? Offenbar gibt es Menschen, die mir nicht zutrauen, dass ich eine adäquate Berufslaufbahn habe und mir deswegen Probleme bereiten. Man scheint nämlich meine ganzen öffentlich gestellten Unterlagen aus meinem Arbeitsleben in einigen Bereichen bisher völlig ignoriert zu haben! Was ich nicht verstehe: Wenn einige meine Personalakte wirklich nicht finden können – warum werde ich dann nicht befragt? Warum lässt man die Zerstörung meiner Karriere und meiner Ehe zu?! 

25 Jahre verloren, für die ich keine zweite Chance habe – ich hätte auch das Recht auf eigene Kinder gehabt – von der ganzen Kettenreaktion, die infolge dessen entstanden ist, weil man mich noch nicht mal in den 90-gern oder zu Anfang des vergangenen  Jahrzehnts darauf angesprochen hat und mir somit die zeitnahe Möglichkeit zur Rechtfertigung genommen hat, rede ich jetzt lieber nicht.

Wenn man bedenkt, dass ich sogar regelmäßig immer wieder meine Monatskarten, Bahnkarten und Anschlussfahrscheine bei Facebook poste – soviel Stress mit zwei Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen – bedanken werde ich mich nicht dafür

Ich sage Danke an ganz liebe Menschen, die ich teilweise nicht jeden Tag sehen kann. Und doch ist es beruhigend zu wissen, das sie da sind.