Pergamonmuseum

Drei Flügel kennzeichnen das Pergamonmuseum, welches Teil der Berliner Museumsinsel ist. Das Konzept für das Museum hat Wilhelm von Bode entwickelt. Im Jahr 1907 begann die Planung durch Alfred Messel. Zwischenzeitlich entdeckte Carl Humann den Pergamonaltar.

Das heutige Museum

Zu sehen sind im Pergamonmuseum heute das Vorderasiatische Museum, das Museum für islamische Kunst sowie Teile der Antikensammlung. Zudem verzeichnet das Museum regelmäßige Rekorde bei den Besucherzahlen. Beispielhaft ist das Jahr 2007 anzusehen, als das Museum ungefähr 1.135.000 Besucher in seinen Bann zog. Damit war das Museum bundesweit das am meisten besuchte Kunstmuseum war.

Das erste Pergamonmuseum

In der Zeit von 1897 bis 1899 kam es zur Erbauung des ersten Pergamonmuseums. Dabei lag die Verantwortung für den Bau bei Fritz Wolff. Zwei Jahre später kam es zur feierlichen Eröffnung durch Kaiser Wilhelm II. Während der Eröffnung kam es zur Enthüllung eines Bildnisses von Carl Humann, welches Adolf Brütt entwarf. Im Mittelpunkt des Museumsbaus stand der Lichthof. Dort befand sich bereits Architekt aus Magnesia, Priene und Magnesia. Noch im Laufe des ersten Jahrzehnts erfolgte der Abriss dieses Museumsbaus. Es begann der Aufbau eines zweiten Museums, der Zeit in Anspruch nahm. Daher wurden die Pergamenischen Bildwerke bis auf weiteres im Neuen Museum in der östlichen Säulenhalle aufbewahrt.

Das zweite Pergamonmuseum

Nur wenige Jahre nach dem Bau des ersten Museums zeigte dieser bereits erste Schäden. Daher kam es bereits ab dem Jahr 1906 durch Wilhelm von Bode zu Neuplanungen für ein Museum. Zur endgültigen Fertigstellung kam es aufgrund diverser Umstände, wie der Inflation in den Jahren 1922 und 1923, erst im Jahr 1930. Danach war die Eröffnung der Dreiflügelanlage und der darin befindlichen vier Museen möglich.

 

Das Bild des Museums heute

Es kommt im Pergamonmuseum zur Präsentation von drei Sammlungen. Dabei handelt es sich um eine Sammlung des Vorderasiatischen Museums, des Museums für Islamische Kunst sowie der Antikensammlung. Im Museum sind verschiedene Stücke aus der antiken Monumentalarchitektur zu sehen. Bei einigen dieser Exemplare handelt es sich um die bekanntesten Ausstellungsstücke:

Das Pergamonaltar

Das Markttor von Milet

Die Mschatta-Fassade

Das Ischtar-Tor sowie die Prozessionsstraße von Babylon.

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