Die Welterbestätten in Thüringen

(Bild von lapping/Pixabay)

Das Jahr 1978 brachte die ersten Aufnahmen von besonders schützenswerten Regionen oder Bauwerken in die Liste des Welterbes. Was sich dabei bis zum heutigen Tag getan hat, lässt sich auch an dieser Stelle entdecken: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Innerhalb des Landes Thüringen kam es bis zum heutigen Tag zur Aufnahme dieser besonderen Stätten in die Listen des Welterbes bei der UNESCO:

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar (Thüringen), Dessau (Sachsen-Anhalt) und Bernau (Brandenburg) – 1996, Erweiterung und Namensänderung in 2017

Im Jahr 2019 wurde der Geburtstag vom Bauhaus gefeiert. Angesehen wird dieser Bau mit seinen Stätten als menschliche Pionierleistung. Gleichzeitig ist die Rede von einem Symbol der Moderne. Maßgebend im Hinblick auf die Hochschule für Gestaltung ist der Zeitraum von 1919 bis 1933. Empfunden wurden die dort entstandenen Bauten als eine Begründung für die neue Sachlichkeit. 

Klassisches Weimar – 1998

Das Welterbe umfasst elf Denkmäler, bei denen in der Regel ein „assoziativer“ Gedanke gegeben ist. Entscheidend ist die Kombination von authentischer Ausstattung, baulicher Hilfe und historischem Geschehen. Bei den Bauwerken handelt es sich um Gebäude wie 

Goethes Wohnhaus

Schillers Wohnhaus

Herderstätten

sowie das Weimarer Stadtschloss.

Wartburg – 1999 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

Ein Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland

Einblick in meine weiteren Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2030