Berlin und Brandenburg – Die Schlösser

Schon recht früh fanden Berlin und Brandenburg zu einander. Im Jahr 1990 wurden die Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Dazu gehört das Schloss Sanssouci, das in Potsdam zu erreichen ist.

Die Chronologie des Schlosses Sanssouci

Den Thron von Preußen wurde von Friedrich II. im Jahr 1740 bestiegen. Nur fünf Jahre später wurde mit der Errichtung des Schlosses begonnen. Verantwortlich für den Bau, der bis zum Jahr 1748 dauern sollte, war Georg von Knobelsdorf. Während dieser Zeit wurde die Orangerie im Jahr 1747 westlich vom Schloss errichtet. Zu den weiteren Bauten, die in den Folgejahren erbaut wurden, gehört zunächst das chinesische Teehaus. Vor 1763 bis 1769 folgte die Erbauung des neuen Palais, dem wiederum im Jahr 1770 das Drachenhaus folgte.

Der geheime Wunsch von Friedrich II.

Nachdem Friedrich II. nun auf dem Thron von Preußen saß, entwickelte sich in ihm der Hang zu einem ganz besonderen Schloss, auf dem er leben wollte. Es sollte eine intime Ausstrahlung besitzen, wobei noch nicht einmal bekannt war, was er darunter verstand. Und doch war sein Schloss etwas ganz Besonderes. Es handelte sich damals wie heute um ein Bauwerk mit einem Geschoss, indem sich zwölf Räume befinden. Von Friedrich II. wurde das ganze Gebäude skizziert, während für die kongeniale Umsetzung der bekannte Architekt Georg von Knobelsdorff verantwortlich war. Dieser war im Jahr 1740 zum Oberintendanten berufen worden.

Der Wunsch nach einem unbeschwerten Leben

Übersetzt bedeutet der Name des Schlosses Sanssouci „Ohne Sorge“. So ganz unbeschwert wollte dann auch Friedrich II., der auch den Namen „der Große“ trug, dann auch leben. Schließlich hatte er es sich so gedacht, dass es sich um seine Residenz für den Sommer handeln sollte. Die Grundlage für den Bau des Schlosses bildete die Anlage eines terrassierten Weinberges), die bereits im Jahr 1744 erfolgt ist. Im Mittelpunkt stand dabei der Wüste Berg, auf dem die Anlage zu finden ist. Zu dieser Zeit hatte der federführende Bauherr unter anderem bereits an der Erbauung des Berliner Opernhauses mitgewirkt. Noch heute gilt Schloss Sanssouci als ein Meisterwerk im Hinblick auf den Rokoko mit friderizianischem Charakter. Dabei hat das Schloss eine Länge von 150 Metern und ist noch immer auf den Terrassen zu finden. Eine Unterkellerung liegt dabei nicht vor. Jedoch gibt es einen Ehrenhof, der halbkreisförmig geformt ist und hinter dem Schloss liegt. Doch auch im Inneren glänzt und strahlt es, was unter anderem am Voltaire-Zimmer, dem Arbeitszimmer und dem Konzertzimmer deutlich wird.

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