Rügen

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Vor der pommerschen Ostseeküste ist mit Rügen die größte Insel von Deutschland zu erreichen. Zur in Mecklenburg-Vorpommern gelegenen Insel stellt die Hansestadt Stralsund das Tor dar. Mit dem Festland verbunden ist Rügen über den Rügendamm und über die Rügenbrücke. Schon mit seiner starken Gliederung zieht die Insel die Besucher in ihren Bann. Schließlich befinden sich dort eine Reihe von Lagunen und Meeresbuchen. Außerdem kennzeichnen Landzungen und Halbinseln das Landschaftsbild. Zum Verweilen laden Städte wie Sassnitz, Bergen, Garz und Putbus ein. Ein charmantes Bild verleihen der Landschaft ebenso die Ostseebäder, zu denen Gören, Breege, Binz und Sellin gehören.

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Faszinierende Seiten

Bekannt ist Rügen als eine der touristischen deutschen Hochburgen. Allein im Jahr 2014 hat sich die Insel mit knapp sechs Millionen Übernachtungen den Ruf als beliebteste deutsche Urlaubsinsel geholt. Schließlich befindet sich dort neben Göhren, Sellin und Binz der staatlich anerkannte Erholungsort Sassnitz. Schon die einzigartige Kultur- und Naturlandschaft zieht unzählige Touristen an. Sie erkunden die Insel in der Regel mit dem Segelboot, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Des Weiteren zieht es sie zu Sehenswürdigkeiten wie dem Kap Arkona oder dem Jagdschloss Granitz. Auf der Insel bietet sich ferner eine Fahrt mit dem berühmten „Rasenden Roland“ an. Akzente setzt Rügen mit dem Beginn der Deutschen Alleenstraße, die eine Länge von 2500 Kilometer hat.

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Der Blick in den Veranstaltungskalender

Die Insel lädt ferner mit diesen Veranstaltungen zu einem Besuch ein. Es handelt sich um den Rügenbrückenlauf, der eine der bekanntesten Marathonveranstaltungen von Deutschland ist. Als Ausgangspunkt gilt der Süden von Deutschland. Am Ende des Laufes erreichen die Teilnehmer die Stadt Stralsund. Ein Festival der besonderen Art stellt das Sandskulpturenfestival dar, dessen Geschichte im Jahr 2010 beginnt. Aus Holland werden in jedem Jahr 16.000 Tonnen Sand geholt, die sich durch scharfkantigen Korn auszeichnen. Am Ort des Festivals, einer überdachten Fläche mit einer Größe von 5.600 m² kommt es dabei zur Entwicklung von Sandskulpturen. Nach dem Aufbau haben die Besucher für einen Zeitraum von acht Monaten die Gelegenheit zur Besichtigung der Figuren.

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