Kleinere Städte und Gemeinden in Niedersachsen 3

Das Bundesland lädt natürlich mit vielen weiteren Städten zum Verweilen ein.

Delligsen

Die Einheitsgemeinde, die gleichzeitig einen Flecken darstellt, gehört als Mitglied zur Region Leinebergland. Zur Einheitsgemeinde und dem Flecken gehören ferner sechs Ortschaften. In der Umgebung sind die Städte Einbeck und Alfeld sowie die Gemeinden Coppengrave und Freden erreichbar. Des Weiteren befinden sich dort Höhenzüge wie Hills und Reuberg.

Unter den Museen ist das Glasmacherhaus in Grünenplan zu finden. Ebenfalls in diesem Gebiet kann eine Besichtigung vom Erich-Mäder-Glasmuseum erfolgen. Das Schloss Delligsen war einst als Schloss Düsterntal bekannt. Neben einem Wallgrabensystem bietet sich der Besuch vom Delligser Heimatfest an, das derzeit alle vier Jahre für vier Tage stattfindet.

Schneverdingen

Der niedersächsische Landkreis Heidekreis bildet den Rahmen für die Stadt Schneverdingen. Die in der Nähe der  Lüneburger Heide gelegenere Stadt besitzt eine Gliederung in zehn Ortsteilen. In der näheren Umgebung sind Städte wie Buxtehude, Celle und Soltau zu erreichen. Ferner befindet sich im Osten der Stadt der Naturpark Lüneburger Heide.

Freunde des Segelfliegens finden ihr Glück auf dem Segelflughafen der Stadt. Möglich ist außerdem ein Besuch im Kletterfunpark „Höhenwegarena“. Als Gehöftanlage mit bäuerlichem Charakter lädt das Stadtmusem „de Theeshof“ zu einem Besuch ein. Als größtes zusammenhängendes Moor ist das in der Lüneburger Heide gelegene Pietzmoor bekannt.

Weyhe

Die selbständige Gemeinde ist im Landkreis Diepholz im Norden zu erreichen. Das Bild der Gemeinde ist von neun Ortsteilen gekennzeichnet,  die sich durch die Nähe zu Regionen wie Bremen, Stuhr und die Samtgemeinde Thedinghausen auszeichnen. Der Fluss Ochtum hat seinen Ursprung im Ortsteil Kirchweyhe. Die Südweyher Beeke fließt ebenfalls durch Teile der Gemeinde.

In der Nähe des Bahnhofs ist der Marktplatz von Kirchweyhe zu erreichen, der in der heutogen Zeit das Zentrum darstellt. Am Samstag ist dort Markttag. Im Ortsteil Lahausen stellt der im Jahr 1880 erbaute Lahauser Spieker das Wahrzeichen dar. 

Vrees

Für die Mitgliedsgemeinde liegt eine Zugehörigkeit zur Samtgemeinde Werlte vor. Innerhalb des Landkreises Emsland handelt es sich um eine der kleineren Gemeinden. Erfolgreich hat Vrees inzwischen an Wettbewerben teilgenommen. Durch Wettbewerbe wie „Under Dorf hat Zukunft“ und dem europäischen Dorferneuerungspreis gewann Vrees an Bedeutung. 

Innerhalb des Ortes stellt das Heimathaus Vrees das kulturelle Zenttum dar. Des Weiteren befindet sich die St. Nikolaus-Kirche in der Gemeinde. Mit dem Namen der Gemeinde sind gleichzeitig zwei Beinamen verbunden. Zum einen geht es um die Bezeichnung „Perle des Hümmling“. Andererseits ist die Rede vom „Dorf der 1000 Eichen“. 

Werlte

Für die Samtgemeinde Werlte übernimmt die Aufgaben des Verwaltungssitzes die Stadt Werlte. In der Nähe sind Quellgebiete wie Loruper Heide zu finden, die als Fließgewässer zum Einzugsgebiet der Ems gehören. Es liegt eine Gliederung in die Ortschaften Bockholte, Wehm, Ostenwalde, Wieste und den Hauptort Werlte vor. 

Die Samtgemeinde zeichnet sich durch eine Reihe von gemeinnützigen Einrichtungen aus, zu der die Kreutzmanns Mühle gehört. Erreichbar sind in der Stadt die Naturschutzgebiete Bockholter Dose und Theikenmeer, wobei es sich genauer um das renaturierte Vogelschutzgebiet handelt. Zu einem Besuch lädt Werlte ferner mit der kulinarischen Spezialität, dem Pfannkuchen Bookweeten Janhinnerk ein.

Stuhr

Die im Landkreis Diepholz gelegene selbständige Gemeinde ist in Deutschland die zweitgrößte Gemeinde, die keine Stadtrechte besitzt. Bei der Gemeinde, die aus den Ortsteilen Varrel, Stuhr, Seckenhausen, Moordeich, Heiligenrode (Neukrug), Groß Mackenstedt sowie Fahrenhorst und Brinkum besteht, handelt es sich um ein Mittelzentrum.

Aufmerksam macht die Stadt auf sich, da sich einiges an Kunst im öffentlichen Raum befindet. Dazu gehört die Figurengruppe in Heiligenrode. Das alte Rathaus mit seiner Gemeinde ist in Moordeich erreichbar. 

Bückeburg

Der niedersächsische Landkreis umgibt die Stadt, die im 17. Jahrhundert für einige Jahre als Residenzstadt bekannt war. Gelegen ist die Stadt im Norden vom Weserbergland. Damit ist zugleich eine Lage in der Nähe der norddeutschen Tiefebene gegeben. Einst besaß Bückeburg die Funktion der Hauptstadt vom republikanischen Freistaat.

Mit dem Tragen der Bückeburger Tracht ist eine Reihe von Traditionen verbundenEin Besuch bietet sich im Museum Bückeburg für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte an. Interessante Einblicke gewährt das im Stadtzentrum befindliche Hubschraubermuseum, das das einzige Museum dieser Art in Deutschland ist. Es gibt nur wenige Museen weltweit in dieser Form.

Barsinghausen

In Anwendung des niedersächsischen Kommunalrechtes handelt es sich bei Barsinghausen um eine selbständige Gemeinde und um eine Stadt. Aus administrativer Sicht gehört die Stadt zur Region Hannover. Gleichzeitig ist eine Lage in der historischen Landschaft Calenberger Land gegeben. In der Nachbarschaft sind Gemeinden wie Bad Münder am Deister, Lauenau und Gehrden zu erreichen. 

Zur ersten urkundlichen Erwähnung des Klosters Barsinghausen kam es im Jahr 1193. Innerhalb der fünf früheren Frauenklöster, die sich einst im Fürstentum Calenberg befanden, stellt das Kloster Barsinghausen das älteste seiner Art dar. Aus den Anfangsjahrzehnten des 19. Jahrhunderts stammt die heutige Holländerwindmühle. Anlässlich von Veranstaltungen kann eine Besichtigung erfolgen. 

Northeim

Im Süden von Niedersachsen ist die Gemeinde von Niedersachsen zu erreichen, bei der es sich zugleich um eine Mittelstadt handelt. Einst besaß die Stadt die Funktion einer Hansestadt.  Heute besitzt Northeim die Funktionen eines Mittelzentrums. Mit Blick auf die Fläche handelt es sich um die zweitgrößte Stadt von Südniedersachsen.

Gekennzeichnet ist das Bild der sehr gut erhaltenen Altstadt überwiegend von Fachwerkhäusern. Von der großen Stadtmauer sind ebenfalls viele Bereiche gut erhalten. Sehenswert ist der Bereich von Gesundbrunnen, der den Zugang zu mehreren Schwefel-Quellen bietet. Zu einem Besuch lädt außerdem das Heimatmuseum ein, das sich in einem im Haus befindet, das im gotischen Stil erbaut wurde.

Vechta

Bei der Kreisstadt handelt es sich zugleich um die größte Stadt des Kreises mit gleichem Namen. Gelegen im Westen von Niedersachsen ist die selbständige Gemeinde als Reiterstadt bekannt. In Verbindung mit den Städten Lohne, Diepholz und Damme sind diese als Städtequartett bekannt. Seitens der Stadt liegt eine Zugehörigkeit zur Metropolregion Nordwest seit dem Jahr 2006 vor. 

Vechta ist schon deshalb bekannt, da es sich um einen festen Spielort der Landesbühne Niedersachsen Nord handelt, die im Jahr 1952 gegründet wurde. Ein früheres Zeughaus beherbergt heute das Museum im Zeughaus.  Für die Erholung bietet sich der Besuch im Zitadellenpark an. Zu den dort befindlichen Bauwerken gehören Kirchen wie die Neuromanische Pfarrkirche.

Isenbüttel

Umgeben wird die Gemeinde vom Landkreis Gifhorn. Gleichzeitig befindet sich in der näheren Region das Städtedreieck Gifhorn, Braunschweig und Wolfsburg. Es handelt sich um den Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde. Dort besitzt die Gemeinde eine Mitgliedsfunktion. Gebildet wird die Gemeinde durch die Ortsteile Tankumsee, Bornsiek sowie den Kernort Isenbüttel.

Für erholsame Stunden gerade im Sommer bietet sich der Tankumsee an. Des Weiteren bietet sich der 13 Kilometer lange Bach für Spaziergänge an. 

Clausthal-Zellerfeld

Der Landkreis Goslar bildet die Kulisse für die im Oberharz gelegene Stadt Clausthal-Zellerfeld. Dort hat die technische Universität Clausthal ihren Sitz. Zum einen besitzt die Stadt das Prädikat Luftkurort. Ferner trägt die Stadt den Titel Berg- und Universitätsstadt. Vom Oberharzer Wasserregal sind in und um die Stadte viele Teiche und Wasserläufe zu finden.

Hollern-Twielenfleth

Fortsetzung folgt

Weitere Informationen unter „Kleinere Städte und Gemeinden in Niedersachsen“ und „Kleinere Städte und Gemeinden in Niedersachsen 2“

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 bis 2030