Berlin – Rotes Rathaus

Nun jedoch zum eigentlichen Inhalt:

Schon damals habe ich oft mit den Mitarbeitern der Senatskanzlei Berlin zusammen gearbeitet, wenn es um Senatsvorlagen ging. Im Anschluß daran habe ich 1993 – 1998 die Staatliche Verwaltung von Grundstücken aufgehoben und Grundstücke beim AROV VI (Personalakte bei der Senatsverwaltung für Finanzen – Es war eine gute Entscheidung, auch mit meinem ersten Arbeitgeber in Kontakt zu treten!) nach dem Vermögensgesetz restituiert, dass seinen Sitz in der Nähe vom Roten Rathaus hatte.

Seine Bezeichnung hat das Rote Rathaus aufgrund seiner roten Klinkerfassade erhalten. In dem Gebäude haben heute der Regierende Bürgermeister von Berlin, sowie der Berliner Senat dort seinen Sitz. Außerdem hat der Chef der Senatskanzlei im Rathaus sein Büro. Die Geschichte des Gebäudes führt jedoch viel weiter zurück.

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Einblicke in die Geschichte

Um die Jahre 1857/1858 kam es zur Ausschreibung eines Wettbewerbs für einen Rathaus-Neubau. Das Ziel sollte die Errichtung eines Monuments sein, dessen Würde die Bedeutung der Stadt widerspiegelt. Eingereichte Entwürfe namhafter Baumeister entsprachen jedoch nicht den Vorstellungen. So kam es im Jahr 1859 zur Auftragsvergabe an den preußisch-königlichen Baurat Hermann Friedrich Waesemann. Aufgrund der Vorstellungen des Rates flossen einige Ideen von Konkurrenten in seine Pläne ein. Zur Bauausführung sollte es in den Jahren 1860 bis 1869 kommen. Am 30. Juni 1865 fand die erste Ratssitzung im Gebäude statt. Die Stadtverordnetenversammlung trat am 6. Januar 1870 zum ersten Mal zusammen. Im Hinblick auf die künstlerische Ausstattung lag jedoch noch keine Fertigstellung vor. Eine Installation der Fernsprechanlage erfolgte im Jahr 1882. Am 12. März 1933 tagten die Stadtverordneten zum letzten Mal im Gebäude.

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Die Zeit nach 1945

Das Gebäude erlitt an mehr als der Hälfte vom Bauwerk aufgrund von Bombenabwürfen schwere Schäden. Grundlage für den Wiederaufbau stellten die Pläne vom Architekten Fritz Meinhard dar. Zur Umsetzung kam es in den Jahren 1951 bis 1958. Der 30. November 1955 brachte die offizielle Einweihung des Roten Rathauses mit sich. Zur damaligen Zeit war Friedrich Ebert als Oberbürgermeister eingesetzt. Beauftragt war der Bauarbeiter Max Körper, der darauf verwies, das einst an dieser Stelle die Verwaltung von ganz Berlin erfolgen würde.

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Zum ersten Mal trat die neu gebildete Stadtverordnetenversammlung am 30. November 1956 zusammen. Beherbergt hat das Haus in den Folgejahren den Oberbürgermeister von Ost-Berlin, die Stadtverordneten versammlung und den Ost-Berliner Magistrat. Bis zum 30. September 1991 hatte der damalige West-Berliner Senat im Rathaus Schöneberg seinen Sitz. Der offizielle Umzug der nunmehr wiedervereinigten Verwaltung wurde am 1. Oktober 1991 vollzogen.

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Die neue Zeit

Durchgeführt wurde die Erneuerung der Bausubstanz in den Jahren 2005 bis 2006. Dabei erhielten die goldfarbenen Ziffernblätter eine neue Auflage. Ein weiteres Merkmal kennzeichnet die Geschichte vom Roten Rathaus seit Juni 2010. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Installation einer Photovoltaik-Anlage, die sich durch 160 Solarmodule auszeichnet. Auf dieser Basis kommt es jährlich zur Erzeugung von etwa 36.000 Kilowattstunden an Strom.

Weitere Informationen zum Bundesland

http://deutsches-welterbe.de/berlin/

http://deutsches-welterbe.de/bundeslaender-und-mehr/berlin/

http://deutsches-welterbe.de/berlin/weihnachtsmaerkte-2018-2019-in-berlin/

www.deutsches-welterbe.de (auch mit internationalen Infos) 

Weitere Hinweise zum Bundesland:

www.deutsches-welterbe.de/berlin

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www.musikwelt.eu – mit wöchentlichen Hitparaden, Terminen für Autogrammstunden, Tourneehinweisen, die etwas anderen Events und mehr.

www.schwedisches-welterbe.de

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