Kleinere Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg 8

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Ettlingen

Im Süden von Karlsruhe ist mit Ettlingen die zweitgrößte Stadt vom Landkreis Karlsruhe zu erreichen. Die große Kreisstadt zeichnet sich durch ihre Funktion als Mittelzentrum aus. Bei der Stadt liegt eine Zugehörigkeit zum Albtal vor. In der Umgebung besteht Gelegenheit zum Besuch von Städten wie Rheinstetten, Waldbronn und Karlsruhe.

Im Sommer rückt das Ettlinger Schloss mit seinem Innenhof in den Mittelpunkt. An diesem Veranstaltungsort finden die Sommerfestspiele statt. Innerhalb des Schlosses ist das Museum Ettlingen mit seinen Sonderausstellungen zu finden. Neben dem markgräflichen Schloss befindet sich der Rosengarten. Zu einem Besuch laden ebenfalls der Ettlinger Stadtgarten und drr Horbach Park an.

Engelsbrand

Die im Enzkreis gelegene Stadt ist in einer Entfernung von etwa zehn Kilometern von Pforzheim zu erreichen. Durch die Gemeinde wird der nordöstliche Rand vom württembergischen Schwarzwald gebildet. Es liegt eine Lage auf der Enz-Nagpld-Platte vor. Entsprechend der Gemeindegliederung wird Engelsbrand durch die einstigen Gemeinden Salmbach und Grunbach verstärkt.

Dort, wo sich einst das Schul- und Rathaus von Salmbach befand, ist heute das Waldhufenmuseum zu erreichen. Für die Gemeinde liegt eine Lage an der Fernwanderstrecke Mittelweg vom Schwarzwald vor. Diese Strecke verläuft zwischen Pforzheim und Waldshut. Entlang der Strecke lassen sich viele Naturdenkmäler entdecken. 

Badenweiler

Innerhalb des Marktgräflerlandes ist die Gemeinde Badenweiler zu erreichen. Dabei liegt zugleich eine Lage in der Nähe vom Südschwarzwald vor. Für Ausflüge bietet sich die in einer Entfernung von 30 Kilometer gelegene Stadt Freiburg an. Der Hauptort Badenweiler wird durch die Ortsteile Schweighof, Oberweiler und Lipburg-Sehringen verstärkt.

Unterhalb einer Burgruine befindet sich das Lustschlösschen Belvedere. Zeitweilig bediente das Bauwerk als Kirche und besitzt heute eine Nutzung als Präsentationsort für Ausstellungen. Verschiedene Thermalbäder kennzeichnen das Bild der Cassiopeia Therme. Neben dem Lindebad befindet sich das großherzogliche Palais in Badenweiler. Akzente setzt die Stadt mit dem Kurpark, in dem sich ein Hildegard-von-Bingen befindet. 

Graben-Neudorf

In den Landkreis Karlsruhe führt die Reise in die Gemeinde Graben-Neudorf. Einst agierten die Gemeinden Graben und Neudorf selbständig. Maximal 45 Kilometer beträgt die Entfernung zu Städten wie Mannheim und Karlsruhe. Ebenfalls kommen die Städte Bruchsal und Germersheim für Ausflüge in Betracht.

Gegeben ist eine Lage an der badischen Spargelstraße, bei der es sich um eine Touristikstraße mit einer Länge von 136 Kilometer handelt. Neben Sehenswürdigkeiten lässt sich das nordbadische Spargelanbaugebiet entdecken. Des Weiteren befinden sich in der Stadt verschiedene im 18. Jahrhundert errichtete Bauten, die heute unter Denkmalschutz stehen.

Obrigheim

Für die im Neckar-Odenwald-Kreis liegende Gemeinde liegt eine Zugehörigkeit zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar vor. Vervollständigt wird die Gemeinde durch die früheren Gemeinden Mörtelstein und Aspach. Durch die Nähe zur Ferienstraße Burgenstraße besteht somit der Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten.

Über der Gemeinde befindet sich ein charakterischer Hügelzug. Dort befindet sich das Schloss Neuburg, welches das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt. Auf der Grundlage eines Geopark-Projekts gibt es zwei besondere Pfade – den Goldfischpfad und den Gipslehrpfad. Zum Besuch bietet sich ferner das Heimatmuseum an. Spuren vom Fachwerk bietet das Rathaus in Mörtelstein. 

Fridingen an der Donau

Die zum Landkreis Tuttlingen gehörende Stadt liegt zugleich im Naturpark Obere Donau. Bis zur Kreisstadt Tuttlingen ist eine Entfernung von 12 Kilometern gegeben. Einige Kilometer entfernt ist der Donaudurchbruch bei Beuron erreichbar. Dort bereichert ein beeindruckendes Durchbruchstal mit einer Länge von 20 Kilometern das landschaftliche Bild

Neben Naturdenkmälern zeichnet sich die Stadt und die Region durch Bauwerke aus. Dazu gehört der historische Stadtkern, der mit seinen Fachwerkhäusern unter Denkmalschutz steht. Ebenfalls ist in der Nähe Schloss Bronnen zu erreichen. Gelegenheit besteht außerdem zum Besuch vom Heimatmueum, welches sich im Schloss Ifflingen befuindet.

Bad Buchau

Der am Federsee gelegene Kurort ist für sein Mineralheilbad und Moorheilbad bekannt. Überregional steigt der Bekanntheitsgrad, weil sich dort prähistorische Pfahlbauten befinden. Diese Pfahlbauten hat die UNESCO in Verbindung mit anderen Pfahlbauten im Jahr 2011 in Welterbe aufgenommen. Einst handelte es sich um eine freie Reichsstadt und Reichsstift. Während dieser Zeit wurde die Geschichte von Bad Buchau durch das Judentum beeinflusst.

Zu den sehenswerten Facetten gehört die Lage des Kurortes an zwei Ferienstraßen. Es handelt sich um die schwäbische Bäderstraße und die Oberschwäbische Barockstraße. Beim im Jahr 1968 eröffneten Federseemuseum, das am Federsee erreichbar ist, handelt es sich um ein Steinzeitmuseum. Seit mehr als 20 Jahren besteht ein Anschluss zu einem Freilichtmuseum in Form eines Steinzeitdorfes. 

Esslingen am Neckar

Bezogen auf die Stuttgarter Stadtmitte beträgt die Distanz bis nach Esslingen 10 Kilometer. Bei der Großen Kreisstadt handelt es sich gleichzeitig innerhalb des Bundeslandes um die größte Mittelstadt. Die Gemarkungsfläche erreicht einen Wert von 4643 Hektar. Gekennzeichnet ist das Bild von 24 Stadtteilen, zudem natürlich die Innenstadt und Ortsteile wie Mettingen und Berkheim gehören.

Göttingen, Limburg an der Lahn und Esslingen am Neckar verbindet etwas: In den Städten sind die ältesten Fachwerkhäuser in Deutschland zu finden. Im gelben Haus befindet sich das Stadtmuseum, das einen Einblick in die Geschichte der Stadt ab dem frühen Mittelalter bietet. Auf mittelalterlichen Ausgrabungen ruht die Aufmerksamkeit vom archäologischen Museum St. Dionys. 

Titisee

In den südlichen Schwarzwald führt der Blick auf diesen See. Zur Entstehung ist es durch den Feldberg-Gletscher gekommen. Der gleichnamige Kurort, Bestandteil der Stadt Titisee-Neustadt ist am Nordufer zu erreichen. Auf dem Gebiet von Hinterzarten ist der südwestliche Teil vom Titisee erreichbar. Spuren des Sees lassen sich mindestens bis in das Jahr zurückverfolgen.

Innerhalb des Sees sind verschiedene Fischarten wie Seeforellen und Barsche zu finden. Im Heimathafen am Titisee ist die Freiburger Rettungstauchergruppe Pinguin stationiert. Des Öfteren sind in der Umgebung des Sees Graureiher zu beobachten.

Weingarten

In den baden-württembergischen Südosten und zugleich in den Landkreis Ravensburg führt die Reise in diese Stadt. Die drittgrößte Stadt des Landkreises trägt seit Beginn des Jahres 1974 den Titel „Große Kreisstadt“. Zurückverfolgen lassen sich die Ursprünge der Siedlung bis in das 5. Jahrhundert. Innerhalb des Tals der Scherzach, bei der es sich um einen kleinen Bach handelt, ist die Altstadt von Weingarten zu erreichen.

Zu entdecken ist die Basilika St. Martin mit ihren Deckenfresken. Sie stellte das Wahrzeichen dar. Das in einem interessant gestalteten Bauwerk befindliche Stadtmuseum bietet Einblick in die Geschichte der Stadt. Noch immer sind Spuren von Burgruinen zu finden. Viele archäologische Funde sind im Alamannenmuseum Weingarten zu bestaunen. Mit Blick auf die Geschichte der Alamannen stellt dieses Haus eines der größten Speialmuseen seiner Art dar.  

Offenau

Die zum Landkreis Heilbronn gehörende Gemeinde ist gleichzeitig Bestandteil der Region Heilbronn-Franken. Damit ist gleichzeitig eine Lage in der Randzone gegeben, die zur europäischen Metropolregion Stuttgart gehört. Eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft ist Offenau mit Bad Friedrichshall und Oedheim eingegangen. Gebildet wird die Gemeinde durch Offenau und den Wohnplatz Ziegelhütte.

Zu einem Besuch lädt Offenau mit dem historischen barocken Salzmagazin ein, das aus dem Jahr 1780 stammt. Neugebaut wurde das Veranstaltungszentrum Saline. In Zusammenhang damit steht die Graf-von-Westerholt-Kapelle, deren Erbauung im Jahr 1892 erfolgte. Ferner befindet sich ein sehenswertes Fachwerkensemble in der Brunnenstraße. Fachwerkbauten, die vom Stil fränkischer Hofanlagen gekennzeichnet sind, sind im historischen Ortskern zu finden. 

Schluchsee

Bei der Gemeinde handelt es sich um einen heilklimatischen Kurort, der vom Naturpark Südschwarzwald umgeben ist. Zugleich zeichnet sich die Gemeinde durch eine Lage gleichnamigen See aus. Natürlich gibt es zum einen den namensgebenden Ortsteil Schluchsee. Dazu gehören außerdem sechs Wohnbezirke, deren Grundlage die baden-württembergische Gemeindeordnung darstellt. Außerdem gibt es die Ortsteile Fischbach, Seebrugg, Aha mit Äule, Schönenbach, Faulenfürst und Blasiwald.

Es gibt drei Nord-Süd-Wanderstrecken, die durch den Schwarzwald verlaufen. Der Mittelweg, in dessen Nähe Schluchsee liegt, ist einer dieser drei Wege. Dabei handelt es sich um einen Fernwanderweg vom Schwarzwaldverein, der von Pforzheim nach Waldshut verläuft. Unter den regelmäßigen Veranstaltungen ist der Schluchseelauf zu finden, der um den Schluchsee herumläuft. Des Weiteren gibt es den Schluchseetriathlon – der Abschluss der Triathlonliga in Baden-Württemberg.  

Titisee-Neustadt

Gelegen ist die Stadt im Naturpark Schwarzwald. Bekannt ist die Stadt als heilklimatischer Kurort und auch als Kneipp-Kurort. Auch besitzt die Stadt einen guten Namen als Wintersportzentrum. Dort ist das Badeparadies Schwarzwald zu erreichen. Der Ortsteil Titisee zeichnet sich durch eine Lage am Nordufer vom gleichnamigen See aus.

Titisee-Neustadt ist von einer Lage an det Deutschen Uhrenstraße gekennzeichnet. Im Mittelpunkt stehen die Zentren der Schwarzwälder Uhrenherstellung. Zu den Bauwerken gehören das Neustädter Münster und der Neustädter Hof. Umgeben wird Titisee-Neustadt vom Naturpark Südschwarzwald. Neben dem Besuch bei den Welterbestätten bieten sich Wanderungen auf Fernwanderstrecken wie dem Mittelweg an. Regelmäßig finden Ski-Wettbewerbe statt.

Weinsberg

Umgeben vom Landkreis Heilbronn ist die Stadt in einer Entfernung von fünf Kilometer von Heilbronn zu erreichen. Gelegen ist die Stadt in der Umgebung vom Weinsberger Tal. Zurück führt die Geschichte der Stadt bin in das Jahr 1200. Die Bekanntheit der Stadt wird durch den Weinbau gesteigert, der immer noch von höherer Bedeutung ist.

In der Stadt lebte und wirkte über viele Jahre der Arzt und Dichter Justinus Kerner. Daher ist auch von der Kernerstadt die Rede. Alle drei Jahre kommt es zur Verleihung vom Justinus-Kerner-Preis. Von Bedeutung ist daher auch das auf dem Marktplatz befindliche Weibertreu-Denkmal. Neben dem Kernerhaus lädt die Weibertreu-Burgruine zu einem Spaziergang ein. 

Viele Informationen sind auch auf den Seiten „Kleinere Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg 2“ – „Kleinere Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg 3“, … 4, 5 sowie 6 bis 7 und 9 bis 11 zu ersehen. 

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 bis 2030