500 Jahre Reformation – Ein Einblick

Bis zum Ende des Jahres 2017 begleitet ein großes Ereignis viele Menschen in Deutschland. Es handelt sich um die Reformation, die in diesem Jahr ihren 500. Jahrestag feiert. Dabei geht es um eine Bewegung der Erneuerung im kirchlichen Bereich. Sie erfolgte im Zeitraum von 1517 bis 1648. Infolge davon spaltete sich das westliche Christentum in die Konfessionen reformiert, Lutherisch und katholisch.

Das Geschehen in Deutschland

In Deutschland erfolgte der Anschub der Reformation zu einem sehr großen Anteil durch Martin Luther. Dagegen waren in der Schweiz Johannes Calvin und Hildrych Zwingli für den Beginn der Reformation verantwortlich. Die Ursachen und Vorläufer reichen in der Zeit allerdings viel weiter zurück. Und doch wird das Jahr 1517 als Beginn der Reformation angesehen. Schließlich handelt es sich um das Jahr, in dem Luther seine 95 Thesen an die Tür der Kirche des Schlosses Wittenberg angeschlagen hat. Abgeschlossen wird diese Phase durch den Westfälischen Frieden im Jahr 1648.

Wie alles einst begann

Zunächst wurde die Bewegung als Versuch angesehen. Dieser sollte zur Reformation der römisch-katholischen Kirche führen. Das geschah, weil viele Katholiken eine große Beunruhigung in sich spürten. Sie bewerteten innerhalb der Kirche Missbrauch und falsche Lehren. Dabei handelte es sich um die so genannten Ablassbriefe. Des Weiteren brachte die Käuflichkeit kirchlicher Ämter die Zeit in Verruf.

Die Abspaltung und weitere Details

Es gab eine Reihe von unterschiedlichen Lehren innerhalb der Reformbewegung. Daher kam es zur Aufspaltung in verschiedenen protestantischen Kirchen. Von großer Bedeutung waren die Lutheraner sowie die Reformierten, zu denen wiederum die Calvinisten Presbyterianer und Zwinglianer gehörten. Der Beginn der Reformation in Deutschland lässt sich aus vielen Gründen erklären. Zu berücksichtigen sind dabei Aspekte wie der Humanismus, der Buchdruck oder verschiedene politische Faktoren.

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