Bodemuseum

Im Jahr 1904 kam es zur Eröffnung vom Kaiser-Friedrich-Museum. Heute ist dieses Gebäude als Bodemuseum bekannt. Es handelt sich um eines der Museen, die zur Museumsinsel und damit zum Welterbe gehören.

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Präsentiert werden innerhalb des Gebäudes das Münzkabinett sowie die Skulpturensammlung und das Musem für byzantinische Kunst. Knapp sechs Jahre nahm die Renovierung des Gebäudes in Anspruch. Seit dem 19. Oktober 2006 ist das Gebäude für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Der Blick in die Geschichte

Um das Jahr 1871 entstanden die ersten Gedanken rund um einen Museumsbau. Aus gingen die Ideen vom kaiserlichen Hof in Berlin. Genauer gesagt kamen diese Gedanken aus dem Umfeld vom langjährigen Kronprinzen. Dieser ging als 99-Tage-Kaiser Friedrich III. In die Geschichte ein. Von Kunsthistoriker Wilhelm von Bode kamen konkrete Vorschläge. Zur Errichtung kam es in den Jahren 1897 bis 1904. Die Verantwortung für die Bauarbeiten lag bei Hofarchitekt Ernst von Ihne sowie beim Bauleiter Max Hasak. Schließlich sollte in dem Bau die Skulpturen- und Gemäldesammlung zu sehen sein, die Wilhelm von Bode aufgebaut hat. Die Anfangsbestände dieser Sammlung lassen sich auf die Kunstkammern von den Kurfürsten von Brandenburg zurückführen. Eröffnet hat das Museum am 18.10.1904, dem Geburtstag von Friedrich dem III. In Erinnerung an den 88-Tage-Kaiser trug das Haus den Namen Kaiser-Friedrich-Museum.

Sehenswertes im Museum

Besucher erwartet im Museum eine Sammlung von Skulpturen, bei denen es sich um ältere Plastiken handelt. Diese Sammlung gilt als eine der umfangreichsten in Deutschland. Unter den Werken befinden sich Arbeiten, deren Gestaltung in der Zeit des späten 18. Jahrhundert ihren Anfang nahmen. Die Anfertigung dieser Figuren erfolgte durch Künstler wie Franceso Laurana, Tilman Riemenschneider oder Donatello. Des Weiteren gehört eine Figurengruppe aus Terrakotta zu den Schätzen des Museum, zu deren Anfertigung es etwa um das Jahr 1410 kam.

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