An meine ehemaligen Arbeitgeber

Ich glaube, diese Seite auf meiner Domain www.bunte-filmwelt.de verdeutlicht, dass ich Fan der Polizei bin.

http://bunte-filmwelt.de/tag-der-offenen-tuer-bei-der-polizei-berlin-2018/

Wann immer ich Gelegenheit habe, besuche ich gern eine Polizeikantine. Wie ich schon mehrfach ausführte, hat das Essen dort eine sehr gute Qualität.

Dieser Beitrag richtet sich insbesondere an meine ehemaligen Arbeitgeber. Vielleicht regt der Beitrag andere Arbeitgeber zum Nachdenken an, sofern sie sich nicht schon mit der Thematik beschäftigt haben. Dies ist mein Arbeitsvertrag bei einem Personaldienstleister.

  

 

 

Beruflich hatte ich mich im Jahr 1998 verändert. Nach fünf Monaten in einem Architekturbüro (Manfred Schasler, Giesebrecht-Straße 20), fing ich bei diesem Personaldienstleister an, von dem ich im Jahr 1999 eine Abordnung zu einer Firma ins Umland erhielt. Für kurze Zeit war da auch mein damaliger Mann dort tätig. Nach Ende des Einsatzes war ich in den ersten Wochen des Jahres 2000 bei der Firma draußen. Ich hatte mich kurz zuvor von meinem geschiedenen Mann getrennt und wollte wissen, ob meine Schwiegereltern vielleicht in dem Ort gesehen wurden. Zur Antwort erhielt ich in etwa den folgenden Satz: Nein, deine Schwiegereltern haben wir nicht gesehen. Doch wir haben eine weiße Mütze gesehen. Zunächst sagte mir der Satz nichts. Ende 2001 bekam ich das erste Mal die Diagnose Krebs und die Jahre vergingen mit der Behandlung. Dieser Satz ist allerdings in Erinnerung geblieben. 

Doch dann machte ich den ersten Versuch, mich bei Stayfriends anzumelden. Plötzlich fiel mir ein, was offenbar mit „weiße Mütze“ gemeint wurde. Aus dieser Lösung ergeben sich nun wiederum Fragen, meiner Meinung nach ein klares Maß an Nachlässigkeit der Arbeitgeber offenbaren. Es ist gut möglich, dass ein Polizist in dieser Zeit an dieser Dienststelle war. 

Was hält denn einen Arbeitgeber davon ab, zu fragen, was ein Polizist von mir wollen könnte. Dann hätte ich erklären können, dass sich unter meinen Schulkameraden Polizisten befinden. Die Verhinderung der Klärung dieses Sachverhaltes angesichts der damals schon existieren Kommunikationsvielfalt kann zu einer Kettenreaktion führen, die nur schwer zu stoppen ist. (Ich mache meinen Schulkameraden im Hinblick auf diese Geschichte nicht den geringsten Vorwurf.)

Ein Gespräch mit mir hätte beizeiten einiges bereinigen können. Das wäre immer noch besser als das Zulassen von wilden Spekulationen und die Möglichkeit, einen Menschen mit diesen Spekulationen in eine Krebserkrankung zu treiben. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass es noch mehr Menschen gibt, zu deren Schulkameraden einige zählen, die heute bei der Polizei tätig sind. 

Übrigens Krebserkrankung:

Nicht jeder kann damit offen umgehen? Was hindert allerdings einen Arbeitgeber eine Teambesprechung einzuberufen und dort folgendes mitzuteilen:

„Wir haben in unserem Kreis jemand, der schwerkrank ist. Dieser muss alle vier Wochen zum Arzt, wobei ich den Befund gesehen habe“. Dann wissen andere Kollegen Bescheid und es können sich keine falschen Spekulationen ergeben, die letztendlich auch Unruhe in ein Unternehmen bringen. Gerade mit der heutigen globalen Vernetzung sollten Unternehmer oder Personaler mit mehr Bedacht an solche Geschichten gehen. 

Ich habe mich in 2017 oft gefragt, warum man mir nicht schon 1998 die Möglichkeit gegeben hat, den Arbeitsvertrag vorzulegen. Man stellt jemand öffentlich bloß, obwohl man nichts über ihn weiß, nur weil ein Architekt seine Büros in einem Privathaus hat und gibt demjenigen runde 19 Jahre keine Gelegenheit, den Sachverhalt klarzustellen – auch die Arbeitgeber danach nicht? Ziemlich traurig… Warum darf jemand Lügen über mich verbreiten, die sich nachweislich mit links entkräften lassen und ich werde nicht ein einziges Mal zeitnah darauf angesprochen – auch von keinem danach folgenden Arbeitgeber. Nach 19 Jahren lässt sich so etwas schwerer wegstecken, weil ich weiß, dass ich aufgrund einer böswilligen Verleumdung daran gehindert wurde, mit einer eigenen Familie ein zweites Mal glücklich zu werden. Der Arbeitsvertrag und das Zeugnis vom Architektur-Büro sind online zu finden.

Kann es einigen Personalern wirklich so fremd sein, dass man auch Schulkameraden haben kann, die heute noch bei der Polizei arbeiten oder Freunde bei der Polizei, weil man eine Zeitlang eine Polizeikantine besucht hat, dann sollten sich diese schnellstens mit dem Fachreferat für Prävention bei der Polizei in Verbindung setzen. Diese schulen Sie und ihre Mitarbeiter gern, wie man sich gerade als Arbeitgeber in den oben genannten Fällen verhält.

Letztendlich muss man schauen, ob sich aus dieser Geschichte, die sich durch meine weltweite Vernetzung zusätzlich ausweitet, ein Handlungsspielraum auf gesetzlicher Ebene gibt. Oder es muss zur Installation von einer Art „Frühwarnsystem“ kommen. Immerhin ist nicht jeder an allen Stellen im Internet präsent und bekommt alles mit. Untermauert werden sollte diese Geschichte durch den Bericht der Weltbank: 

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Weltbank-4-Milliarden-Menschen-sind-offline-3070631.html

Denken Sie bitte mal darüber nach: Was hätte verhindert werden können, wenn Sie mich seinerzeit auf die Geschichte mit dem Polizisten angesprochen hätten? Mindestens meine zwei Krebserkrankungen sind völlig überflüssig.