Die Welterbestätten in NIedersachsen

Jährlich tagt das UNESCO Welterbe-Komitee, um über Anträge von Ländern zur Aufnahme besonderer Stätten in die Welterbe-Listen zu entscheiden. Weltweit hat das Komitee folgende Stätten im Internationalen Raum in die Liste des Welterbes aufgenommen: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Für Niedersachsen kam es bisher zur Aufnahme der folgenden Stätten:

Dom und Michaeliskirche in Hildesheim – 1985

Bei dieser Kirche handelt es sich um eine vorromanische und somit ottonische Kirche. Begonnen hat die Geschichte wenige Jahre vor dem Ende des ersten Jahrtausends. Die doppelchörige Basilika besitzt über jeder Vierung zwei Querhäuser und einen quadratischen Turm. Zudem zeichnet sich das Bauwerk über eine bemalte Holzdecke aus. Verschiedene Facetten bieten in der Form einen Einblick in das Mittelalter, dass sie die Farbenfreude verdeutlichen. 

Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft – 1992

Einst stellte das Erzbergwerk ein Bergwerk dar, in dem der Schwerpunkt auf der Gewinnung von Buntmetallen lag. Zur Stilllegung kam es im Jahr 1988, nachdem das Bergwerk fast 1000 Jahre in Betrieb. Mittlerweile lautet der Eintrag nach einer Erweiterung in 2010 den oben erwähnten Namen trägt. 

Fagus-Werk in Alfeld – 2011

Im Süden von Niedersachsen befindet sich die an der Leine gelegene Kleinstadt, in der sich diese Fabrikanlage befindet. Es handelt sich um den Firmensitz von Weinig Grecon und Fagus-GreCon. Zum Entwurf dieser Fabrikanlage kam es im Jahr 1911. Die Federführung dafür lag beim bekannten Architekten Walter Gropius und seinem Mitarbeiter Adolf Meyer. 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Ein Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland

Einblick in meine weiteren Webseiten

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2030