Die Welterbestätten in Bayern

Jährlich tagt das UNESCO Welterbe-Komitee, um über Aufträge von Ländern zur Aufnahme besonderer Stätten in die Welterbe-Listen zu entscheiden. Für Bayern kam es bisher zur Aufnahme der folgenden Stätten:

Residenz Würzburg mit Hofgarten und Residenzplatz – 1981

Dort, wo die Innenstadt in Würzburg ihren Anfang nimmt, erhellt die Würzburger Residenz ebenfalls die Atmosphäre. In den Jahren 1720 bis 1744 kam es zur Erbauung des Bauwerks, das sich seit Jahren in der Liste des Welterbes der Kultur befindet. Es besteht außerdem die Möglichkeit, den Hofgarten zu besuchen. 

Wallfahrtskirche „Die Wies“ – 1983

Altstadt von Bamberg – 1993

Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof – 2006

Marktgräfliches Opernhaus Bayreuth – 2012

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In Verbindung mit den Niederlanden und Dänemark – Erweiterung im Jahr 2011 und 2014

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

In Verbindung mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Ukraine – Erweiterung in 2011 um deutsche Teilgebiete der Stätte in der Ukraine und der Slowakei (Einschreibung in 2007) – Namensänderung und Erweiterung im Jahr 2017

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

In Verbindung mit Frankreich, Italien, der Slowakei, der Schweiz und Österreich

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

In Verbindung mit Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2025