Wie alles begann

Die Geschichte vom Limes führt bis in die Zeit der alten Römer zurück. Zu dieser Zeit handlete es sich beim Limes um einen zwischen zwei Grundstücken befindlichen Grenzweg. Während der Kaiserzeit stellte der Limes die Reichsgrenzen dar, deren Sicherung durch Wehranlagen erfolgte. Dabei kam es zur Festlegung durch Tiberius und Augustus. Geachtet wurde in diesem Moment auf den gleichzeitigen Schutz von Flüssen und Meeren.

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Innerhalb des römischen Reiches begann der Bau von künstlichen Grenzen mit dem Jahr 84 n. Chr. Verantwortlich dafür für den Beginn der Bauarbeiten Domitian. Der Bereich des obergermanischen Limes mit seiner Länge von 382 Kilometern ist besonders bekannt. Er sollte Schutz gegen die Germanen bilden. Unterhalb vom am Rhein gelegenen Rheinbrohl begann der Verlauf vom Limes. Gegenüber befand sich die Mündung vom Vinxtbach. Der Weg führte weiter an der Wetterau entlang über den Taunus und den Westerwald in Richtung Main. Danach verlief der Limes vom Odenwald zum Neckar sowie in südlicher Richtung bis nach Lorch. Direkt daran schloss sich der rätische Limes mit seiner Länge von 166 Kilometer. Dessen Verlauf führt von der fränkischen Alb zur Donau und findet sein Ende westlich von Kelheim.

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