Schweriner Schloss

Dem Schweriner Schloss kommt über viele Jahrhunderte lang eine Bedeutung als Residenz zu, auf der mecklenburgische Großherzöge und Herzöge zu erreichen waren. Heute handelt es sich bei dem Schloss um den Sitzung des Landtages des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Zu erreichen ist das Schloss auf der im Stadtzentrum befindlichen Schlossinsel.

Mehr als 2000 Herrenhäuser und Schlösser sind innerhalb des Bundeslandes zu finden. Bei dem Schweriner Schloss handelt es sich um das prächtigste und bekannteste seiner Art.

Die Gärten des Schlosses

Umgeben ist das Bauwerk von einer Reihe von Gartenanlagen, die sich durch eine repräsentative Gestaltung auszeichnen. Im Rahmen der Bundesgartenschau des Jahres 2009 kam es teilweise zu einer Neuanlage und andererseits zu einer Rekonstruktion. Dazu gehört der Schlossgarten, dessen Fläche vom Faulen See im Süden bis zu den im Norden gelegenen Burgsee sowie dem Schweriner See erstreckt. Es war Peter Joseph Lenné, der für die Anlage der Gartenanlage als englischer Landschaftspark Verantwortung trug, wobei es sich um den Greenhouse-Garten handelt. Des Weiteren gibt es den Burggarten, der auf der Schlossinsel zu erreichen ist. Es existiert eine Verbindung in Form zweier Brücken in Form von Brücken zwischen dem Schlossgarten und der Altstadt.

Aktuelle Neuigkeiten

Aufgrund der Grundlage eines Beschlusses vom Landtag Mecklenburg-Vorpommern wird eine Bewerbung um den Titel „Welterbe“ angestrebt. Zur Einreichung eines Antrages für die Aufnahme auf die deutsche Vorschlagsliste kam es im Juni 2012. Benannt ist das Schweriner Schloss als „Schweriner Residenzensemble – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“. Die Bestätigung dieses Antrages liegt seit dem 12. Juni 2014 vor. Damit handelt es sich beim Schweriner Schloss im Hinblick auf die UNESCO-Welterbeliste um einen von neun neuen Kandidaten.

 

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