Das Erzgebirge und der Welterbe-Titel

Geht es nach Koordinator Matthias Lißke, ist dieser vom Erhalt des Welterbe-Titels überzeugt. Inzwischen ist der neue Antrag fertig und das Gefühl positiv. Laut eines Gutachtens ist bereits die Einstufung für die Montanregion als welterbewürdig erfolgt.

Details zum Konzept

Etwa 1000 Seiten umfasst das mittlerweile überarbeitete Konzept, in dem 17 Bergbaulandschaften aufgeführt sind. Dagegen enthielt der im Frühjahr zurückgezogene Antrag 79 einzelne Objekte. Im nunmehr vorliegenden Antrag konzentrieren sich die Antragsteller auf den Erzbergbau. Anlässlich der ersten Prüfung wird der Welterbe-Antrag der Kommission in Paris im September übermittelt. Die Entscheidung des Welterbe-Komitees wird im Sommer 2019 während der Sitzung des Welterbe-Komittees fallen.

Was kommen kann

In Wartestellung befindet sich einer der in der Montanregion befindlichen Publikumsmagneten. Dabei geht es um den Umbau vom Museum Frohnauer Hammer. Die Kosten betragen 4,2 Millionen Euro. Nach einem Wettbewerb unter Architekten sollte der Umbau bereits in diesem Jahr beginnen. Jedoch kam es aufgrund der Kosten zu einer Verschiebung des Umbaus. Sofern die Entscheidung der UNESCO positiv ausfällt, wird das Konzept mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den Welterbe-Titel zugeschnitten. Dies gab jetzt der Stadtsprecher von Annaberg, Matthias Förster, bekannt.