Die Welterbestätten in Sachsen-Anhalt

(Bild von Till Vogt/Pixabay)

Im Jahr 1978 kam es zur ersten Aufnahme von bedeutenden kulturellen Stätten und Naturstätten bei der UNESCO. Über die Zeit hat sich bis jetzt weltweit das folgende Bild für diese Liste des Welterbes ergeben: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Bis heute sind für das Bundesland die folgenden Stätten in den UNESCO-Listen zu finden:

Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg – 1994

Hochromanische Baukunst kennzeichnet die einstige Stiftskirche St. Servatius. Dieses Denkmal ist den Heiligen Servatius und Dionysios geweiht worden. Zur Errichtung kam es im Wesentlichen in den Jahren von 1070 bis 1129. Neben der Kirche gehören das Schloss und die Altstadt von Quedlinburg zu den Welterbestätten der UNESCO. Auf der Grundlage der Haager Konvention handelt es sich bei der Kirche um ein geschütztes Kulturgut. 

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg – 1996

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um einen Sammelbegriff, unter denen verschiedene historische Wirkungsstätten verstanden werden, an den Reformator Martin Luther tätig war. Die insgesamt sechs Stätten befinden sich in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben. Im Jahr 1997 kam es zur Gründung der Stiftung „Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt“. Dazu gehören vier der Gedenkstätten, die zum Welterbe gehören. 

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar (Thüringen), Dessau (Sachsen-Anhalt) und Bernau (Brandenburg) – 1996, Erweiterung und Namensänderung in 2017

Im Jahr 2019 wurde der Geburtstag vom Bauhaus gefeiert. Angesehen wird dieser Bau mit seinen Stätten als menschliche Pionierleistung. Gleichzeitig ist die Rede von einem Symbol der Moderne. Maßgebend im Hinblick auf die Hochschule für Gestaltung ist der Zeitraum von 1919 bis 1933. Empfunden wurden die dort entstandenen Bauten als eine Begründung für die neue Sachlichkeit.

Gartenreich Dessau-Wörlitz – 2000

Diese Kulturlandschaft hat europaweit Bedeutung. Gekennzeichnet ist das Bild von Landschaftsparks und einigen Bauten, deren Gestaltung nach englischem Vorbild erfolgte. Gelegen ist das Gartenreich innerhalb des Biosphärenreservats Mittelelbe. Insgesamt besitzt diese Welterbestätte eine Fläche von 142 Quadratkilometern. Unter den Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Wörlitz mit dem Wörlitzer Park sowie das Schloss Mosigkau zu finden. 

Naumburger Dom – 2018

Heute ist die Rede vom evangelischen Naumburger Dom St. Peter und Paul. Einst handelt es sich um die Kathedrale vom Bistum Naumburg. Zu einem großen Teil kam es bei diesem Bauwerk, welches heute an der Straße der Romanik liegt, zur Errichtung im 13. Jahrhundert. Innerhalb des Bundeslandes handelt es sich in Bezug auf die Spätromanik um eines der bedeutendsten Bauwerke. 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

Der Blick auf Deutschland

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Einblick in meine weiteren Webseiten

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2030