Schloss Hohenschwangau

Gegenüber dem Schloss Neuschwanstein ist das Schloss Hohenschwangau zu erreichen. Es liegt zugleich in der Nähe der bayerischen Stadt Füssen innerhalb der Gemeinde Schwangau und im Ortsteil Hohenschwangau.

Der Blick in die Geschichte

Diese beginnt im Mittelalter um das Jahr 1090. Dabei handelt es sich um den Zeitpunkt, an dem es zur ersten urkundlichen Erwähnung von einem „Castrum Swangowe“ kam. Allerdings galt diese Bezeichnung für die Doppelburg Vorder- und Hinterschwangau. Bis zum Zeitpunkt des Baus des Schlosses Neuschwanstein standen die Ruinen der Doppelburg auf einem Felsen. Über die Jahrhunderte hat die Burg eine abwechslungsreiche Geschichte erlebt. So gab es in dieser Zeit die Ritter von Schwangau, die die Herrschaft in der Region innehatten. Das Jahr 1848 brachte die Herrschaft von Maximilian II. mit sich, da dieser den Thron bestiegen hat. Nachfolgend kam es zur Errichtung von zwei neuen Trakten, deren Verwendung durch den Hofstaat erfolgte.

Seine Funktion hatte das Schloss als Sommerresidenz für die königliche Familie. Gleichzeitig hat das Schloss einen Ruf als Kinderstube für die beiden Söhne von Maximilian II. Bei den beiden handelte es sich um die späteren Könige Otto und Ludwig II.

Der Blick auf die heutige Zeit

Eine Zugehörigkeit zum Wittelsbacher Ausgleichsfonds liegt seit dem Jahr 1923 vor. Inzwischen kommt es zu einer Nutzung als Museum. Auch heute sind Mitglieder der Familie Wittelsbach vereinzelt auf dem Gelände des Schlossgebietes zu sehen. Diese Zeit nutzen diese für Feiern oder Aufenthalte. So wie Schloss Hohenschwangau heute besteht, erfolgte die Errichtung in den Jahren 1537 bis 1547. Zu diesem Zeitpunkt bestanden noch immer einige Außenmauern aus der Zeit des 14. Jahrhunderts.

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 bis 2030