Deutschlands Welterbestätten im Überblick

Bishnu Sarangi auf Pixabay

Die Nennung der Welterbestätten erfolgt in der Reihenfolge, wie sie beginnend mit dem Jahr 1978 von der UNESCO bisher in die Listen des Welterbes aufgenommen worden sind:

Aachener Dom

Es handelt sich dabei um die Bischofskirche für das Bistum Aachen. Die Rede ist zugleich auch vom Aachener Münster oder dem Hohen Dom zu Aachen. 

Speyerer Dom

In der katholischen Diözese Speyer stellt dieses Bauwerk die Kathedralkirche dar. Zugleich ist der Speyerer Dom als Pfarrkirche der Dompfarrei anzusehen. 

Würzburger Residenz mit Hofgarten

Unweit der Würzburger Innenstadt befindet sich der barocke Residenzbau in Form der Würzburger Residenz. Die Bauzeit im 18. Jahrhundert betrug etwa 24 Jahre. 

Wallfahrtskirche „Die Wies“

Dieses Bauwerk zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr gut erhalten ist. Glänzend vereinen sich das Zeugnis von Traditionen mit religiösem lebendigen Hintergrund und dem bayerischen Rokoko. 

Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

Zwischen beiden Schlösssern besteht eine Verbindung über den weitläufigen Schlosspark. Im Hinblick auf den Rokoko und den Barock handelt es sich um zwei der bedeutendsten Bauwerke. 

Dom und Michaeliskirche in Hildesheim

Beide Bauwerke stellen bei Betrachtung des Heiligen Römischen Reiches im Hinblick auf die religiöse Kunst ein außergewöhnliches Zeugnis dar. 

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche von Trier

Diese Welterbe-Stätte besteht aus mehreren Bauwerken, die einen mittelalterlichen oder römischen Ursprung haben. Die Bauwerke befinden sich in Trier und mit Igel auch in einer Gemeinde in der näheren Umgebung. 

Hansestadt Lübeck

Im Norden von Deutschland liegt die Hansestadt Lübeck, zu deren Gründung es im Jahr 1143 kam. Bekannt ist die Hansestadt als „Tor zum Norden“ oder als „Stadt der Sieben Türme“. 

Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin

Bei dieser Welterbe-Stätte ist es mit der Aufnahme in die Welterbe-Liste zu einem Titel für die Bundesländer Berlin und Brandenburg. Im Zuge der Erweiterungen wurden Bauwerke wie das Belvedere auf dem Pfingstberg in das Welterbe aufgenommen. 

Kloster Lorsch

Zur Gründung der früheren Benediktiner-Abtei kam es im Jahr 764. Von Bedeutung war diese Abtei als Reichskloster bis in das hohe Mittelalter. Während dieser Zeit stellte das Bauwerk ein Kultur-, Geistes- und Machtzentrum dar.

Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft

Einst erfolgte in dem Erzbergwerk die Gewinnung von Buntmetallen. Vier Jahre nach der Stilllegung im Jahr 1988, nachdemdort der Bergbau bereits mehr als 1.000 Jahre seine Spuren hinterlassen hatte, nahm die UNESCO das Besucherbergwerk im Jahr 1992 ins Welterbe auf. 

Altstadt von Bamberg

Aufgrund der Einzigartigkeit des historischen Stadtbildes fand die Aufnahme der Altstadt von Bamberg in die Welterbeliste der UNESCO statt. Die fränkische kreisfreie Mittelstaft ist zugleich als Universitätsstadt bekannt. Als berühmtestes Bauwerk gilt der viertürmige Bamberger Dom.

Klosteranlage Maulbronn

Die einstige Zisterzienser Abtei befindet sich in der Mitte von Maulbronn. Gleichzeitig ist eine Lage vom vom Kloster und der Kleinstadt am Südwestrand vom Stromberg gegeben. Beim Kloster handelt es sich nördlich der Alpen um das mittelalterliche Bauwerk, das am besten erhalten ist.

Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg

Bei der Stadt handelt es sich um eines der größten deutschen Flächendenkmäler. Gekennzeichnet ist die historische Altstadt von Straßen mit Kopfsteinpflaster. Quedlinburg präsentiert sich mit 2000 Fachwerkhäusern, deren Gestaltung in einem Zeitraum von 800 Jahren erfolgte.

Völklinger Hütte

Die im Jahr 1986 stillgelegte Völklinger Hütte wurde im Jahr 1873 als Eisenwerk gegründet. Das Industriedenkmal ist mittlerweile auf der Grundlage der Haager Konvention ein geschütztes Kulturgut. Bekannt ist das Weltkulturerbe heute als Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur.

Grube Messel

Im Südosten vom gleichnamigen Ortsteil ist die Welterbestätte zu erreichen. Es handelt sich um einen Ölschiefer-Tagebau, der stillgelegt wurde. Der Grund für die Aufnahme in die Welterbe-Liste ist in der ausgezeichneten Qualität zu sehen, die die dort gefundenen Fossilien besitzen.

Kölner Dom

Offiziell lautet der Name Hohe Domkirche Sankt Petrus. Bekannt ist dieses Bauwerk als römisch-katholische Kirche. Bezogen auf den Baustil der Gotik stellt der Dom eines der größten Bauwerke überhaupt dar.

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau

Gebäude im Sinne des Bauhauses befinden sich in diesen drei Städten. Bei den ausgewählten Gebäuden handelt es sich um Bauwerke, die im Hinblick auf die Klassische Moderne als grundlegende Werke bekannt sind.

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Die Welterbestätten zeigen historische Wirkungsstätten, an denen Refordermator Martin Luther wirkte. Für diese Stätten liegt eine Aufführung innerhalb des Blaubuches der Bundesregierung vor. Zu dieser Welterbestätte gehören insgesamt sechs Gedenkstätten. 

Klassisches Weimar

Es ist der Oberbegriff für elf Denkmäler, die in vielen Fällen einen „assoziativen“ Ursprung besitzen. Zum Welterbe gehören Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus sowie das Römische Haus und des Gartenhauses. 

Wartburg

Der Besuch bei der Burg führt an das nordwestliche Ende vom Thüringer Wald. Dort thront die Burg über der Stadt Eisenach. Das die Burg heute so aussieht, lässtsich auf Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach zurückführen. 

Museumsinsel Berlin

Auf der Spreeinsel ist die Welterbestätte, eine der wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten, im Norden zu erreichen. Umgeben wird die Insel von der historischen Mitte von Berlin. Auf der einen Seite stellt dieser Bereich in Europa einen der wichtigsten Museumskomplexe dar. 

Gartenreich Dessau-Wörlitz

Die in Sachsen-Anhalt gelegene Kulturlandschaft besitzt europaweit Bedeutung. Etwa 142 Quadratkilometer wird als Wert hinsichtlich der Größe genannt. Zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb des Gartenreiches gehören Schloss Wörlitz mit dem Wörlitzer Park sowie das Schwedenhaus.

Klosterinsel Reichenau

Als größte im Bodensee gelegene Insel wird diese vom Landkreis Konstanz umgeben. In Verbindung mit dem darauf befindlichen Kloster handelt es sich um ein herausragendes Zeugnis der Zeit. Eines der regelmäßigen Feste stellt die Prozession am 25.04. dar, die zu Ehren vom Inselpatron – dem Heiligen Markus – stattfindet. 

Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen

Bekannt ist die Welterbe-Stätte als „Eiffelturm des Ruhrgebietes: Dessen Geschichte beginnt im Jahr 1851 und endet mit der Schließung im Jahr 1986. In diesem Zeitraum handelte es sich um ein Steinkohlebergbauwerk. 

Altstädte von Stralsund und Wismar

Oberes Mittelrheintal

Rathaus und Roland in Bremen

Muskauer Park

Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-rätischer Limes

Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof

Siedlungen der Berliner Moderne

Wattenmeer

Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands

Fagus-Werk in Alfeld

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Bergpark Wilhelmshöhe

Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey

Die Speicherstadt von Hamburg mit Kontorhausviertel und Chilehaus

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne

Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura

Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk

Naumburger Dom

Augsburger Wassermanagement-System – Deutschland – 2019

Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři – Deutschland und Tschechische Republik- 2019

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