Die Welterbestätten in Hessen

lnnerhalb des Landes kam es bis zum heutigen Tag zur Aufnahme dieser besonderen Stätten in die Listen des Welterbes bei der UNESCO:

Kloster Lorsch – 1991

Einst handelte es sich um eine Benediktinerabtei. Umgeben wird die im Jahr 764 gegründete Welterbestätte vom hessischen Kreis Bergstraße. Zu den überlieferten Zeugnissen gehört der Lorscher Codex, wobei darunter ein Güterverzeichnis zu verstehen ist. Neben der Welterbe-Stätte wurde im Jahr 2013 das Lorscher Arzneibuch in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. 

Fossillagerstätte Grube Messel – 1995

Bergpark Wilhelmshöhe – 2013

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In Verbindung mit den Niederlanden und Dänemark – Erweiterung im Jahr 2011 und 2014

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

In Verbindung mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Ukraine – Erweiterung in 2011 um deutsche Teilgebiete der Stätte in der Ukraine und der Slowakei (Einschreibung in 2007) – Namensänderung und Erweiterung im Jahr 2017

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

In Verbindung mit Frankreich, Italien, der Slowakei, der Schweiz und Österreich

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

In Verbindung mit Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz