Speicherstadt

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Im Gebiet des Hamburger Hafens ist der historische Lagerhauskomplex der Hamburger Speicherstadt zu erreichen. Bereits im Jahr 1991 wurde das Gebiet unter Denkmalschutz gestellt. Von der UNESCO erfolgte am 5. Juli 2015 die Aufnahme in die Listen des Welterbes. Dabei handelt es sich genauer um die Hamburger Speicherstadt und das Kontorhausviertel in Verbindung mit dem Chilehaus.

Blick in die Geschichte der Speicherstadt

Innerhalb des Hamburger Freihafens kam es im Jahr 1883 zur Erbauung der Speicherstadt. Die Fertigstellung des ersten Abschnittes erfolgte im Jahr 1888. Neben einem Oberbauingenieur standen ihm zwei Direktoren sowie 15 Ingenieure, Bauzeichner und 24 Architekten zur Seite.

Laut dem Komitee symbolisiere die Stätte die Folgen vom schnellen internationalen Wachstum des Handels auf eine besondere Weise. In diesem Fall handelt es sich konkret um den Zeitraum vom späten 19. Jahrhundert sowie von den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Seitens der UNESCO wird dem gesamten Bereich ein außergewöhnlich universeller Wert zugeschrieben.

Begonnen hat die Geschichte mit der Erbauung in den Jahren 1885 bis 1927. Die Stadt aus Speichern zeichnet sich durch ein Verbindungsnetz aus, welches sich aus Brücken, Kanälen und Straßen zusammensetzt. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die Backsteinarchitektur von den Bürohauskomplexen, deren Erbauung in den Jahren von 1920 bis um das Jahr 1940 erfolgte.

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Details zur Fläche der Speicherstadt

Insgesamt umfasst die Fläche der Fleete eine Fläche von 26 Hektar. Es handelt sich um das Gebiet auf den ehemaligen Elbinseln Wandrahm und Kehrwieder. Zugleich hat die Speicherstadt eine Länge von etwa 1,5 Kilometer sowie eine Breite von 150 bis 250 Meter. Sechs Fleete durchziehen das Gebiet, wozu das

Kehrwiederfleet

Brooksfleet

St. Annenfleet

Holländischbrookfleet

Kleines Fleet

Wandrahmsfleet

gehören. Inzwischen liegt das gesamte Gebiet der Speicherstadt außerhalb vom Freihafen.

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Die Brücken der Speicherstadt

Gekennzeichnet ist das Gebiet von einer Vielzahl von Brücken wie

Niederbaumbrücke

Kehrwiedersteg

Brooksbrücke

Kibbelstegbrücken

Jungfernbrücke

Wilhelminenbrücke

Kornhausbrücke

und viele weitere Brücken. Schon aufgrund der Architektur ist die Speicherstadt einen Spaziergang oder mehrere wert.

Details zum Konturhausviertel

In unmittelbarer Nähe befindet sich das Kontorhausviertel, das von einem hochwertigen Design gekennzeichnet ist. Als weiteres besonderes Merkmal gilt die funktionelle Konstruktion. Bei den Elementen handelt es sich um besondere Zeichen für den Städtebau sowie für die Architektur. Bekannt wurde das Viertel dadurch, dass es sich innerhalb von Europa um das erste reine Büroviertel handelte. Von hoher Bedeutung ist das Chilehaus, für dessen Errichtung die Zuständigkeit bei Fritz Höger lag. Gekennzeichnet ist das Gebäude von einer spitz zulaufenden Form, bei der die Erinnerung auf einen Schiffsbug geweckt wird. Innerhalb des Gebäudes kam es zur Verbauung von 4,8 Millionen Backsteine sowie von 2800 Fenstern. Große Bekanntheit hat dieser Bau dadurch erlangt, dass er im Hinblick auf den Klinkerexpressionismus als Musterbeispiel gilt.

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