Die Welterbestätten in NIedersachsen

Jährlich tagt das UNESCO Welterbe-Komitee, um über Anträge von Ländern zur Aufnahme besonderer Stätten in die Welterbe-Listen zu entscheiden. Für Niedersachsen kam es bisher zur Aufnahme der folgenden Stätten:

Dom und Michaeliskirche in Hildesheim – 1985

Bei dieser Kirche handelt es sich um eine vorromanische und somit ottonische Kirche. Begonnen hat die Geschichte wenige Jahre vor dem Ende des ersten Jahrtausends. Die doppelchörige Basilika besitzt über jeder Vierung zwei Querhäuser und einen quadratischen Turm. Zudem zeichnet sich das Bauwerk über eine bemalte Holzdecke aus. Verschiedene Facetten bieten in der Form einen Einblick in das Mittelalter, dass sie die Farbenfreude verdeutlichen. 

Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft – 1992

Einst stellte das Erzbergwerk ein Bergwerk dar, in dem der Schwerpunkt auf der Gewinnung von Buntmetallen lag. Zur Stilllegung kam es im Jahr 1988, nachdem das Bergwerk fast 1000 Jahre in Betrieb. Mittlerweile lautet der Eintrag nach einer Erweiterung in 2010 den oben erwähnten Namen trägt. 

Fagus-Werk in Alfeld – 2011

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In Verbindung mit den Niederlanden und Dänemark – Erweiterung im Jahr 2011 und 2014

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

In Verbindung mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Ukraine – Erweiterung in 2011 um deutsche Teilgebiete der Stätte in der Ukraine und der Slowakei (Einschreibung in 2007) – Namensänderung und Erweiterung im Jahr 2017

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

In Verbindung mit Frankreich, Italien, der Slowakei, der Schweiz und Österreich

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

In Verbindung mit Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2025