Sternwarte am Babelsberger Park

Bereits im Jahr 1990 nahm die UNESCO die komplette Kulturlandschaft in die Welterbeliste auf. Neun Jahre später kam es zu einer Erweiterung des Welterbes um 14 Stätten. Zu den Denkmalbereichen gehört die Sternwarte am Babelsberger Park. Genauer handelt es sich um das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam. Bekannt war dieses einst als Astrophysikalisches Institut Potsdam. Es handelt sich dabei um eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Zugleich stellt dieses Gebäude eine Forschungseinrichtung dar, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der große auf dem Telegrafenberg befindliche Refraktor und das Sonnenobservatorium Einsteinturm gehören ebenfalls zum Institut.

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Geschichtliches

Dessen Gründung erfolgte im Jahr 1992. Zur damaligen Zeit übernahm das Institut die Nachfolge vom Zentralinstitut für Astrophysik, das einst in den Akademie der Wissenschaften der DDR eingeordnet war. Letztendlich geht die Geschichte jedoch sogar bis ins Jahr 1700 zurück, als es zur Gründung der Berliner Sternwarte kam. In späteren Jahrhunderten war die Rede vom Astrophysikalischen Observatorium Potsdam. Einige der wichtigsten Astrophysiker waren an den verschiedenen Instituten tätig.

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Der Internationale Gedanke am Institut

Natürlich arbeiten die dort tätigen Mitarbeiter an verschiedenen internationalen Projekten mit. Dazu gehört das neue Large Binocular Telescope. Außerdem liegt eine Beteiligung am Radial Velocity Experiment vor. Ebenfalls von Bedeutung ist der Sloan Digital Sky Survey, wobei eines Tages mit dem SDSS der gesamte Himmel erforscht wird. Zusätzlich kommt es zur Mitwirkung am europäischen Radiointerferometer. In diesem Fall kommt es zur Messung von Radiowellen mit verschiedenen Einzelantennen, die sich an verschiedenen Orten befinden. Im Anschluss erfolgt eine Kombination mit vielen Signalen.

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