Der Orgelbau

Vor einigen Tagen haben wieder unzählige Menschen dem Klang der Orgeln gelauscht. Schließlich handelt es sich um die „Königin der Instrumente“. Bei den Gottesdiensten ist sie ein beständiger Begleiter – egal ob es sich um die Kinderweihnacht oder die Heilige Messe handelt. In diesem Jahr wurde den Orgeln eine besondere Ehre zu teil. Schließlich kam es zur Aufnahme des Orgelbaus in die Liste des immateriellen Kulturerbes.

Der Orgelbau erfordert von den Erbauern Konzentration und ein gutes Augenmaß. Die in den Eichenholzteilen befindlichen Löcher benötigen einen Platz an der richtigen Stelle. Gerade für Auszubildende im ersten Lehrjahr des Berufs „Orgelbauer“ ist dieses Wissen von Bedeutung. Überhaupt hat der Orgelbau eine lange Geschichte und Tradition. Dadurch wurde die Aufnahme in die Welterbeliste unterstützt. Gerade in Deutschland weist die Orgelbau-Tradition mehrere Jahrhunderte vor. Ansässig sind dort nach Auskunft der Bundesregierung etwa 400 Betriebe des Orgelbaus sowie 50.000 Orgeln zu finden. Bei einigen Unternehmen kommt es zur Herstellung vieler Orgeln für das europäische Ausland. Wird eine Orgel gebaut, fallen die Aufgaben unterschiedlich aus. Unter den Handwerksberufen gilt der Orgelbau als eine der vielfältigsten Tätigkeiten überhaupt. Daher ist von Anfang an auch ein gewisses Verständnis für die Materialien erforderlich.