Residenz Würzburg mit Hofgarten

Es handelt sich um einen barocken Residenzbau. Zu erreichen ist die Würzburger Residenz am Rand der Würzburger Innenstadt. Begonnen wurde mit dem Bauwerk im Jahr 1720. Zur Vollendung kam es im Jahr 1744. Entstanden ist die Innenausstattung im Jahr 1781.

Einige Gedanken

Das Schloss befand sich auf dem Marienberg. In der Mitte des 13. Jahrhunderts bezogen die Würzburger Fürstbischöfe ihren Sitz innerhalb des Bauwerks. Es war das Zeitalter vom Absolutismus. Zu diesem Zeitpunkt zeigten Herrscher ihre Macht und ihren Reichtum in der Form, das es sich in der Größe vom Wohnsitz wiederspiegelte. Ein Renaissanceschloss konnte daher den Ansprüchen nicht mehr genügen. Dort wo sich der heutige Residenzplatz befindet, erfolgte einst die Errichtung eines „Schlösschens“, das der doppelten Hofhaltung dienen sollte. Als Residenz gelangte dieses Bauwerk jedoch nie zum Einsatz. 

Das Welterbe „Residenz Würzburg“

Zur Aufnahme in die Listen des Welterbes kam es im Jahr 1981. Die Kultur-Welterbestätte umfasst das Bauwerk inklusive des Residenzplatzes sowie die Nebengebäude. Natürlich gibt es von der UNESCO eine Begründung für die Aufnahme:

Das Welterbe-Komitee spricht bei der Würzburger Residenz von dem einheitlichsten und außergewöhnlichsten aller Barockschlösser. Einzigartig wird dieses Bauwerk durch das ehrgeizige Bauprogramm, das Baubüro mit seiner internationalen Zusammensetzung sowie die Originalität. Daraus ergibt sich eine „Synthese des europäischen Barocks“. Es gibt allerdings noch weitere Aspekte, die von Bedeutung sind. Einst handelt es sich sich bei der Residenz um einen der Fürstenhöfe von Europa, der eine besonders große Ausstrahlung besaß. Hinsichtlich des Spiegelkabinetts kam es zur einer Rekonstruktion in den Jahren 1979 bis 1987. Dabei handelte es sich um eines der Paradezimmer vom Kaiser. Bezeichnet wird das Spiegelkabinett als das vollkommenste Raumkunstwerk aus der Zeit des Rokoko. 

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 bis 2025