Heidelberger Schloss

Beim Heidelberger Schloss handelt es sich um das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg. Gleichzeitig stellt dieses Bauwerk in Deutschland eine der berühmtesten Ruinen dar. Für das Schloss liegt eine Aufgabe der Wiederherstellung im 18. Jahrhundert nach verschiedenen Zerstörungen vor. Dominiert wird das Altstadtbild durch die heute noch von rotem Neckartäler Sandstein bestehende Schlossruine, die sich am Nordhand vom Königsstuhl befindet

Details zum Schlossgebäude

Maßgebend sind zwei große Bereiche. Dabei handelt es sich zum einen um Bauten, die nach Personen benannt wurden. Gekennzeichnet ist das Schloss vom Ruprechtsbau, dem Friedrichsbau, dem Ottheinrichsbau sowie dem Ludwigsbau und dem Englischen Bau. Der Ruprechtsbau stellt eines der ältesten Gebäude dar. Im Hinblick auf die Renaissance ist beim Ottheinrichsbau die Rede von einem der bedeutendsten Bauwerke in Deutschland.

Des Weiteren ist das Heidelberger Schloss von Bauwerken geprägt, die eine Benennung nach Funktionen vorweisen. Es sind der

Bibliotheksbau

Frauenzimmerbau (Königssaal)

Fassbau

Gläserner Saalbau

Ökonomiebau

Soldatenbau und der

Brunnenbau.

Seinen Namen erhielt der Frauenzimmerbau nach den Wohnungen von den Hofdamen. Unter den bemerkenswerten Details ist der gläserne Saalbau zu finden, der seinen Namen durch den im zweiten Stock befindlichen Spiegelsaal erhielt. Dieser Saal zeichnete sich wiederum durch Verzierungen von venezianischem Spiegelglas aus.

Gärten am Heidelberger Schloss

Die Westterrasse vom Schloss wird durch den Stückgarten gebildet. Der Besuch in diesem Garten ermöglicht unter Voraussetzung von klarer Sicht den Blick in Richtung des Pfälzerwaldes. Über das Elisabethentor gelangen Besucher in den Stückgarten. Von Bedeutung sind ferner das Vogelhaus, der Schlossgarten, die Scheffelterrasse sowie die Goethe-Marianne-Bank. 

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