Tiefer Stollen

Bei dieser Sehenswürdigkeit handelt es sich um ein Besucherbergwerk und zugleich um einen Heilstollen. Erreichbar ist das Bergwerk im Braunenberg, der sich wiederum in der Nähe von Aalen-Wasseralfingen befindet. Einst erfolgte die Nutzung des Bergwerkes als Eisenerzgrube Wilhelm I. Zum Abbau von Eisenerz kam es in den Jahren 1608 bis 1939, wobei es zeitweilig Unterbrechungen gab.

Wie sich das Besucherbergwerk entwickelt hat

Am Braunenberg erfolgte im Jahr 1979 die Einrichtung des Bergbaupfades. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Mundloch zugemauert. Nun erhielt dieser Bereich ein Gittertor. Dies führte zu einer Steigerung des Interesses bei der Öffentlichkeit. Im Jahr 1986 veränderte sich die frühere Eisenerzgrube zu einem Schaubergwerk. Es besteht dort die Möglichkeit zur Teilnahme an Führungen, die seit September 1987 regelmäßig stattfinden. Mittels einer Grubenbahn gelangen Besucher auf eine Strecke von 400 Meter in das Bergwerk.

Besondere Akzente setzt das Besucherbergwerk zudem durch seine Rolle innerhalb des Geoparks Schwäbische Alb, weil das Bergwerk eine von 26 Infostellen darstellt.

Der Rundweg

Über den Rundweg gelangen Gäste an folgende prägnante Punkte:

Abbaukammer

Asthma-Therapie

Dia-Ton-Schau

Erzrutsche

Erzverladestelle

Felsendom

Förderblindschacht

Gerätehalle

Gießerei

Rollschacht

Treppenschacht

 

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