Kleinere Städte und Gemeinden in Brandenburg 7

Wer wissen möchte, was alles an Unternehmen neben der BVG und der S-Bahn zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gehört, wird beim VBB und auch auf meiner Webseite fündig:

http://modellbahnzauber24.de/die-grossen-vorbilder-die-deutsche-bahn/der-verkehrsverbund-berlin-brandenburg/

Die Reise durch das Bundesland Brandenburg geht weiter:

 Fredersdorf-Vogelsdorf

Im Jahr 1993 kam es zum Zusammenschluss der einst selbständigen Gemeinden Fredersdorf und Vogelsdorf. Neben den drei Ortsteilen Fredersdorf-Süd, Fredersdorf-Nord und Vogelsdorf gibt es den Wohnplatz Kolonie Fredersdorf. In der Region befindet sich das Fredersdorfer Mühlenfließ, welches ein Einzugsgebiet von etwa 230 Kilometer besitzt.

Eine Reihe von interessanten Bauten laden zu Spaziergängen ein. Dazu gehört die wieder aufgebaute Dorfkirche Fredersdorf. Ebenfalls lädt in Vogelsdorf eine Kirche zum Verweilen ein. An die Zeit der Erbauung der Dorfkirche erinnert der inzwischen restaurierte Taubenturm. Von Nord nach Süd führt eine Fußgängerbrücke, die sich am Bahnhof Fredersdorf befindet.

Plessa

Der Besuch führt in den im Süden des Bundeslandes gelegenen Landkreis Elbe-Elster führen. Gelegen ist die Gemeinde zudem im Norden vom Schraden, wobei es sich um ein Niederungsgebiet der Schwarzen Elster handelt. Es liegt eine Gliederung in die Ortsteile Kahla und Dölligen sowie den Wohnplatz Plessa-Süd vor.

Zehn Jahre lang war die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land von Bedeutung. Das Kraftwerk Plessa war als Erlebniskraftwerk zu dem Thema „Kraftwerk im Wandel“ ein Teil dieser Zeit. Sehenswert ist die Elstermühle in Form einer Wassermühle. Dort befindet sich das Büro vom Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V. 

Wustrau-Altfriesack

Es handelt sich um einen Ortsteil, der zur Gemeinde Fehrbellin gehört. Das Erleben dieses Ortes führt in den Süden von Brandeburg führt. Innerhalb des Ortsteils ist dieser in der Nähe vom Ruppiner See und vom Bützsee zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Gemeindebild von den Ortsteilen Zietenhorst, Altfriesack und Wustrau.

Im Ortsteil ist seit dem Jahr 2000 das Brandenburg-Preußen-Museum zu finden. Mit Blick auf die Hohenzollern wird die 500jährige Geschichte von Brandenburg-Preußen gezeigt. Zu entdecken sind außerdem die Dorfkirche Wustrau, ein Eiskeller sowie das Kavaliershaus. Noch immer erhalten sind die Gewölbe des einstigen Weinmeisterhauses. 

Trebbin

Einst war dort der märkische Eulenspiegel Hans Clauert zu Hause. Daher ist die amtsfreie Stadt Trebbin inoffiziell auch als Clauertstadt bekannt. Umgeben wird die Stadt vom brandenburgischen Landkreis Trebbin. Die Distanz zwischen Berlin und der Stadt beträgt 36 Kilometer. Zu Spaziergängen lädt der Naturpark Nuthe-Nieplitz ein.

Sehenswert sind die Kirche St. Marien sowie die St. Annen-Kapelle. Neben weiteren Kirchen befindet sich in der Stadt das NaturPark Zentrum, das am Wildgehege Glauer Tal zu erreichen ist. In Richtung des auf dem Löwerdorfer Berg befindlichen Aussichtsturms führt der Europäische Fernwanderweg E 10. Durch die Stadt führt der Clauert-Rundweg, durch den es zu einer Verbindung von 12 Orten kommt. 

Wiesenburg/Mark

Zum Beginn des Jahres 2001 schlossen schlossen sich 14 Gemeinden zusammen, die einst selbständig waren. Dazu gehören Medewitz, Reetz und Wiesenburg. Es entstand die Amtsfreie Gemeinde Wiesenburg/Mark, deren Umgebung der Landkreis Potsdam-Mittelmark bildet. Beim Gemeindegebiet liegt eine Zugehörigkeit zum Naturpark hoher Fläming vor.

Eine interessante Gestaltung zeichnet das Rathaus mit dem Männekentor aus. In der Stadt befinden sich außerdem das Schloss mit dem dazugehörigen Schlosspark mit einer Größe von 123 Hektar. Bei diesem Park handelt es sich um ein Gartendenkmal. Das Trockental Brautrummel ist als Naturdenkmal bekannt. Ferner bietet sich ein Besuch beim Schloss in Schmerwitz an.

Fehrbellin

Umgeben wird die amtsfreie Gemeinde vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Lediglich 12 Kilometer trennen die Gemeinde und die Stadt Neuruppin. Vom Ausgangspunkt Berlin ist die Gemeinde nach einer Fahrt von etwa 60 Kilometern erreicht. Gekennzeichnet ist die Gemeinde durch eine Lage in der Nähe des kleinen Höhenzugs „Landchen Bellin“.

In der Stadt befindet sich das für den Großen Kurfürsten zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschaffene Denkmal. Neben einer neugotischen Stadtkirche befindet sich die Dorfkirche Tarnow in der Gemeinde. Für Aktivitäten bietet sich der Radschnellweg „Stille Pauline“ an. 

Neuzelle

Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt im Südosten des Bundeslandes. Bekanntheit erlangte die amtsangehörige Gemeinde durch das gleichnamige Kloster. Unter den zwölf Ortsteilen sind neben Neuzelle auch Kobbeln, Möbiskruge sowie einige Wohnplätze zu finden.

Innen wie außen beeindruckt die Klosterkirche mit ihrer Gestaltung. Verbunden mit der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz handelt es sich um die bedeutendste Klosteranlage des Barocks in Brandenburg. Der im Ortsteil Henzendorf befindliche Findlingspark zeichnet sich durch eiszeitliche Findlinge aus, deren Gestaltung zu einem Teil durch Bildhauer erfolgte . 

Petershagen/Eggersdorf

Innerhalb des brandenburgischen Landkreises Märkisch-Oderland ist die Gemeinde km Osten von Berlin zu erreichen. Gebildet wird das Fredersdorfer Mühlenfließ durch den Zu- und Abfluss vom Bötzsee. Auf der Grundlage der Kommunalverfassung von Brandenburg gibt es die beiden Ortsteile Petershagen und Eggersdorf sowie den Wohnplatz Pohrtsche Siedlung.

Unter den Sehenswürdigkeiten sind die evangelische Petruskirche sowie die evangelische Dorfkirche zu finden. Des Weiteren existiert dort die katholische Kirche St. Hubertus.  Neben einem Jugendclub besteht für sieben Sportvereine die Gelegenheit zum Besuch der Giebelseehalle.  

Herzberg (Elster)

Die im Landkreis Elbe-Elster gelegene Kreisstadt stellt eines von drei dort befindlichen Mittelzentren dar. Es handelt sich bei der Stadt um ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Städte bis historischen Stadtkernen. Zwischen Herzberg und Berlin beträgt die Entfernung etwa 90 Kilometer. Zudem besteht eine Nähe zum Fluss Schwarze Elster.

Sehenswert ist die St. Marienkirche, die sich durch wertvolle Deckenmalereien auszeichnet. Das Bild ist von einem historischen Stadtkern geprägt. Zum Staunen laden Park und Schloss Grochwitz ein. Neben dem botanischen Garten ist der in der Nähe befindliche Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sehenswert.  Unter den regelmäßigen Veranstaltungen sind die Pfingstrock Open Airs und das Herzberger Tierparkfest zu finden. 

Linum

Für diesen in Ostprignitz-Ruppin gelegenen Ortsteil liegt die Zugehörigkeit zur Gemeinde Fehrbellin vor. Bei dem Ortsteil wird auch vom Storchendorf Linum gesprochen. Das liegt daran, dass dort regelmäßig Storchenpaare brüten. Dieses sogenannte Straßendorf schlängelt sich parallel an der A 24 entlang. Gelegen ist der Ortsteil zudem in einer Entfernung von 19 Kilometer im Süden von Neuruppin.

Sehenswert ist die neugotische Kirche, die in den Jahren 1867/68 erbaut wurde. Als Quartier für die Störche dienen das Kirchendach und die Giebel. Außerdem übt das Teichland Linum mit seiner Fläche von 240 Hektar eine hohe Anziehungskraft aus. Kirche. Dies liegt auch an den Störchen, zu deren Ankunft es im März bis Mai kommt.

Blankensee

Bekannt ist Blankensee als Dorf und als Ortsteil der Stadt Trebbin. Das Entfernung vom Stadtzentrum bis nach Blankensee beträgt etwa acht Kilometer. Erreichbar ist da.s Dorf zudem im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. In der Umgebung sind Dörfer wie Stücken, Stangenhagen und Schönhagen zu erreichen.

Spaziergänge bieten sich am Blankensee an, auf denen Gäste einen Blick vom Bohlensteg aus werfen können. Noch immer befindet sich dort ein im 18. Jahrhundert errichtetes Herrenhaus, dessen Schlosspark mit Statuen ausgestattet wurde. Neben der dort befindlichen Dorfkirche Blankensee existiert dort die Johannische Kirche. Mit dem Naturpark Nuthe-Nieplitz ist das Erreichen von einem der insgesamt 11 brandenburgischen Naturparks möglich. 

Baruth/Mark

Die brandenburgische Stadt liegt im Landkreis Teltow-Fläming. Innerhalb dieses Gebietes sind das Baruther Urstromtal sowie Teile vom niederen Fläming gelegen. Es ist eine unmittelbare Nähe zum Spreewald gegeben. In der Umgebung sind Gemeinden wie Mellensee, Halbe und Zossen erreichbar. Zu den Orts- und Gemeindeteilen gehören neben Baruth/Mark die Mückendorf und Radeland sowie einige Wohnplätze.

Sehenswert sind das Museumsdorf Baruther Glashütte sowie der Wildpark Johannismühle. Zu den Bauwerken gehören die Stadtpfarrkirche und die Postmeilensäule. Des Weiteren lassen sich der Fernmeldeturm und die Friedensmühle in Petkus entdecken. Zu einem Spaziergang lädt Schloss Baruth ein. Dazu gehört ein Schlossgarten, dessen Anlage im englischen Stil erfolgt. 

Bad Wilsnack

Die Brandenburger Kurstadt stellt zugleich einen im Landkreis Prignitz gelegenen historischen Wallfahrtsort dar. Als Wahrzeichen gilt die Wunderblutkirche Sankt Nikolai. Es handelt sich um eine mittelalterliche Wallfahrtskirche, die einst einen europäischen Rang besaß. Ferner gibt es den Wunderblutweg, der in Bad Wilsnack endet. 

Viel Aufmerksamkeit in der Stadt zieht die Wunderblutkirche auf sich. In der Nähe befinden sich das aus dem 18. Jahrhundert stammende alte Rathaus sowie das neue Rathaus. Das Bild der Altstadt ist von Fachwerkhäusern gekennzeichnet. Im Thermalbad befinden sich vier Thermalwasserbecken. Neben einer Edelstein-Meditationsgrotte laden acht Themensaunen zum Verweilen ein.

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Mit diesem Fahrschein ist am entsprechenden Tag die Fahrt zu allen Bahnhöfen in Brandenburg möglich. Auf diese Weise ist es möglich an einem Tag durch drei Städte in Brandenburg zu fahren. Ideal ist der Fahrschein, wenn man vorher weiß, dass der Fahrpreis den Wert von 22 Euro übersteigt. Dies ist beispielsweise bei einer Fahrt nach Cottbus der Fall, wo die Tageskarte 30,40 Euro kosten würde. So wird an diesem Tag immerhin eine Ersparnis von 8,40 Euro stehen.

Siehe auch „Kleinere Städte und Gemeinden in Brandenburg“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden in Brandenburg 2 bis 8“

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 bis 2030