Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen

Pulsnitz

Innerhalb des sächsischen Landkreises Bautzen ist die Kleinstadt Pulsnitz in 25 Kilometer Entfernung zur Landeshauptstadt Dresden zu erreichen. Einen hohen Bekanntheitsgrad hat die Stadt dadurch erlangt, da bei Pulsnitz die Rede von der Pfefferkuchenstadt ist. Auf einer Anhöhe, die sich oberhalb vom Pulsnitztal befindet, lässt sich der Zauber der Altstadt erleben. Im benachbarten Ort Ohorn hat der Fluss Pulsnitz seinen Ursprung.

Viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt sowie über bekannte Persönlichkeiten vermittelt das Stadtmuseum. Wie verbunden Pulsnitz mit Pfefferkuchen ist, zeigt sich im Pfefferkuchenmuseum. Dort kann in einer Schauwerkstatt das selbständige Backen von Pfefferkuchen erfolgen. Zu den weiteren sehenswerten Facetten gehören der mittelalterliche Marktplatz, der Bibelgarten sowie die kursächsische Postmeilensäule.

Bad Muskau

Die im Landkreis Görlitz gelegene Landstadt Bad Muskau liegt in der Oberlausitz. Zum weltweiten Bekanntheitsgrad trug Fürst und Landschaftskünstler Hermann von Pückler-Muskau bei. Schließlich erschuf er einst den Landschaftspark, der sich zu einem einzigartigen Kulturgut entwickelt hat. Inzwischen hat der Park längst den Status des Welterbes erhalten. Zudem ist Bad Muskau als Kurort staatlich anerkannt.

Erreichbar ist Bad Muskau innerhalb des Landkreises im Norden. Gleichzeitig ist die Stadt an der Lausitzer Neiße am linken Ufer zu finden. Zu den Ortsteilen gehört Köbeln, wobei es sich um die nördlichste Region innerhalb des Ostens von Sachsen handelt. Neben einer Vielzahl von Bauwerken wie dem historischen botanischen Winterhaus von Pückler lädt der Fürst-Pückler-Park zu einem Besuch ein.

Bischofswerda

Innerhalb des Landkreises Bautzen begrüßt die Große Kreisstadt Bischofswerda ihre Gäste. Dabei liegt die Stadt zugleich in der sächsischen Oberlausitz am westlichen Rand. Erreichbar ist Bischofswerda zugleich in ungefähr 30 Kilometer Entfernung von der Landeshauptstadt Dresden. Begrenzt wird das Stadtgebiet durch Städte wie Großharthau, Burkau sowie durch Frankenthal.

In der Stadt haben Gäste Gelegenheit zum Besuch am Bischhofssitz. Dabei handelt es sich um ein im klassizistischen Stil errichtetes Gebäude. Unter den vier Parkanlagen ist der Lutherpark zu finden, der dort liegt, wo sich einst die Ausläufer vom früheren Goldbacher Teich befinden. Neben dem Tier- und Kulturpark Bischofswerda haben Gäste Gelegenheit zum Besuch von Gedenkstätten und dem Apothekenmuseum.

Radeberg

In der Nähe der Dresdner Heide ist die große Kreisstadt Radeberg, aus der das bekannte Bier stammt, zu erreichen. Sie liegt zugleich im sächsischen Landkreis Bautzen im Südwesten. Gleichzeitig zeichnet sich die Stadt durch die höchste Bevölkerungsdichte aus. Die Schwarze Röder und die Große Röder durchfließen Radeberg. Auf die Region wirkt sich die Stadt mit dem „Radeberger Land“ namengebend aus.

Als sehenswert erweist sich das im Rokokostil erbaute Rathaus am Markt. neben der Hospitalbrücke lädt der Botanische Blindengarten Radeberg zu einem Besuch ein. Dort befinden sich etwa 1300 Pflanzenarten, zu den Rund 700 Duftpflanzen gehören. Im Veranstaltungskalender sind Festivitäten wie das Korchfest, das Brauereifest und das Radeberger Bierstadtfest zu finden.

Grimma

Mit Blick auf die Fläche stellt die Große Kreisstadt Grimma innerhalb Sachsens die viertgrößte Stadt dar. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1200. Gelegen ist die Stadt im nordsächsischen Platten- und Hügelland. Gekennzeichnet ist das Bild von Grimma von 13 Ortschaften, die sich in 64 Ortsteile gliedern.

Besondere Aufmerksamkeit zieht die Stadt mit ihrer historischen Altstadt auf sich, die am Ufer der Mulde erreichbar ist. Zu sehen sind dort zahlreiche Bauwerke, die aus den unterschiedlichsten Epochen stammen. Dazu gehören die Hängebrücke und die alte Muldenbrücke. Ruhe finden Bewohner und Gäste im Jutta-Park, der in Verbindung mit dem Bismarckturm als Ort der Ruhe bekannt ist. Zu den Veranstaltungen in Grimma zählt das CrossOver-Festival für Jugendliche.

Radebeul

Nicht nur ein bekannter Nuss-Nougat-Aufstrich machen die Stadt zu einem sehenswerten Erlebnis. Innerhalb des Landkreises Meißen handelt es sich mit Radebeul um die Stadt mit der größten Einwohnerstärke. Gleichzeitig zeigt sich die große Kreisstadt als diejenige, die am dichtesten besiedelt ist. Bekannt ist Radebeul als Garten-, Villen- und Weinstadt, die sich durch acht historische Dorfkerne auszeichnet.

Gelegen ist die Stadt an der Sächsischen Weinstraße. Die besondere Note besteht in den prägenden Steillagen, die sich mit trockengesetzten Weinbergsmauern verbinden. Zu den bedeutenden Bauwerken gehören die Volkssternwarte und der Jacobstein, der oberhalb des Schlosses Wackerbarth zu finden ist. Zu den weiteren Höhenpunkten gehört die Schmalspurbahnlinie, die als Lößnitzdackel bekannt ist. Der Verlauf der Strecke führt vom Bahnhof Radebeul-Ost über Moritzburg nach Radeburg.

Döbeln

Innerhalb des sächsischen Landkreises Mittelsachsen ist die Große als Stiefelstadt bekannte Kreisstadt Döbeln zu erreichen. Umgeben wird die Stadt vom mittelsächsischen Hügelland. Bezogen auf die Metropolen Leipzig, Dresden und Chemnitz liegt die Stadt innerhalb dieses Dreiecks in der Mitte. Zu den Nachbargemeinden gehören Nossen und Lommatzsch aus dem Landkreis Meißen sowie Roßwein und Hartha aus dem Landkreis Mittelsachsen.

Neben der Spielstätte vom Mittelsächsischen Theater bietet sich das Stadtmuseum zu einem Besuch an. Seit dem Jahr 2009 erfreut das Deutsche Pferdebahnmuseum seine Besucher. Gekennzeichnet ist das Stadtbild im Zentrum von restaurierten Bürgerhäusern. Seinem Namen als Stiefelstadt macht Döbeln alle Ehre wie die regelmäßigen Stiefelfeste in Kombination mit Stiefelparaden zeigen. Abgerundet wird das Bild durch die jährliche Wahl einer Stiefelkönigin.

 

Fortsetzung folgt