Jüdisches Museum

In der Geschichte von Deutschland und ùberhaupt weltweit gibt es viele sensible Kapitel, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Dazu gehört der Zeitraum von 1933 – 1945. Es handelt sich um eines der Kapitel, die im Jüdischen Museum in Berlin im Mittelpunkt stehen. Bei dem Bau in Berlin handelt es sich um das größte jüdische Museum in Europa. Doch führt der Blick im jüdischen Museum in Berlin auf das Judentum dort sogar bis in das 10. Jahrhundert zurück.

Ein Einblick in die Welt der Dauerausstellung

Ihren Anfang nimmt die Geschichte der Dauerausstellung in der Zeit ab dem Jahr 950. Dabei steht die Welt von Aschkmas bis zum Jahr 1500 im Mittelpunkt. Schließlich entstanden zu dieser Zeit viele blühende jüdische Gemeinden. Wie das Frauenleben in den Jahren von 1646 bis 1724 aussah, zeigen die Erinnerungen von Glik baz da Lieb, die ihre Memoiren aufschrieb. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Dauerausstellung liegt auf auf den Glaubenssachen. Es geht um Bräuche, Orte und Dinge im Judentum sowie dem Christentum und dem Islam.

Gäste erfahren die Erklärung, was die Landjuden von den Hofjuden unterscheidet. Zudem gibt es weitere Informationen zum Familienleben in den Jahren 1850 bis 1933. Selbst die Kinder kommen mit dem Besuch der Kinderinsel und der dort befindlichen Ausstellung für Kinder nicht zu kurz. In der viel umfangreicheren Ausstellung erfahren Gäste, was seit dem Jahr 1945 bis heute im Hinblick auf die jüdischen Gemeinden bis heute passiert ist.

Die Aufteilung im Jüdischen Museum

Das Museum präsentiert sich mit einem Alt- und einem Neubau. Der Altbau stammt vom barocken Kollegienhaus, dem früheren Kammergericht. Dagegen zeichnet sich der Neubau durch seine Zickzack-Form aus. Die Verantwortung für den Entwurf lag beim US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind, dessen Zuständigkeit auch für die Akademie des Jüdischen Museums gilt.

Der Besuch im Altbau

Im Erdgeschoss bietet sich den Gästen der Besuch des Glashofs an. Des Weiteren bietet das Erdgeschoss vom Altbau den Zugang zum Garten. Zum Verweilen laden das Cafe Schmus und der Shop mit Möglichkeiten des Stöberns ein.

Der Besuch im Neubau

Dort erwartet die Gäste der Besuch in den Etagen „Untergeschoss bis zur zweiten Etage“. Für die Etagen liegt die folgende Aufteilung vor:

Untergeschoss

Achsen, Garten des Exils, Holocaust-Turm

Erdgeschoss

Eric F. Ross Galerie, Leerstelle des Gedenkens

1. Obergeschoss

Dauerausstellung

2. Obergeschoss

Dauerausstellung

Führungen im Jüdischen Museum

Am Samstag um 15 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr kommt es jeweils zu einer Führung durch die Dauerausstellung. Die Führung mit Informationen rund um die aktuelle Sonderausstellung beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr. Für Gruppenführungen erfolgen die Anmeldungen unter

Tel: + 49 (0) 30 – 25 993 305

Fax: + 49 (0) 30 – 25 993 341

gruppen@jmberlin.de

Zu erreichen ist das Jüdische Museum Berlin in der Lindenstraße 9 – 14. Täglich ist das Museum von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, am Montag sogar bis 22:00 Uhr.

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