Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen 2

Weiter geht die Reise durch das schöne sächsische Bundesland.

Bad Brambach

Es handelt sich um die Gemeinde, die am südlichsten in Sachsen liegt und die gleichzeitig einen staatlich anerkannten Kurort darstellt. Gelegen ist die Gemeinde in der Umgebung des Vogtlandkreises. Zur großen Bekanntheit hat mit Beginn des 20. Jahrhunderts die Wettinquelle beigetragen. In Verbindung mit Bad Elster kommt es zur Bildung der sächsischen Staatsbäder.

Zur weiteren Bekanntheit hat der im Jahr 1912 eröffnete Kurpark beigetragen. Dort gibt es mitunter Gelegenheit zum Besuch der Festhalle. Außerdem befindet sich dort ein Quellenhaus. Des Weiteren bietet sich das Heimatmuseum zu einem Besuch an. Innerhalb des Ortsteils Schönberg am Kapellenberg ist Schloss Schönberg zu erreichen. 

Oschatz

Die Stadt ist gerade bei Bewohnern auch als Stadt im Herzen von Sachsen bekannt. Erreichbar ist die Stadt vom Ausgangspunkt in Leipzig in einer Entfernung von etwa 55 Kilometern. Die Stadt präsentiert sich mit einer Lage in der hügeligen Umgebung des Tals der Döllnitz. Es liegt bei der Stadt eine Gliederung in 14 Ortsteile vor.

Sehenswert ist der auf dem Neumarkt im Jahr 1589 entstandene Brunnen. Auf dem Brunnen befindet sich mit dem Löwen das Oschatzer Wappentier. Erhalten sind noch immer Teile, die zum mittelalterlichen Mauerring gehören.  

Markkleeberg

Die innerhalb des Landkreises Leipzig gelegene große Kreisstadt ist gleichzeitig am Fluss Pleiße erreichbar. Markkleeberg besteht aus acht Ortsteilen und bietet Gelegenheit zu Ausflügen in Städte wie Zwenkau, Böhlen und Großpösna.

Zu den sehenswerten Facetten gehören das Weiße Haus im agra-Park und das Torhaus. Das Rathaus präsentiert sich mit dem Lindensaal. Die Kirchenruine Wachau dient als Mahnmal, Denkmal und Ruine. Der Keesche Park und der agra-Park laden zu erholsamrn Momenten ein. 

Werdau

Während eines Aufenthaltes ist die große sächsische Kreisstadt zu  erleben, die gleichzeitig eine Zugehörigkeit zum Landkreis Zwickau besitzt. Erreichbar ist das an der Pleiße gelegene Werdau in der Nähe vom Westerzgebirge. Neben der Kernstadt liegt eine Gliederung in die Ortsteile Königswalde, Leubnitz, Langenhessen und Steinpleis vor.

In Werdau befindet sich das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum. Neben dem Blick auf die Stadt- und Industriegeschichte befindet sich dort eine Sammlung von Fraunreuther Porzellan, die als die eine der größten ihrer Art gilt. Zu den Ausstellungsstücken gehört eine Museumsgartenbahn. Ein Neorenaissance-Rathaus verleiht dem historischen Marktplatz seine besondere Note. Akzente setzt dieses Bauwerk. Gekennzeichnet ist dieses Gebäude, eine von weiteren Sehenswürdigkeiten, von Architekturdetails im Jugendstil und im Neobarock. 

Fraureuth

Seit vielen Jahren schon gehört die Gemeinde zum Landkreis Zwickau. Aus evangelischer Sicht besteht eine Zugehörigkeit zum Kirchenkreis Greiz. In der Nähe befindet sich das Landschaftsschutzgebiet Werdauer-Greizer Wald. Zum weiteren Umfeld gehören die Städte Reichenbach im Vogtland, Greiz, Werdau und Zwickau.

Zur Porzellanfabrik gehört das einstige Herrenhaus. Dort befindet sich die Ausstellung über das Fraureuther Porzellan. In der aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammenden Kirche befindet sich eine Orgel von Gottfried Silbermann. Des Weiteren befindet sich ein gleichnamiges Waldbad in der Stadt. Dieses Freibad ist zugleich ein Ort, an dem Open Air Rockkonzerte stattfinden.

Markersdorf

Der mittlere Teil vom Landkreis Görlitz prägt die Umgebung der Gemeinde. Gelegen ist die Gemeinde in der Nähe der Kreisstadt Görlitz vor. Dominiert wird das Bild von einer Landeskrone, unter der die Gemeinde erreichbar ist. Durch die Stadt fließt der Weiße Schöps, ein Zufluss des Schwarzen Schöps.

Zu einem Besuch lädt das Schlesisch-Oberlausitzer Dorfmuseum ein. Neben dem Marschall-Duroc-Denkmal befindet sich dort die Ruine der aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammenden Barbara-Kapelle. Sehenswert ist im Ortsteil Friedersdorf das restaurierte Fachwerkhaus. 

Großenhain

Einst lag für die große Kreisstadt die Bezeichnung Hayn vor. Die Stadt zeichnet sich innerhalb des Landkreises Meißen durch ihre Lage an der Großen Röder aus. Als Beiname ist die „freundliche Stadt im Grünen“ bekannt. In der näheren Umgebung laden Regionen wie Hirschfeld, Priestewitz und Ebersbach zu einem Besuch ein.

Zu den Bauwerken in der Stadt gehören das von der Neorenaissance gekennzeichnete Großenhainer Rathaus sowie die evangelische Marienlirche. Ferner laden die Zschille-Villa und das einstige Kloster zu einem Spaziergang ein. 

Pöhl

Die im Vogtland gelegene Gemeinde präsentiert sich zugleich im Westen von Sachsen. Die gleichnamige Talsperre liegt zu einem großen Teil auf dem Gebiet der Gemeinde. In der Nähe sind Städte wie Elsterberg, Greiz und Plauen erreichbar. Zur Gemeinde, deren erste Erwähnung im Jahr 1419 erfolgte,  gehören 12 Ortsteile.

Zu Pöhl gehören die Orte Jocketa und Neudörfel – zwei Gebiete, bei denen es sich um staatlich anerkannte Erholungsorte handelt. In Jocketa besteht der Zugang zur Talsperre Pöhl. Dort befindet sich auch die Fahrgastschifffahrt. Ebenfalls ist die Elstertalbrücke dort erreichbar, bei der es sich um die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt. 

Königstein

Der in der Nähe der tschechischen Grenze gelegene Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge umgibt die Stadt im Südosten von Sachsen. Der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Königstein/Sächsische Schweiz befindet sich  in Königstein. Bekannt ist Königstein als Stadt der vier Steine. Durch Bäche und Flüsse kam es zum Herausspülen von Tälern.

Ein flächenhaftes Naturdenkmal Labyrinth wird durch die Nikolsdorfer Wände präsentiert. Innerhalb des Ortsbereiches von Pfaffendorf ist mit der Barberine ein geologisches Naturdenkmal und zugleich ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz zu entdecken. Unter den oberelbischen Elborten ist die „Schifferfastnacht“ zum ausklingenden Winterausklang eine langjährige Tradition .

Schlettau

Die Kleinstadt präsentiert sich mit einer Lage im Erzgebirgskreis. Genauer ist die Stadt dort zu erreichen, wo sich die rote Pfütze und die Zschopau treffen. In der näheren Umgebung liegen Annaberg-Buchholz und Tannenberg. Eine Städtefreundschaft sowie eine Städtepartnerschaft bestehen mit der deutschen Stadt Schnaittach und der tschechischen Stadt Misto.

Vor dem Reutherhaus befindet sich eine Postmeilensäule. In Schlettau war einst die Posamentenherstellung beheimatet.Noch immer lassen sich historische Exponate aus dieser Zeit innerhalb des Museums besichtigen, das sich im Schloss Schlettau befindet. Des Weiteren befindet sich ein Naturschutzzentrum in der Region. 

Kriebstein

Zugehörig ist die Gemeinde zum Landkreis Mittelsachsen. Zwischen 6 und 20 Kilometern beträgt die Entfernung zu den Städten Mittweida und Döbeln. Die in der Nähe fließende Zschopau verläuft von Mittweida nach Waldheim. Auf seinem Weg kreuzt der Fluss das Mittweidaer Zschopautal.

Im 14. Jahrhundert kam es zur Gründung der Burg Kriebstein, die sich in der Nähe der Stadt Waldheim befindet. An der Talsperre Kriebstein befindet sich das größte sächsische Wasserkraftwerk. Gekennzeichnet ist der Nutzen von vier Facetten, wobei es sich zum einen um die Stromerzeugung handelt. Die anderen Facetten stellen die Freizeiterholung, die Fischerei und die Schifffahrt dar. 

Meerane

In der sächsischen kreisangehörigen Stadt befindet sich der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Meerane-Schönberg. Umgeben wird die im Nordwesten liegende Stadt vom Landkreis Zwickau. Zu erreichen ist in der Stadt mit dem Meerchen das wichtigste Fließgewässer. Geprägt wurde das Stadtbild nachhaltig durch die Textilindustrie, die sich im 19. Jahrhundert nachhaltig entwickelte.

Im alten Rathaus befindet sich im ersten Obergeschoss befindet sich das Heimatmuseum. Auf dem Teichplatz befindet sich die Martinskirche. Da sich die Industrialisierung im 19. Jahrhundert immer stärker entwickelte, ist die historische Bausubstanz nicht mehr in so starkem Maße vertreten. Parkanlagen wie der Schillerpark, der Annapark oder die Mittelberganlagen laden zu Spaziergängen ein. 

Waldheim

Ein Talkessel umgibt die im Landkreis Mittelsachsen gelegene Kleinstadt. Zudem ist eine Nähe zur Talsperre Kriebstein gegeben. Als Nachbargemeinden sind die Städte  Geringswalde, Döbeln und Hartha bekannt. Vervollständigt wird die Region durch die Gemeinde Kriebstein. Neben dem Stadtgebiet von Waldheim gibt es fünf weitere Ortsteile.

Dort befindet sich das Stadt- und Museumshaus Waldheim. Gezeigt wird eine Ausstellung mit Werken eines Bildhaus. Zudem sind Informationen zur Geschichte der Stadt erhältlich. Beachtenswert ist außerdem der Wintergarten vom Museum Waldheim. Dort befindet sich die Kunsttreppe im Museum Waldheim. Zur offiziellen Einweihung vom Rathausneubau kam es im Jahr 1902. . 

Boxberg

Innerhalb des Landkreises Görlitz stellt Boxberg im Hinblick auf die Fläche die größte Gemeinde dar. Aus amtlicher Sicht gehört die Gemeinde komplett zum Siedlungsgebiet der Sorben. Zur Bekanntheit trägt das Kraftwerk der Gemeinde bei, das als Kraftwerk Boxberg bekannt. Gekennzeichnet ist das Bild der Gemeinde von 18 Ortsteilen.

Es gibt eine Reihe von früheren herrschaftlichen Gütern in der Gemeinde. In der Stadt befindet sich der Landschaftspark Bärwalde. Ein englischer Landschaftsgarten und ein Barockgarten umgeben das neue Schloss. Seit dem Jahr 2004 ist der  Lausitzer Findlingspark Nochten eröffnet. Im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft findet jährlich die Lausitzrallye in und um Boxberg statt.

Das Welterbe im Land

http://deutsches-welterbe.de/sachsen/die-welterbestaetten-in-sachsen/

Siehe auch „Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen“ und „Kleinere Städte und Gemeinden in Sachsen 3“

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2020 bis 2030