Schloss Moritzburg

Innerhalb der gleichnamigen Gemeinde ist in der Nähe von Dresden Schloss Moritzburg zu erreichen. Der Ursprung ist in einem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Jagdschloss zu sehen. Es war die Zeit von August dem Starken im 18. Jahrhundert, in der das Schloss seine heutige Gestalt erhielt. Erbaut wurde dieses Schloss auf einer künstlichen Insel, die sich wiederum im Schlossteich befindet.

Der geschichtliche Einblick

Seinen Anfang nimmt die Zeit des Schlosses im 16. Jahrhundert. Damals besaß Herzog Moritz ein Jagdhaus, indem sich Jagdtrophäen befanden. Dieses Haus sollte die Ausstattung im Stil der Renaissance erhalten. Einige Zeit später erhielt das Bauwerk den Namen „Moritzburg“ nach Herzog Moritz.

Einst lag innerhalb des Schlosses eine Unterteilung in zwölf Wohnquartiere vor, die sich durch insgesamt 200 Räume auszeichneten. Dort lebten die kurfürstlich-königliche Familie sowie deren Gäste. Außerdem verfügte die Dienerschaft im Schloss Moritzburg über Räume. Sie lebten in einem Schloss, das sich durch vier Türme auszeichnete. Das Bild im äußeren Bereich des Schlosses ist von einer Terrassenanlage geprägt. Im Inneren zeigt das Schloss in der Eingangshalle eine größere Anzahl Galakutschen.

Einige Details zum Schlosspark und zur Umgebung

Zur Anlage vom Schlosspark kam es im Jahr 1728. Bezogen auf den Grundriss beträgt die Fläche etwa 230 x 150. Allerdings kam es nie zur Vollendung der Gartenanlage. Das 19. Jahrhundert brachte eine Weiterentwicklung des Gartens mit sich. Dazu gehörte die Anpflanzung von seltenen Pflanzen. Dadurch veränderte sich die Idylle des Gartens in einen romantischen Park.

In den Jahren 1723 – 1733 kam es zu einer Umbauphase. Zu dieser Zeit gab es einst vier Teiche, die nun zu einem Schlossteich vereint wurden und die künstliche Insel umgeben. 

Das Schloss als Filmkulisse

Mehrfach wurden in dem Schloss Märchenfilme realisert. Im Jahr 1972 kam es dort zur Produktion eines der schönsten Märchenfilme überhaupt. Es handelt sich natürlich um den Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, in dem drei Zaubernüsse den Weg weisen.

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