Tierpark Berlin

Zu erreichen ist der Tierpark Berlin im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde. Aufgrund der Größe von 160 Hektar Fläche handelt es sich in Europa um den größten Landschaftstiergarten. Eröffnet wurde die Anlage am 2. Juli 1955. Mit Stand des Jahres 2010 haben den Park inzwischen über 90 Millionen Gäste einen Besuch abgestattet.

Der Einblick in die Geschichte

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Schlosspark Friedrichsfelde als Standort ausgewählt. Zur symbolischen Grundsteinlegung kam es am 30. November 1954. Im Sommer 1955 lebten bereits etwa 400 Tiere im Tierpark. In den folgenden Zeit kam es jährlich zum Neubau von weiteren Tieranlagen. Zudem zeichnet sich der Tierpark durch Bauten wie das Schloss Friedrichsfelde aus. Außerdem kam es zur Integration vom Landschaftspark in die Parkanlage Tiergarten. Gekennzeichnet ist besonders der ältere Teil vom Tierpark durch naturbelassene Waldbestände sowie von breiten Alleen.

Die Pflanzen im Tierpark

Geprägt wird das Bild durch den Charakter von einem Landschaftspark. Das stellt die ideale Basis für viele Pflanzenarten dar. So sind im Frühjahr Krokusse, Schneeglöckchen, Winterlinge und weitere Frühblüher auf der Anlage zu finden. Staudenpflanzen sind im Sommer im Karl-Foerster-Garten zu besichtigen. Des Weiteren wachsen in der Anlage über 8500 Bäume, wobei es zu einer Unterscheidung in mehr als 60 Arten kommt.

Das Tierparkgelände und die Kunst

Wie vielfältig die Facetten des Tierparks ausgeprägt sind, zeigt sich daran, dass über 100 Brunnen, Plastiken und weitere Kunstwerke auf der Anlage zu finden sind. Vier Figurengruppen stammen allein vom Bildhauer Walter Lerche. Außerdem ist auf der Anlage der Putto Sanduiniker hinter dem Schloss zu finden. Aufmerksamkeit erzielt die Anlage mit vier Löwenstatuen, die sich als zwei Figurengruppen vor dem Alfred-Brehm-Haus befinden. Den Hauptdreh- und Angelpunkt stellen jedoch die Tieranlagen dar, zu denen der Tierkinderzoo und Kleinkatzen gehören.

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