Die Aufnahme ins Weltkulturerbe

(Bayern)

Zur Aufnahme des Obergermanisch-Raetischen Limes in die Liste vom Welterbe der Kultur kam es am 15.07.2005. Bei den beteiligten Bundesländern handelt es sich um

Rheinland-Pfalz

Hessen

Baden-Württemberg und

Bayern.

Diese Länder erhielten die Urkunden in Aalen am 05.07.2006. Im Hinblick auf die Koordination gründeten die Deutsche Limeskommission (DLK). Zu diesem Welterbe gehört die Hauptlinie vom Obergermanisch-Raetischen Limes, welche einen umfassenden Ausbauzustand vorweist. Eingeschlossen dabei ist ein Teil der Infrastruktur, die sich hinter dieser Linie befindet.

(Baden-Württemberg)

Details zum Welterbe

Beim Obergermanisch-Raetischen Limes handelt es sich um kein selbständiges Weltkulturerbe. Geht es um die Welterbestätte „Grenzanlagen des Römischen Reiches“, stellt der Limes die zweite Position des Welterbes dar. Als erste Position gilt der englische Hadrianswall, dessen Erklärung zum Welterbe der Kultur im Jahr 1987 erfolgte. In erster Stufe erfolgt die Aufnahme der Staaten mit einem Anteil am Limes und den damit verbundenen Anlagen. Dieses Ziel hat sich das Projekt „Grenzanlagen vom Römischen Reich“ gesetzt. Daher erfolgte im Jahr 2008 die Aufnahme vom Antoniuswall in Schottland in die Liste des Weltkulturerbes.

(Hessen)

Der neue Verband

Neue Zeiten brachen im Februar mit der Gründung vom Verband der Limes-Cicerones. Dies geschah durch die Unterstützung vom baden-württembergischen Landesamt für Denkmalpflege sowie der Deutschen Limeskommission. Aufgenommene Mitglieder sind am Obergermanisch-Raetischen Limes als qualifizierte Gästeführer tätig. Damit liegt eine Erfüllung einer Aufgabe des Limesentwicklungsplans vor.

(Rheinland-Pfalz)

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