Maulbronn

Nordöstlich in Baden-Württemberg liegt im Enzkreis die Stadt Maulbronn. Bestimmt wird das Bild von den Stadtteilen Maulbronn, Schmie und Zaisersweiher. Gleichzeitig liegt die Stadt in der Nähe des Limes, wo sie einst schon zu Zeiten der Römer besiedelt war. Funde römischer Götterstatuen belegen dies ausdrücklich. Heute kann unter anderem der Stadtbahnhof Maulbronn besucht werden, dessen architektonische  Ausrichtung sich am Kloster ausrichtet. Zudem zeigt sich die Stadt auch international orientiert. Schließlich besteht zum einen eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Valdahon. Ferner gibt es seit einigen Jahren eine Schulpartnerschaft mit der britischen Stadt Nottingham.

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Geografische Gedanken

Gekennzeichnet ist die Stadt von drei Stadtteilen, bei denen es sich um Zaisersweiher, Schmie und Maulbronn handelt. Es besteht eine räumliche Identität mit früheren Gemeinden, die den gleichen Namen trugen. Der Stadtteil Maulbronn ist von mehreren Gebieten geprägt. Dabei handelt es sich um den Stadtbahnhof Maulbronn, Seidehof, Scheuelberghof sowie um Elfinger Berghaus. Des Weiteren gibt es die Orte Bahnhof Maulbronn-West, „Elfinger Hof, Staatsdomäne“ sowie die Stadt Maulbronn. Dagegen gehören zu den Stadtteilen Schmie und Zaisersweiher nur die jeweiligen Dörfer mit gleichem Namen.

Der architektonische Einblick

Bei einem Bummel durch die Stadt zeigt sich diese insgesamt mit einer sehenswerten Architektur an den Häusern. Gekennzeichnet davon ist auch das Kloster Maulbronn, das im Jahr 1147 gegründet worden ist. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Zisterzienser Abtei, die in der Ortsmitte der Stadt zu erreichen ist. Die mittelalterliche Klosteranlage gilt als die am besten erhaltene Anlage ihrer Art, die nördlich der Alpen zu finden ist. Am Kloster sind alle Entwicklungsstufen und auch alle Stilrichtungen von der Romanik bis zur Spätgotik zu erkennen.

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Die Aufnahme ins Welterbe

Genau diese Vielfalt war es, dass die Klosteranlage seitens der UNESCO im Jahr 1993 in die Welterbeliste aufgenommen worden ist. Zudem handelt es sich bei dem Kloster um einen ganz besonderen Einzelfall. Zahllose verstümmelte Klosteranlagen können dabei in einem zuverlässigen Bild rekonstruiert werden. Abgerundet wird das Bild unter anderem durch das Herrenrefektorium, bei dem es sich um den aufwändigsten Speisesaal des 13. Jahrhunderts handelt. Mittlerweile können die Besucher dort in mehreren Restaurants die kulinarischen Schätze während einer Pause probieren. Außerdem hat ein evangelisches Gymnasium mit Internet seinen Sitz auf dem Gelände der Klosteranlage.

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