Naumburger Dom

Im Hinblick auf das Hochmittelalter ist der Dom als einer der bedeutendsten Kathedralbauten anzusehen. Die Geschichte des Doms beginnt im 13. Jahrhundert.

Gedanken zum Bauwerk

Zur Errichtung dieses Bauwerks kam es in den Jahren 1213 bis ungefähr 1250. Dieser Bau steht für die Technologie, die Architektur sowie die Kunst der damaligen Zeit. Zum Naumburger Dom gehören der Kreuzgang sowie die Doppelstruktur. Bedeutende Merkmale stellen außerdem der Domgarten und die in der Umgebung befindlichen Kuriengebäude dar. Insgesamt stellt der Dom ein beeindruckendes Architekturensemble dar, das die Spätromanik und die Frühgotik zeigt. Es war der sogenannte Naumburger Meister, dessen Arbeiten den Dom bekannt gemacht haben. Im Rahmen seiner Arbeit erschuf er zwölf Stifterfiguren mit einer überlebensgroßen Gestalt. Dazu gehört Uta von Naumburg. Ebenfalls hat der Westlettner erschaffen, der von Passionsreliefs gekennzeichnet ist.

Bei dem Dom handelt es sich um eine sogenannte Doppelchoranlage. An jeder der beiden Schmalseiten befindet sich ein Chor. In der zweiten Jahrhunderthälfte erfolgte die Errichtung des berühmten Westchors. Bezogen auf die Frühgotik handelt es sich in Verbindung mit den Stifterfiguren um einige der wichtigsten Bauwerke der damaligen Zeit.

Gedanken zu den Glocken

Das Geläut des Doms weist ein hohes Alter vor. Seit dem Jahr 2005 sind die Glocken wieder zu hören. Zuvor kam es zu einer Erneuerung der Aufhängung der Glocken. Hier sind einige Details zu den Glocken:

Nummer Gussjahr Gießer

1 1765 Johann Georg Ulrich – Laucha

2 1502 Geert von Wou

3 1503 Harmen Koster – Hildesheim

4 1600 Melchior Moerinck – Erfurt

 

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