100 Jahre Bauhaus

Jedes Jahr gibt es wieder eine Vielzahl von Jubiläen zu feiern. Es gibt diese Anlässe, von denen die Öffentlichkeit nicht zwingend etwas erfährt. Und dann gibt es die großen Jubiläen, da Werke wie Bauten in die Geschichte eingegangen sind. In diesem Fall handelt es sich um das Bauhaus. Das Jahr 2019 bringt das 100-jährige Jubiläum der Gründung mit sich.

Angesehen wird das Bauhaus als die wichtigste Erfindung in Deutschland im 20. Jahrhundert. Noch immer gibt es Designklassiker für Zuhause zu kaufen – sei es eine Briefmarke oder ein Besteck. Zudem ist dieser Architekturstil auch in der heutigen Zeit weit verbreitet und vor allem unverkennbar. Unter den Klassikern des Bauhauses sind das Kleine Schiffbauspiel von A. Siedhoff-Buscher und die Teekanne von M. Brandt zu finden.

Einblicke in das Geschehen

Beim Bauhaus war einst auch vom Staatlichen Bauhaus die Rede. Zur Gründung kam es im Jahr 1919 als Kunstschule. Verantwortlich dafür war der Architekt Walter Gropius, der in den Jahren 1919 der erste Direktor des Bauhauses war. Zum damaligen Zeitpunkt stellte das Bauhaus etwas völlig Neues dar. Schließlich wurde eine Verbindung zwischen Handwerk und Kunst hergestellt. Maßgebend sind die Bereiche Design, Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Dabei stellt das historische Bauhaus eine Bildungsstätte mit dem höchsten Einflussfaktor dar. Es gibt insgesamt drei Bauhaus-Stationen, bei denen es sich um Dessau, Weimar und Berlin handelt.

Einige Designklassiker

Entstanden sind einige Klassiker, die bis heute von ihrem Charme verloren haben. Dazu gehört die Bauhaus-Leuchte aus dem Jahr 1923 von Wilhelm Wagenfeld. Einen Freischwinger entwarf im Jahr 1927 Ludwig Mies van der Rohe. Im Jahr 1926 entstand durch Margarete Schütte-Lihotzky die Frankfurter Küche. Für das L2C Sofa war im Jahr 1928 hinsichtlich der Entwicklung Le Corbusier zuständig. 

Fortsetzung folgt