Fünf Jahre Welterbe – Bergpark Wilhlemshöhe

Zur Aufnahme in die Liste des Welterbes der UNESCO kam es für den Bergpark im Jahr 2013. Zur Begründung wurde angeführt, dass es sich bezogen auf die europäische Gartenkunst um ein einzigartiges und herausragendes Beispiel handelt. Deutlich wird dies schon an den Wasserspielen, die an einem Berghang inszeniert sind.

Es waren die ersten Jahre vom 18. Jahrhundert, in denen Landgraf Karl in der Gartengestaltung auf diese Weise neue Maßstäbe setzen konnte. Sechs Jahrhunderte zuvor kam es am Rande vom Habichtswald zur Gründung eines Klosters. Im Zeitraum von 1786 bis 1798 erfolgte die Errichtung des klassizistischen Schlosses mit seinen drei Flügeln. Das Schloss befindet sich an dem Standort, wo sich einst das Kloster befand.

Heute wird der 245 Hektar große Bergpark als ein Spiegel angesehen. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklungsphasen des Bergparks. Diese nehmen ihren Anfang im Barock und reichen bis in die Wilhelminische Zeit.