Die Welterbestätten in Hessen

Weltweit nahm das Welterbe-Komitee bisher über 1100 Stätten in die Welterbe-Liste auf. Über die jeweiligen Regionen ist an dieser Stelle auf meiner Webseite etwas zu erfahren: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ lnnerhalb des Landes kam es bis zum heutigen Tag zur Aufnahme dieser besonderen Stätten in die Listen des Welterbes bei der UNESCO:

Kloster Lorsch – 1991

Einst handelte es sich um eine Benediktinerabtei. Umgeben wird die im Jahr 764 gegründete Welterbestätte vom hessischen Kreis Bergstraße. Zu den überlieferten Zeugnissen gehört der Lorscher Codex, wobei darunter ein Güterverzeichnis zu verstehen ist. Neben der Welterbe-Stätte wurde im Jahr 2013 das Lorscher Arzneibuch in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. 

Fossillagerstätte Grube Messel – 1995

Einst handelte es sich bei diesem Ort um einen Ölschiefer-Tagebau. Dort kam es zur Bergung von Fossilien, die aus dem Eozän stammen. Im Jahr 1859 beginnt die Bergbaugeschichte der Grube Messel. Damals begann die Errichtung der Raseneisenerzgrube. Wer einen tieferen Einblick in die Grube möchte, kann dies über die Teilnahme an einer geführten Gruppe erleben.

Bergpark Wilhelmshöhe – 2013

Es handelt sich um den größten europäischen Bergpark, der Weltgeltung hat. Dies gilt auch im Hinblick für die Gestaltung als Landschaftspark. Bekannt ist der Park als eine der Sehenswürdigkeiten, die in Deutschland unter den TOP 100 zu finden sind. Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades kommt es durch die Wasserspiele und die Statue des Herkules. 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Einblick in meine weiteren Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

http://www musikwelt.eu

In Verbindung mit Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz