Die Welterbestätten in Thüringen

(Bild von lapping/Pixabay)

Innerhalb des Landes kam es bis zum heutigen Tag zur Aufnahme dieser besonderen Stätten in die Listen des Welterbes bei der UNESCO:

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar (Thüringen), Dessau (Sachsen-Anhalt) und Bernau (Brandenburg) – 1996

Im Jahr 2019 wurde der Geburtstag vom Bauhaus gefeiert. Angesehen wird dieser Bau mit seinen Stätten als menschliche Pionierleistung. Gleichzeitig ist die Rede von einem Symbol der Moderne. Maßgebend im Hinblick auf die Hochschule für Gestaltung ist der Zeitraum von 1919 bis 1933. Empfunden wurden die dort entstandenen Bauten als eine Begründung für die neue Sachlichkeit. 

Klassisches Weimar – 1999

Das Welterbe umfasst elf Denkmäler, bei denen in der Regel ein „assoziativer“ Gedanke gegeben ist. Entscheidend ist die Kombination von authentischer Ausstattung, baulicher Hilfe und historischem Geschehen. Bei den Bauwerken handelt es sich um Gebäude wie 

Goethes Wohnhaus

Schillers Wohnhaus

Herderstätten

sowie das Weimarer Stadtschloss.

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In Verbindung mit den Niederlanden und Dänemark – Erweiterung im Jahr 2011 und 2014

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

In Verbindung mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Ukraine – Erweiterung in 2011 um deutsche Teilgebiete der Stätte in der Ukraine und der Slowakei (Einschreibung in 2007) – Namensänderung und Erweiterung im Jahr 2017

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

In Verbindung mit Frankreich, Italien, der Slowakei, der Schweiz und Österreich

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

In Verbindung mit Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2025