Das immaterielle Kulturerbe

Der Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Welterbes ist durch Deutschland im Jahr 2013 erfolgt. Zu verstehen ist dieser Schritt als Anerkennung und Wertschätzung, der dem überlieferten Können und Wissen gilt. In Deutschland existiert das Motto „Wissen. Können. Weitergeben“, in dessen Rahmen verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Im Mittelpunkt steht das vielfältige lebendige deutsche Kulturerbe. Der Fokus liegt ebenfalls auf dem weltweiten immateriellen Kulturerbe. Dabei geht es um den Erhalt, die Pflege und die Förderung. Österreich ist diesem Übereinkommen, das im Jahr 2003 verabschiedet wurde, bereits im Jahr 2009 beigetreten.  

Das Verzeichnis für Deutschland

Bekannt es es als das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“. Exemplarisch zeigt sich für Deutschland die Praktizierung und Weitergabe von lebendigen Ausdrucksformen und Traditionen. Zudem kommt es zur Würdigung von immateriellen Kulturformen mit kreativem und inklusivem Hintergrund. Das Erfahrungswissen mit seiner Fülle ist ebenfalls von großer Bedeutung.

Das UNESCO-Übereinkommen

Bezogen auf das immaterielle Kulturerbe ist darunter genauer dieses zu sehen:

Traditionelle Techniken des Handwerks 

Feste, Rituale und Praktiken mit gesellschaftlichem Hintergrund

Ausdrucksformen und Traditionen mit mündlicher Überlieferung – dazu gehören die Sprache, die Trägerin vom immateriellen Kulturerbe ist

Die darstellenden Künste in den Bereichen Musik, Theater, Tanz

Praktiken und Wissen, die sich auf das Universum und die Natur beziehen

Fortsetzung folgt