Das immaterielle Kulturerbe

Von der Deutschen Unesco-Kommission wird ein nationales Verzeichnis im Hinblick auf das immaterielle Kulturerbe geführt. Jetzt hat die Kommission sieben neue Formen aufgenommen. Darunter ist das Bauhüttenwesen Kathedralen zu finden. Erfreut darüber zeigte sich der Kölner Dombaumeister, Peter Füssenich. So sind nunmehr im Register guter Praxisbeispiele die Dom- und Münsterbauhütten zu finden. Damit wird der Vorbildcharakter unterstrichen. Auf dem Weg zum immateriellen Welterbe ist dies ein bedeutender Zwischenschritt.

Der Erhalt von Bauwerken wäre wahrscheinlich schwieriger, wenn es nicht zu einer Verknüpfung von steinernen Welterbestätten und dem immateriellen Welterbe Handwerkstechnik und Bauhüttenwesen käme. Zur Antragstellung im vergangenen Jahr kam es durch die Dom- und Münsterbauhütten Freiburg, Ulm und Köln.