Das globale Geopark-Netzwerk

Am 17. November 2015 tagte die Generalkonferenz der UNESCO. Auf der Tagesordnung stand die Entscheidung zum Thema Geoparks. Jetzt ist für Regionen, die sich durch ein geologisches Erbe mit internationaler Bedeutung auszeichnen, die Bewerbung in das UNESCO-Geopark-Netzwerk möglich. Dieses wurde jetzt neu gegründet. Mittlerweile kam es bereits zur Aufnahme von sechs deutschen Geoparks, die international aktiv sind.

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(pixabay.com)

Die Aufgaben der Geoparks

Es geht um den Schutz eines Erbes im Hinblick auf kultureller, natürlicher und geologischer Aspekte. Gleichzeitig stehen Beiträge im Mittelpunkt, die sich hinsichtlich der Regionalentwicklung nachhaltig auswirken, wobei es zu einer Mitwirkung durch die Bevölkerung kommen soll. Zudem kommt es auf der Grundlage der Geoparks zu einer Vermittlung von Bewusstsein und dem Verständnis für den Wandel mit globalem Ausmaß.

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Das Statement der UNESCO

Begrüßt wurde von Seiten des stellvertretenden Generalsekretärs der deutschen UNESCO-Kommission, dass die sechs UNESCO-Geoparks von der ersten Stunde an im Netzwerk Aktivität zeigen können. Schließlich ist es ein wichtiger Schritt, das UNESCO-Netzwerk zu gründen. Damit wird bezogen auf Landschaften deren weltweite Bedeutung herausgestellt. Dies gilt in Verbindung mit einem geologischen Erbe, dass sich durch seinen herausragenden Charakter auszeichnet. Das Erbe ist für eine nachhaltige Entwicklung unverzichtbar.

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Die deutschen Geoparks

Bei den in Deutschland liegenden Geoparks handelt es sich um den

GEO-Naturpark Bergstraße-Odenwald

GEO-Park Muskauer Faltenbogen

GEO-Park Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen

GEO-Park Schwäbische Alb

Natur- und Geopark Terra.Vita

Natur- und Geopark Vulkaneifel

Zum jetzigen Zeitpunkt umfasst das Netzwerk insgesamt 120 Geoparks aus 33 Ländern.

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