Berliner Bezirke

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Der Bundeshauptstadt Berlin kommen gleich eine Reihe von weiteren Funktionen zu. Zugleich präsentiert sich Berlin auch als Land. Außerdem handelt es sich um das bevölkerungsreichste Land von Deutschland. Ferner stellt Berlin hinsichtlich der Fläche von 892 Quadratkilometern die größte Gemeinde von Deutschland.

Heute besteht der im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Stadtstaat aus 12 Bezirken:

Reinickendorf

Innerhalb Berlins stellt Reinickendorf den 12. Bezirk dar. Hinsichtlich der Fläche steht der Bezirk unter allen zwölf Bezirken auf Platz 5. Zu erreichen sind innerhalb des Bezirkes elf Ortsteile. Gleichzeitig lädt das UNESCO-Welterbe „Weiße Stadt“ zu einem Besuch. 

Pankow

Im Jahr 2001 entstand mit der Zusammenlegung der Bezirke Weißensee, Prenzlauer Berg und Pankow der neue Bezirk Pankow. Bezogen auf die Fläche stellt Pankow den zweitgrößten Bezirk dar. Zu erreichen ist im Ortsteil Weißensee der Park am Weißensee, wo sich wiederum der fast kreisrunde Weiße See befindet. Innerhalb des Bezirkes ist der See das größte natürliche Gewässer. 

Spandau

Der fünftplatzierte Berliner Verwaltungsbezirk besitzt zugleich die viertgrößte Fläche. Zum einen ist Spandau entlang der Havel zu erreichen. Auf der anderen Seite bietet sich im Bezirk der Besuch bei ausgedehnten Wasser- und Waldflächen an. Dazu gehören das Landschaftsschutzgebiet Grimnitzsee und der Spandauer Forst.

Mitte

Zum Bezirk gehören die Stadtteile Tiergarten und Wedding. Es handelt sich um den ersten Verwaltungsbezirk von Berlin, indem sechs Ortsteile zu erreichen sind. Entstanden ist der Bezirk wie andere im Zuge der Verwaltungsreform im Jahr 2001. 

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Charlottenburg-Wilmersdorf

Im Rahmen der Verwaltungsreform 2001 kam es zu einer Fusion der Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf. Zum von sieben Ortsteilen gekennzeichneten Bezirk gehört die historische Altstadt von Charlottenburg in Verbindung mit dem gleichnamigen Schloss. Bedeutende Bereiche der Wirtschaft stellen die Börse Berlin sowie die Industrie- und Handelskammer zu Berlin dar. 

Steglitz-Zehlendorf

Bekannt sind die beiden Ortsteile als sechster Verwaltungsbezirk von Berlin. Erreichbar ist das Gebiet des Bezirkes im Südwesten von Berlin. Gesteigert hat sich der Bekanntheitsgrad der Region durch die renommierte Hochschul- und Foschungslandschaft. Ausflüge bieten sich zum Botanischen Garten sowie zum Schloss Glienicke an. Zudem kann der Besuch im Haus der Wannsee-Konferenz erfolgen – einer Gedenk- und Bildungsstätte. Im Mittelpunkt an diesem historischen Ort stehen eine ständige Ausstellung und eine umfangreiche Bibliothek beziehungsweise Mediothek. Der Eintritt in das täglich geöffnete Gebäude, sofern es sich nicht um gesetzliche Feiertage handelt, ist frei. Die Fahrt mit der Linie 218 führt zum Grunewaldturm.

Tempelhof-Schöneberg

Als siebter Berliner Verwaltungsbezirk präsentiert sich der Bezirk mit der Tempelhofer Freiheit, einem großen Naherholungsgebiet. Der Ortsteil Schöneberg ist durch den sogenannten Regenbogenkiez mit der homosexuellen Szene bekannt. Zum Bezirk gehören sechs Ortsteile, in denen sich Attraktionen wie das Funkhaus des Senders „Deutschlandradio“ oder die „Columbiahalle“ befinden. 

Neukölln

Unter den Berliner Verwaltungsbezirken ist Neukölln auf Platz 8 zu finden. Er gehört in Berlin zu den am dichtesten besiedelten Bezirken. Benannt wurde Neukölln nach dem Ortsteil mit gleichem Namen, der im nördlichen Bereich des Bezirkes zu erreichen ist. Zu den dort befindlichen Parkanlagen gehören der Britzer Garten und der Gutspark Britz.

Friedrichshain-Kreuzberg

Beim zweiten Verwaltungsbezirk handelt es sich um den flächenkleinsten Bezirk. Bekannt ist dieses Gebiet als kreativ und alternativ. Zudem wird der Bezirk aufgrund seines vielfältigen Kultur- und Nachtlebens geschätzt. 

Treptow-Köpenick

Zur Zusammenlegung der Bezirke Köpenick und Treptow kam es im Jahr 2001. Es handelt es sich im Hinblick auf die Fläche um den größten von 12 Berliner Bezirken. Innerhalb des Bezirkes ist mit dem Müggelsee Berlins größter See zu erreichen. Zu einem Anteil von 70 Prozent ist der Bezirk von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, Parks, Wald sowie dem Zeuthener See und dem Müggelsee geprägt. Einen international bekannten Namen hat der Bezirk aufgrund des Innovations- und Technologiezentrums, das sich in Adlershof befindet. 

Marzahn-Hellersdorf

Auf der Liste der Verwaltungsbezirke in Berlin ist Marzahn-Hellersdorf auf Platz 10 zu finden. Erreichbar ist der Bezirk im Nordosten von Berlin, wobei eine Nähe zum Landkreis Barnim und zum Landkreis Märkisch-Oderland gegeben ist. Von Bedeutung in dieser Region sind die Gewässer Wuhle, Neue Wuhle, Wuhlebecken sowie Wuhleteich und Biesdorfer Baggersee. Genauer gesagt kann der Weg in das mittlere Wuhletal führen, wo sich der Volkspark Kienberg befindet. Erreichbar sind dort ferner die Gärten der Welt. Ebenfalls laden die Kaulsdorfer Seen und die Hönower Weiherkette zu einem Besuch ein. 

Lichtenberg

In Berlin stellt Lichtenberg den elften Verwaltungsbezirk dar. Entstanden ist der Bezirk aus einer Fusion zwischen Hohenschönhausen und Lichtenberg, die einstmals eigenständig waren. Innerhalb des Bezirkes ist das Landschaftsschutzgebiet – der Landschaftspark Herzberge – zu erreichen. Des Weiteren sind im Bezirk der Stadtpark Lichtenberg sowie der Rummelsburger See und der Fennpfuhlpark zu finden. 

Viel Spaß bei der Rundreise durch Berlin. Wer zu Besuch kommt, kann auch die Linien 100 und 200 der BVG nutzen. Diese führen bereits an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei.

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Fortsetzung folgt

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