Bernau bei Berlin

Die im brandenburgischen Landkreis Barnim gelegene Stadt Bernau bei Berlin ist seit dem Wochenende um eine Attraktion reicher. Dort befindet sich mit der einstigen Gewerkschafts-Bundesschule ein Bau des zweiten Direktors des Bauhauses, Hannes Mayer. Zusammen mit den fünf Laubenganghäusern in Dessau-Törten kam es am 09.07.2017 zur Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco in Form einer Erweiterung des Welterbes aus dem Jahr 1996. Als Begründung wurde der „universelle überragende Wert“ angeführt. Zudem sei das Bau ohne das Werk von Hannes Meyer zu verstehen. Doch Bernau bietet noch weitere Facetten, die die Stadt für einen Besuch sehenswert machen.

Georgrafische Gedanken

Zu erreichen ist die große kreisangehörige Stadt im Nordosten von Berlin. Gleichzeitig handelt es sich um ein Mittelzentrum von Brandenburg. Zwischen der Stadtgrenze von Berlin und dem Bernauer Stadtzentrum liegt eine Distanz von 5,9 Kilometer. Im Stadtgebiet ist das Flüsschen Panke zu erreichen, für das bis zum Ende vom 19. Jahrhundert beschiffbar war. In der deutschen Hauptstadt mündet die Panke in die Spree. Das besondere Merkmal setzt die Stadt als eine von elf Hauptstationen der Märkischen Eiszeitstraße.

Sehenswerte Facetten

Bernau bietet seinen Gästen ferner Einblick in das Mittelalter. Schließlich ist das Bild von vielen Teilen der Stadtmauer gekennzeichnet, welche aus dem Mittelalter stammt. Des Weiteren sind in der Stadt Technikbauten wie der Wasserturm sowie das größte Bauhausobjekt zu finden. In diesem Fall geht es um die frühere Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, die seit Juli 2017 zum Welterbe gehört. Ferner laden Museen wie das Wolf Kahlen Museum oder das Heimatmuseum mit Steintor beziehungsweise das Stadttor zu einem Besuch einlädt. Wer zu einem Konzert oder einer anderen Vorstellung anreist, die in der Stadthalle stattfindet, erreicht diese in der Nähe des Stadttores.

Es bietet sich ferner an, die Aufmerksamkeit auf die Stadtbibliothek zu richten. Geöffnet ist das Gebäude täglich außer am Mittwoch in der Zeit von Montag bis Samstag für mehrere Stunden. Dort kommt es zur Präsentation von Ausstellungen wie aktuell einer Kunstausstellung, deren Werke durch Schüler der Oberschule am Rollberg gestaltet wurden.

Der besondere Höhepunkt

Es handelt sich um ein Stadtfest. Zum ersten Mal kam es zur Durchführung vom Hussitenfest im Jahr 1832. Mittlerweile handelt es sich um das bekannteste Fest der Stadt. Nachdem es über einen längeren Zeitraum keine Veranstaltung erfolgte, hat sich das Blatt im Jahr 1992 gewendet. Mittlerweile erreicht die Begeisterung vieler Menschen. Sie finden jährlich den Weg am zweiten Juniwochenende in die Stadt. Natürlich lassen sich auch die Bewohner einiges einfallen. Zu sehen sind an diesen Tagen über 1000 Akteure, die den Touristen und den Einwohnern einen Einblick in die Stadtgeschichte bieten. Den Besuchern wird an diesen Tagen im Stadtpark ein Heerlager sowie ein mittelalterlicher Jahrmarkt präsentiert.

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