Kleinere Städte und Gemeinden in Thüringen

Schmalkalden-Meiningen 

Fränkisch geprägt ist der Südwesten des Bundeslandes, wo der Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu erreichen ist. Meiningen stellt dabei zugleich die größte Stadt sowie die Kreisstadt dar. Zudem handelt es sich innerhalb des Freistaates Thüringen um einen der größten Landkreise, der eine historisch interessante Ausstrahlung besitzt. Gekennzeichnet ist Schmalkalden-Meinigen von einer vielfältigen Landschaftsmischung.

Neben den Bundesländern Hessen und Niedersachsen durchquert die Werra teilweise Thüringen. Insgesamt hat der Fluss eine Länge von 280 Kilometern. Teile der Werra lassen sich, sofern der Wasserstand stimmt, mit dem Kanu befahren. Ferner laden das Werratal, die Rhön und der Rennsteig zu einem Besuch ein. Dort besteht die Möglichkeit zu einer Vielzahl von Radtouren. Unter den zahlreichen Ausflugszielen ist das Meeresaquarium in Zella-Mehlis zu finden.

Schmalkalden

Bekannt ist Schmalkalden als eine historische Fachwerkstatt mit mittelalterlichen Zügen. Die Stadt nimmt in heutiger Zeit die Funktion der Hochschulstadt Schmalkalden wahr. In den Mittelpunkt der Politik ist Schmalkalden in dem Moment gerückt, als es zur Gründung vom Schmalkaldischen Bund kam. Außerdem trugen Luthers Schmalkaldische Artikel zur Aufmerksamkeit durch die Politik bei.

Den Blick dürfen Gäste dem historischen Zentrum widmen. Innerhalb des Thüringer Waldes ist die Erlebnis-Confiserie zu erreichen, die zur VIBA Nougat-Welt gehört. Gäste erwarten Höhepunkte wie die interaktive Ausstellung. Im Mittelpunkt weiterer Aktivitäten können der Mommelstein-Radwanderweg sowie der Thüringer Martin-Luther-Wanderweg stehen. Sehenswert sind ebenfalls das Besucherbergwerk „Finstertal“ sowie die Hochofenanlage „Neue Hütte“ und Schloß Wilhelmsburg.

Bleicherode

Umgeben vom Landkreis Nordhausen präsentiert sich die thüringische Stadt Bleicherode, die im Jahr 2018 ihren 888. Geburtstag feiert. Zudem bilden die Bleicheröder Berge die Umgebung für die Stadt. Die Gemeinden Niedergebra, Lipprechterode, Kraja, Etzelsrode, Kleinbodungen, Friedrichsthal und Kehmstedt gehören zur erfüllenden Gemeinde. Gegliedert ist die Stadt in die Kernstadt Bleicherode sowie die Ortsteile Obergebra und Elende.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Heimatmuseum, welches einen Einblick in die Stadtgeschichte von Bleicherode bietet. Außerdem präsentiert sich die Stadt mit dem in den Jahren 1540/41 umgebauten Rathaus sowie einigen sanierten Übertageanlagen. Ferner sind in der Stadt das Waldhaus Japan mit seinem Repräsentationsraum sowie die katholische Pfarrkirche St. Mathias zu erreichen.

Apolda

Zusammen mit Weimar und Jena bildet Apolda ein Städtedreieck. Bei der Stadt handelt es sich zugleich um die Kreisstadt vom mittelthüringischen Landkreis Weimarer Land. In Thüringen ist die Stadt in der östlichen Mitte zu erreichen. Bekannt ist die Stadt als „Glockenstadt“ inzwischen überregional. Begründet ist dies mit der Tradition vom Glockengießen, die auf mehr als 250 Jahre zurückzuführen ist.

Recht geschlossen ist das Stadtbild von der Gründerzeit-Architektur gekennzeichnet. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Rathaus von Apolda, das eines der ältesten Gebäude der Stadt darstellt. Sehenswert ist außerdem das Viadukt, welches seit dem Jahr 1977 unter Denkmalschutz steht. Das heutige Empfangsgebäude vom Apoldaer Bahnhof wurde im Jahr 1889 errichtet und wird mit Einflüssen von deutscher und italienischer Neurenaissance präsentiert.

Heilbad Heiligenstadt

Innerhalb des thüringischen Landkreises Eichsfeld stellt Heilbad Heiligenstadt die Kreisstadt dar. Gleichzeitig handelt es sich bei der Stadt um ein anerkanntes Sole-Heilbad. Entsprechend der Luftlinie ist das Heilbad in einer Entfernung von 14 Kilometern vom Dreiländereck Hessen-Niedersachsen-Thüringen zu erreichen. Quer von Osten nach Westen durch die Stadt fließt der Fluss Leine. Zu Spaziergängen lädt der Heiligenstädter Stadtwald ein.

Neben dem Eichsfelder Kulturhaus bieten sich das Literaturmuseum sowie der Museumsbahnhof zu einem Besuch an. Zweimal jährlich findet das Bahnhofsfest an diesem Bahnhof statt. Weitere sehenswerte Facetten sind im Mainzer Schloss sowie der Klausmühle und dem Einheitsdenkmal von 2009 zu sehen. Erholsame Stunden erwarten Gäste im Märchenpark beim Vitalpark sowie im Heinrich-Heine-Kurpark.

Suhl

Der Süden vom Freistaat Thüringen zeichnet sich durch eine fränkische Prägung aus. Dort ist die kreisfreie Mittelstadt Suhl in der Nähe des Thüringer Waldes gelegen, die als Mittelzentrum fungiert. Einen Namen macht sich die Stadt durch ihre Position als größter staatlich anerkannter Erholungsort von Deutschland. Teilweise besitzt die Stadt die Funktionen eines Oberzentrums. In der Umgebung der Stadt sind Berge mit einer Höhe von 650 bis 983 zu erreichen. Dazu gehört der Schneekopf. Zudem wird die Stadt von Gemeinden wie Benshausen, Schmiedefeld und die Stadt Zella Mehlis umgeben. Ferner liegt eine Begrenzung des Kernstadtgebietes von zum Adlersberg gehörenden Gipfeln und dem Rennsteig vor.

Im Congress Centrum Suhl, einem der wichtigsten Veranstaltungsorte in Deutschland, ist das Fahrzeugmuseum zu erreichen. Dort erfolgt die Präsentation von 220 Ausstellungsstücken. Regelmäßig findet dort die Tattoo Convention statt. Darunter sind Motorräder zu finden, die aus dem Hause Simson stammen. Beim Wahrzeichen der Stadt handelte es sich um den Suhler Waffenschmied, der sich auf dem Marktplatz befindet. Des Weiteren führen Spaziergänge zu einer Reihe von Profan- und Sakralbauten. Zu den möglichen Aktivitäten gehören Wanderungen, für die sich die Wanderwege in der Umgebung anbieten. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Tierpark bietet sich das UNESCO-Biopshärenreservat Vessertal mit dem Adlersberg zu einem Besuch an.

Bad Blankenburg

Innerhalb des thüringischen Landkreises Saalfeld-Rudolstadt ist die Kleinstadt zu erreichen. Bekannt ist die Stadt gleichzeitig als Lavendelstadt. Entsprechend der urkundlichen Ersterwähnung ist die Stadt von acht Ortsteilen gekennzeichnet. Es handelt sich um

Böhlscheiben

Cordobang

Fröbitz

Großgölitz

Kleingölitz

Oberwirbach

Watzdorf und

Zeigerheim.

In der Nachbarschaft sind Städte wie Rudolstadt und Schwarzburg zu erreichen.

Eine der sehenswerten Facetten ist in der Burg Greifenstein zu sehen. Ferner befindet sich das Wohnhaus von Friedrich Fröbel in der Bad Blankenburg. Die Wallanlage Hünenkuppe wird durch angrenzende Steilhänge geschützt. Es beitet sich ferner eine Wanderung auf dem Bergwanderweg Eisenach-Budapest an. Das die Stadt einmal eine hohe Bedeutung als Kurort hatte, vermittelt die Ruine vom Hotel Chrysopras.

Leinefelde-Worbis

Seit März 2004 besteht die Kleinstadt. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer Zusammenlegung dieser beiden Stadtteile. Umgeben wird die Stadt von einer hügeligen Landschaft im Eichsfeld. Die Quellen der Leine sind in Leinefelde zu erreichen. Innerhalb von Worbis nimmt die Wipper ihren Anfang. Zur Stadt gehören neben diesen beiden Stadtteilen Beuren, Birkungen, Breitenbach, Breitenholz, Hundeshagen, Kaltohmfeld sowie Kirchohmfeld und Wintzingerode.

Bei einem Aufenthalt in der Kleinstadt bietet sich ein Spaziergang durch die Sehenswürdigkeiten an, zu denen die Alte Kirche gehört. Des Weiteren laden Burg Bodenstein sowie St. Antonius zu einem Besuch ein. Ebenfalls besteht die Möglichkeit zum Besuch der Freianlage “Bärenpark Worbis” sowie mi Japanischen Garten.

Greiz

Innerhalb des Südosten des Bundeslandes ist die Stadt an der Landesgrenze zu Sachsen zu erreichen. Es handelt sich um die Kreisstadt vom gleichnamigen Landkreis. Gelegen ist die Stadt zudem innerhalb des thüringischen Vogtlandes und wird gleichzeitig vom Tal der Weißen Elster umgeben. In der Nähe von Greiz sind Städte wie Plauen, Zwickau und Gera zu erreichen.

Einst war Greiz als Residenzstadt bekannt. Aus dieser Zeit stammen einige Museen sowie eine Bibliothek. Noch immer besteht das im Zeitraum von 1779 bis 1789 erbaute Sommerpalais. Gekennzeichnet ist das Gebäude vom frühklassizistischen Stil. Des weiteren laden die Vogtlandhalle, der Turm der Stadtkirche St. Marien und die Blumenuhr im Greizer Park zu einem Besuch ein.

Bad Sulza

Von Berghängen wird die im thüringischen Landkreis befindliche Landgemeinde Weimarer Land umgeben. Hinsichtlich der Berghänge liegt eine Zugehörigkeit zu den Ausläufern vom Höhenzug Finne vor. Das staatlich anerkannte Heilbad führt seit Jahren den Namenszusatz „Kur- und Weinstadt“. Die Gegend der an der Ilm gelegenen Landgemeinde ist bei vielen als Thüringer Toskana bekannt.

Zu den sehenswerten Facetten gehören das Saline- und Heimatmuseum sowie das Gradierwerk „Louise“. Ferner kann ein Besuch in der Toskana Therme erfolgen, die sich durch eine Kombination von einem Thermalbad und einem Freizeitbad auszeichnet. Markierte Wege ermöglichen im Rahmen von Spaziergängen eine Entdeckung von Weinbergen. Zu den möglichen Aktivitäten in der Region gehört Radfahren, da die Landgemeinde am Ilmradweg liegt, der eine Länge von 124 Kilometer besitzt.

Stadtroda

Umgeben wird der Fluss Roda sowie die Nebenbäche von engen Tälern. Darin eingebettet ist Stadtroda zu erreichen. Aus dieser Kombination ergibt sich ein hoher landschaftlicher Reiz. Getragen wird dies durch roten Buntsandstein in Verbindung mit seinen schroffen Felsen, die sich durch Aufspringen auszeichnen. Ferner befinden sich um die Stadt eine Reihe von Höhenwanderwegen. Dort treffen Reisende auf einen Grüngürtel.

Die Wahl haben Gäste zwischen Radwanderwegen, Gebietswanderwege und Fernwanderwegen. Während der Zeit auf diesen Wegen entdecken Gäste eine Reihe von Naturlandschaften. Außerdem lädt die Stadt zu einem Spaziergang durch die Unterwelt ein. Zu den sehenswerten Bauwerken gehören das aus dem 17. Jahrhundert stammende barocke Schloss sowie die Stadtkirche St. Salvator und das Fachwerkensemble Hammermühle.

Weitere Informationen zum Bundesland

http://deutsches-welterbe.de/thueringen/

http://deutsches-welterbe.de/bundeslaender-und-mehr/thueringen/

http://deutsches-welterbe.de/thueringen/weihnachtsmaerkte-2018-2019-in-thueringen/

Fortsetzung folgt