Dom zu Aachen

Die Geschichte des deutschen Welterbes beginnt im Jahr 1978. Zu dem Zeitpunkt nahm das Welterbe-Komitee der UNESCO den Aachener Dom in die Liste des Welterbes der Kultur auf. Erbaut wurde der Dom um die Jahre 790 bis 800. Zum einen ist der Dom im Hinblick auf die Bau- und Kunstgeschichte von universeller Bedeutung. Andererseits handelt es sich mit Blick auf die religiöse Architektur um eines der großen Vorbilder.

Detaillierte Informationen zum Dom

Beim Dom handelt es sich um die Pfalzkapelle vom deutsch-römischen Kaiser Karl dem Großen. Zeitgenossen erklärten dieses Bauwerk zu einem Wunder der Baukunst. Zum Einsatz gelangten Wörter wie halb menschlichen Ursprungs und halb göttlich. An Bedeutung gewinnt die Pfalzkapelle, da es sich bei ihr um das erste gewölbte Gebäude handelte, welches sich nördlich der Alpen befand. Gekennzeichnet ist das Bauwerk von zwei Bautraditionen. Im Dom spiegeln sich die Byzantinische Architektur sowie die klassische Antike wieder. Umgeben ist der Dom von einem Seitenschiff, das sich wiederum durch Emporen auszeichnet.

Die Bedeutung des Doms zu Aachen

Gut 600 Jahre lang kam es zur Krönung von 30 deutschen Königen. Dies geschah genauer im Zeitraum von 936 – 1531. Ferner befinden sich im Dom die Sammlungen vom Aachener Domschatz, wozu die sakralen Kulturschätze gehören. Diese stammen aus der staufischen, der ottonischen, der karolingischen und der spätantiken Zeit. Es handelt sich dabei um Kunstwerke, die einen unschätzbaren Wert besitzen. Dies gilt sowohl für ihre geschichtliche als auch für die archäologische Seite.

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