Ein großes Ziel: Der Dombau mit dem Status UNESCO-Kulturerbe

Es gibt große Pläne, die auch der Verein der Europäischen Dombaumeister unterstützt. Zahlreiche Mitglieder stellen die Antrag, dass ihr Handwerk in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wird.

Die Sitzung der Dombaumeister

In Erfurt kam es jetzt zu einer Zusammenkunft von 120 Dombaumeister, die aus zehn Ländern von Europa stammen. Auf der Grundlage eines Beschlusses soll ein Antrag auf Aufnahme in die bei der UNESCO gestellt werden. Mit der Aufnahme hätten die Dombaumeister gegenüber der Öffentlichkeit ein wichtiges Argument. Dies kann greifen, wenn finanzielle Gründe vorliegen, die eine Dombauhütte in Frage stellen. Mitgeteilt wurde dies durch Wolfgang Zehetner, dem Vorsitzenden vom Verein Europäischer Dombaumeister. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es auf dem Festland von Europa zehn bis 15 Dombauhütten. Als Beispiel sind die Bauten in Köln, Erfurt und Aachen anzuführen.

Gedanken der UNESCO

Unter immaterielles Kulturerbe fallen menschliches Wissen und Können, Ausdrucksformen, darstellende Künste sowie lebendige Traditionen. Ist die Rede von Natur- und Kulturlandschaften sowie von Baudenkmälern, gelten diese als Welterbe.