Kleinere Städte und Gemeinden im Saarland 2

Weitere Informationen sind auf der Seite „Kleinere Städte und Gemeinden im Saarland“ zu finden. Außerdem gibt es meine Webseite „http://www.musikwelt.eu“. Dort gebe ich oft auch die Termine für sogenannte Autogrammstunden-Tourneen bekannt, die beispielsweise Sängerinnen wie Tanja Lasch schon einmal nach Magdeburg (4.7.2019) führen, wo die Teilnahme kostenlos ist. Der Titel Plattenspieler geht unter die Haut.

Nun geht die Reise durch das Saarland weiter:

Nalbach

Gekennzeichnet ist das Bild dieser Gemeinde von vier Ortsteilen, bei denen es sich um Bilsdorf, Körprich, Piesbach und Nalbach. Von der Erreichbarkeit her ist eine Lage an der unteren Prims gegeben. Bei diesem Fluss handelt es sich um einen Nebenfluss der Saar. Innerhalb der Region stellt der Litermont mit seinen 414 Metern die höchste Erhebung dar.

Der Kunst und der Kultur kommt eine hohe Bedeutung in der Region zu. Deutlich wird dies am Skulpturenweg, der mit Holzbildhauerarbeiten zum Staunen einlädt. Ein ehemaliger Westwallbunker ist heute als Litermontmuseum bekannt. Daran grenzt ein Geschichtspark mit, in dem es zur Präsentation von landwirtschaftlichen Geräten kommt, die aus dem letzten Jahrhundert stammen. 

Körprich

Der im Nalbacher Tal gelegene Ort gehört zur Gemeinde Nalbach. Für diese liegt wiederum eine Zugehörigkeit zum Landkreis Saarlouis vor. Zur Gründung von Körprich kam es in der Zeit des Mittelalters. Die dort befindliche Michaelskapelle steht unter Denkmalschutz. Als weiterer Sakralbau befindet sich dort die Pfarrkirche St. Michael. 

Heusweiler

Innerhalb des Regionalverbandes Saarbrücken liegt diese Gemeinde, die den Hauptort des oberen Köllertals darstellt. Bezogen auf die Fläche handelt es sich im Regionalverband um die drittgrößte Gemeinde. Bei den sieben Gemeindebezirken handelt es sich neben Heusweiler um Eiweiler, Kutzhof, Holz sowie um Wahlschied, Niedersalbach und Obersalbach-Kurhof.

Direkt in der Ortsmitte ist die evangelische  Pfarrkirche zu erreichen, deren früheste Zeugnisse aus dem 12. Jahrhundert stammen. Weitestgehend erhalten ist die Konstruktion der Berschweiler Ölmühle. Zur ersten urkundlichen Erwähnung als Lohmühle kam es im Jahr 1472.

Eppelborn

Innerhalb des saarländischen Zentrums ist die Gemeinde im Landkreis Neunkirchen zu erreichen. Dort ist der geometrische Mittepunkt des Bundeslandes zu finden. Im Jahr 1974 kam es zu einer Gebiets- und Verwaltungsreform. Seit dieser Zeit prägen die früheren Gemeinden und heutigen Ortsteile das Bild: Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Halbach, Hierscheid, Humes, Macherbach und Wiesbach.

Zu den sehenswerten Gebäuden gehören ein Pfarrhaus und ein Bauernhaus, bei denen es sich um Baudenkmäler handelt. Des Weiteren befindet sich dort das Museum Jean Lurcat, das sich nicht nur mit Tapisserien zeigt. Partnerschaftliche Beziehungen unterhält die Stadt mit dem brandenburgischen Finsterwalde, der Stadt Kfar Tabor in Israel und der französischen Stadt Outreau.  

Freisen

Nordöstlich im Saarland ist die im Landkreis St. Wendel gelegene Gemeinde in der Umgebung des Pfälzer Berglandes zu erreichen. Gleichzeitig befindet sich Freisen in der Nähe der Grenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz. In einer Entfernung von bis zu 50 Kilometern sind die Städte Kaiserslautern, Trier und die saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken erreichbar.

Vom Bahnhof Schwarzerden verkehrt die Museumseisenbahn Ostertalbahn in Richtung Ottweiler. Neugierig macht der Naturwildpark Freisen. Im Ortsteil Oberkirch befindet sich ein mineralogisches Museum. Außerdem lädt das südwestdeutsche Bauernmuseum Reitscheid zu einem Besuch ein.

Großrosseln

Innerhalb des Regionalverbandes Saarbrücken ist die Gemeinde Großrosseln mit ihren sechs Ortsteilen zu entdecken. Bis zum Zentrum der Landeshauptstadt beträgt die Entfernung zehn Kilometer. Damit ist gleichzeitig eine direkte Lage an der französischen Grenze gegeben. Die Gemeinde liegt innerhalb des Waldgebietes Warndt, dessen größerer Anteil an Fläche in Frankreich liegt.

Die besondere Note erhält die Gemeinde durch den Ortsteil St. Nikolaus, indem sich ein Weihnachtspostamt befindet. In der Rosseltalhalle finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Zu einem Besuch laden Schloss Karlsbrunn und der angrenzende Forstgarten ein. Dieser ist Teil des Projektes „Gärten ohne Grenzen“. Der Fackel- und Laternenumzug „Licht aus der Finsternis“ bereichert die Welt in der Gemeinde.

Losheim am See

Zwölf Ortsteile kennzeichnen das Bild der Gemeinde, die vom Landkreis Merzig-Wadern umgeben wird. Zusätzlich ist eine Lage im Naturpark Saar-Hunsrück und somit im äußersten Norden des Bundeslandes. Ferner besteht Nähe zum Schwarzwälder Hochwald. Über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren im 20. Jahrhundert gehörte Losheim nicht zum Saargebiet. In die Zeit der Kelten zurück führt die Spurensuche bezüglich der ersten Besiedlung.

Gelegenheit besteht zum Besuch vom Eisenbahnmuseum in Verbindung mit der Museumsbahn. Dabei zeichnet sich das Haus durch die Lage im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Luxemburg aus. Genauer handelt es sich um die Museumseisenbahn Merzig-Büschfelder Eisenbahn. Zu einem Besuch lädt der Stausee mit einer Größe von 31 Hektar ein. Dort befindet sich ebenfalls ein Bahnpostmuseum. Für Wanderungen bietet sich einer der zwölf zertifizierten Premiumwanderwege an.   

Bexbach

Die Reise in diese Stadt führt in den Saarpfalz-Kreis. Zu den Stadtteilen gehört Höchen, das unmittelbar an das Bundesland Rheinland-Pfalz grenzt. Durchquert wird die Stadt von dem gleichnamigen Fluss. Hinsichtlich der Bewaldung wird ein Anteil von knapp 30 Prozent an der Gesamtfläche der Stadt erreicht. In der Umgebung liegen Städte und Gemeinden wie Kirkel und Neunkirchen.

Aufmerksam auf sich macht die Stadt mit dem Blumengarten, zu dessen Anlegung es bereits im Jahr 1951 kam. Ende Juni 2017 eröffnete innerhalb des Blumengartens die Gulliver Welt 2.0. Dort befinden sich 26 Nachbildungen, die inzwischen restauriert wurden und sich einst im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken befanden. Des Weiteren laden Sehenswürdigkeiten wie das Saarländische Bergbaumuseum zum Verweilen ein. 

Weiskirchen

Zum Landkreis Merzig-Wadern führt die Reise in diese Gemeinde. Bezüglich der Bewaldung wird ein Wert von etwa 48 Prozent erreicht. Gekennzeichnet ist das Bild von den Ortsteilen Konfeld, Rappweiler-Zwalbach und Thailen. Komplettiert werden die Ortsteile durch Weierweiler und Weiskirchen, sodass es insgesamt fünf Ortsteile gibt.

Für Spaziergänge bietet sich ein Besuch im Kurpark von Weiskirchen an. Dieser präsentiert sich im August mit dem Kurpark. Des Weiteren ist der Wild- und Wanderpark Weiskirchen-Rappweiler.erreichbar. Überwiegend lässt sich in diesem Park Rotwild beobachten. Möglich ist die Kombination mit einem Besuch im Informationszentrum vom Naturpark Saar-Hunsrück. 

Schiffweiler

In einer Entfernung von etwa 20 Kilometern zur Landeshauptstadt Saarbrücken im Landkreis Neunkirchen zu erreichen. Zur erstmaligen urkundlichen  Erwähnung des Ortes kam es im Jahr 893. Im Jahr 1995 ging nach der Schließung eines Bergwerkes die Zeit des Bergbaus zu Ende. Die heutige Gemeinde besteht seit dem 1. Januar 1974. Damals kam es zu einer Gebiets- und Verwaltungsreform.

In Landsweiler-Reden und in Heiligenwald sind Fördergerüste noch immer erhalten. Sie stellen eine Erinnerung an die Zeit dar, als es noch Bergwerke gab. Des Weiteren befindet sich eine in Schiffweiler im Jahr 1879 erbaute Eisenbahnbrücke, deren Bild von Sandsteinbögen gekennzeichnet ist. Bekannt ist die Gemeinde über ihre Grenzen hinaus, da im Ortsteil Heiligenwald ein Bergmannsfest gefeiert wird. 

Ensdorf

An der rechten Uferseite der Saar ist die Gemeinde zu erreichen. Damit liegt gleichzeitig eine Lage im Landkreis Saarlouis vor. Mit der Bahn ist die Gemeinde über die Strecke Trier – Saarbrücken zu erreichen. Gelegenheit besteht mitinter zu einem Spaziergang in oder an einem Meer von Sonnenblumen. 

Eindrucksvoll zeigt sich die Gemeinde mit der Katholischen Pfarrkirche St. Marien. Sehenswert ist die Hasenberg-Anlage. Dort befinden sich eine Kapelle, Skulpturen, Brunnenanlagen und Mosaiken. Interessante Perspektiven bietet die Bergehalde, auf der sich seit dem Jahr 2016 das Polygon befindet. Dieses Bauwerk erinnert an das Ende des Bergbaus im Saarland. 

Kirkel

Erreichbar ist die Gemeinde östlich im Saarland. Gekennzeichnet ist das Gemeindegebiet von drei Orten. Es handelt sich die Altstadt, Limbach und Kirkel-Neuhäusel. Zum Zusammenschluss kam es auf der Grundlage der saarländischen Gebietsreform aus dem Jahr 1974.

In der heutigen Zeit ist noch immer die Ruine der Burg Kirkel zu entdecken. In der Nähe ist – außer in Sondersituationen – das Heimat- und Burgmuseum entdecken. Des Weiteren bietet sich eine Wanderung auf dem geologischen Lehrpfad an. Überhaupt gibt es geführte Wanderungen in Kirkel und Umgebung. Ein Besuch bietet sich auch bei der Limbacher Mühle an. Entdecken lässt sich außerdem eine Silbersandquelle. 

Dillingen

Gekennzeichnet ist das Bild von den Stadtteilen Diefflen, Pachten und Dillingen-Innenstadt. In der Nähe vom Naturpark Saar-Hunsrück ist das Stadtgebiet zu erreichen. Die Entfernung zwischen der französischen Grenze und Dillingen beträgt ungefähr zehn Kilometer. Ausflüge bieten sich in Städte wie Saarlouis, die saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken oder die französische Stadt Metz an.

Entdecken lassen sich das Museum Pachten sowie der Westwallbunker. Akzente setzt die Stadt mit der späthistorischen Architektur. Darunter befinden sich Elemente des Jugendstils. Manche dieser Bauten befinden sich unter Denkmalschutz. In einer mittelalterlichen Gründung ist der Ursprung für das alte Schloss Dillingen zu sehen. Ferner befindet sich ein Wasserturm, zu dessen Errichtung es in den Jahren 1975/1976 kam.

Hemmersdorf

Bei Rehlingen-Siersburg handelt es sich um eine Großgemeinde. Ein Mitglied dieser Großgemeinde ist der Ort Hemmersdorf Gelegen ist dieser Ort innerhalb des Niedtals. Anhand vieler Funde ist eine Besiedlung in der Frühgeschichte belegt. Zur ersten urkundlichen Erwähnung des Schlosses Hemmersdorf kam es im Jahr 1150. Aufgrund einer Verwaltungsreform im Jahr 1937 entstand der heutige Ort. 

Die heute bestehende Pfarrgemeinde hat ihren Sitz in St. Konrad. Zu sehen sind die Spuren des früheren Arbeiter- und Bauerndorfes auch heute noch. Das wesentliche Merkmal stellen die Lothringer Bauernhäuser dar. Eindrucksvoll sind heute viele Häuser von einer Restaurierung gekennzeichnet. Der Dank für die Arbeit wurde mit vielen Auszeichnungen im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ belohnt. 

Weitere Informationen auch unter „Kleinere Städte und Gemeinden im Saarland“ und „Kleinere Städte und Gemeinden im Saarland 3“ 

Das Welterbe im Land 

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-saarland/die-welterbestaetten-im-saarland/

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 – 2030